Knusprig geröstet und mit würzigem Parmesan überbacken ist dieses Rezept für Rosenkohl aus dem Backofen der perfekte Einstieg in die Wintergemüse-Saison. So lecker kann gesundes Essen schmecken!
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Der Rosenkohl aus dem Backofen überzeugt mit milden Bitterstoffen und aromatischen Röstaromen – selbst diejenigen, die die grünen Röschen normalerweise nicht mögen, werden begeistert sein. Einfach, lecker und mit wenigen Zutaten gelingt dieses Gericht jedes Mal.

Zutaten für meinen Rosenkohl aus dem Backofen
Rosenkohl ist ein echtes Winterwunder, das von Oktober bis Februar aus regionalem Anbau erhältlich ist. Er schmeckt nussig-würzig, bleibt aber angenehm mild, wenn er vorher etwas Frost abbekommen hat. Außerdem steckt er voller wertvoller Vitamine und Mineralstoffe, die unseren Körper unterstützen. Die Bitterstoffe und Ballaststoffe machen ihn besonders wertvoll! Rosenkohl ist leicht, vielseitig und lässt sich auf viele leckere Arten zubereiten – wie zum Beispiel knusprig im Backofen, mit:
- Parmesan, er sorgt nicht nur für Extra-Würze, er schmilzt ebenfalls leicht über den grünen Röschen.
- Knoblauch ist bei mir fast immer ein Muss! Ich liebe sein würziges Aroma.
- Olivenöl – für den mediterranen Touch.
- Balsamico-Essig hebt mit seiner leichten Säure die süßen Noten des Rosenkohls hervor.
- Honig balanciert die bitteren Aromen des Rosenkohls im Backofen herrlich aus.
- Salz und schwarzer Pfeffer für die Grundwürze.
- Gehackte Haselnüsse als Topping sorgen für mehr Crunch und bilden einen spannenden geschmacklichen Kontrast zu dem Rosenkohl und Parmesan.

Tipps für den gebackenen Rosenkohl
- Beim Einkaufen des Rosenkohls ist es wichtig, auf glatte, makellose Köpfe zu achten.
- Du kannst den Rosenkohl schon am Vortag putzen und halbieren, die Marinade vorbereiten und alles in einer Schüssel im Kühlschrank aufbewahren. Kurz vor dem Backen einfach vermischen – so sparst du Zeit.
- Der Honig oder alternativ auch Agavendicksaft rundet den leicht-bitteren Kohlgeschmack perfekt ab. Wenn du es etwas herzhafter magst, kannst du auch einen Teelöffel Senf in die Marinade rühren.
- Du kannst das Rezept wunderbar variieren – probiere mal etwas Zitronenabrieb, Chili oder Speckwürfel dazu. So bekommt der Rosenkohl jedes Mal eine andere Note.
- Damit der Rosenkohl im Backofen auch ohne Vorkochen schön knusprig wird, achte darauf, dass die Röschen mit der Schnittfläche nach unten auf dem Blech liegen – so bekommen sie eine tolle Bräune und entwickeln ihr volles Aroma.
- Streue den Parmesan erst nach etwa 15 Minuten Backzeit darüber. So schmilzt er leicht an, ohne zu verbrennen, und bildet eine herrlich würzige Kruste.
- Die gehackten Haselnüsse sind das i-Tüpfelchen – besonders, wenn du sie vorher kurz in der Pfanne ohne Fett anröstest. Das bringt ihr Aroma richtig schön zur Geltung.
- Besonders lecker schmeckt der Rosenkohl aus dem Backofen zu Kartoffelpüree, Hähnchen, Lachs oder einfach mit einem frischen Kräuterquark.
- Reste halten sich ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Beim Aufwärmen am besten noch einmal kurz im Ofen oder in der Pfanne erhitzen – so schmeckt der Rosenkohl mit Parmesan wie frisch aus dem Backofen.

Häufige Fragen zu Rosenkohl aus dem Backofen
- Ist es besser, Rosenkohl auf Alufolie oder auf Backpapier zu rösten? Definitiv Backpapier! Es ist umweltfreundlicher, sorgt für gleichmäßiges Rösten und verhindert, dass sich durch die Säure im Balsamico Aluminium löst – also lieber Finger weg von Alufolie.
- Gibt es Nebenwirkungen beim Verzehr von geröstetem Rosenkohl? Rosenkohl ist super gesund, kann aber durch seine Ballaststoffe und Schwefelverbindungen Blähungen verursachen. Ein wenig Kümmel, Fenchel oder Anis beim Garen machen ihn bekömmlicher, wenn man empfindlich darauf reagiert.
- Darf man Ofen-Rosenkohl aufwärmen? Früher hieß es, man solle Rosenkohl aus dem Backofen nicht wieder aufwärmen – wegen des enthaltenen Nitrats, das sich bei falscher Lagerung in Nitrit umwandeln kann. Heute weiß man: Kein Problem, wenn man ihn schnell abkühlt, im Kühlschrank nur für ein bis zwei Tage aufbewahrt und beim Aufwärmen gründlich über 70 °C erhitzt. Dann ist das Lagern völlig unbedenklich.

Mehr Rezepte, die du in der Rosenkohl-Saison unbedingt nachkochen musst, sind mein gebratener Rosenkohl, mein Rosenkohlauflauf und mein Rosenkohl-Gratin. Wenn es mal was anderes sein darf, dann sind meine schnelle Pasta mit Rosenkohl oder meine Rosenkohlsuppe eine gute Wahl!

Knuspriger Rosenkohl aus dem Backofen
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ZUTATEN
- 750 g Rosenkohl - frisch
- 80 g Parmesan
- 1 Knoblauchzehe
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL milden Balsamico-Essig
- 1 EL Honig - alternativ Agavendicksaft
- 1 TL Salz
- 1 Msp. schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 2 EL gehackte Haselnüsse (gerne geröstet) - nach Belieben zum Bestreuen
ANLEITUNG
- Den Ofen heizt du rechtzeitig auf 180 °C Ober- und Unterhitze (Umluft 160 °C) vor.
- Zuerst wäschst und putzt du 750 g Rosenkohl: Dazu entfernst du die äußeren, evtl. leicht welken Hüllblätter und schneidest den Strunk ganz ab. Dann schneidest du die Röschen in 2 Hälften und gibst sie in eine Schüssel. Die 1 Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. Die 80 g Parmesan reibst du grob auf einer Küchenreibe.

- Nun verrührst du in einer kleinen Schüssel: 2 EL Balsamico-Essig, 1 EL Honig sowie 3 EL Olivenöl und würzt die Marinade mit 1 knappen TL Salz und 1 Messerspitze schwarzem Pfeffer aus der Mühle.

- Die Knoblauchwürfel und die Marinade gibst du zu den Rosenkohlhälften und vermengst alles gut.

- Nun verteilst du die Rosenkohlmischung gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech.

- Im heißen Backofen (Mitte) erst einmal für 15 Minuten backen, danach den Parmesan darüberstreuen und weitere 10 Minuten backen.

- Nach dem Backen den Rosenkohl nach Belieben mit gehackten Haselnüssen bestreut servieren.

- Ich wünsche dir einen guten Appetit!

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Ganz lieben Dank Corinna für dein schönes Feedback hier💜. Viele Grüße!
Ich könnte mir auch gut Walnüsse, Cashewnüsse oder Mandeln vorstellen Charlotte 🙂 LG