Das Rezept für French Toast ist eine süße Frühstücksidee zum Dahinschmelzen. Weißbrotscheiben werden in Eiern und Milch gewendet und in Butter und Zucker ausgebacken – Resteverwertung, die nach Luxus schmeckt.
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Für das amerikanische Pendant zu unserem Armen Ritter brauchst du nur wenige Zutaten für einen unwiderstehlichen Karamell-Geschmack. Die French Toasts aus der Pfanne stehen in 15 Minuten süß duftend auf dem Frühstückstisch.

Zutaten für mein French-Toast-Rezept
Bei diesem Rezept ist das Brot der Star: Es wird außen knusprig und bleibt innen wunderbar zart. Mit seiner leichten Karamellnote überzeugt der French Toast die ganze Familie! Das Frühstücksgericht ist ein absoluter Klassiker, der ursprünglich aus der Resteverwertung entstanden ist. Auf Französisch heißt er pain perdu – „verlorenes Brot“ – weil sich für die Zubereitung besonders älteres oder trockenes Brot gut eignet, das andernfalls weggeworfen worden wäre.
Außerdem brauchst du folgende Zutaten:
- Eier: Sie bilden das Fundament der Mischung, in die du die Toastscheiben beidseitig eintunkst. Sie sorgen für die notwendige Verbindung zwischen Brot und Tunke.
- Milch: Ich empfehle Vollmilch mit mindestens 3,5 % Fett. Sie macht die Mischung geschmeidig, wirkt geschmacksverstärkend und sorgt dafür, dass die Brotscheiben beim Anbraten saftig bleiben.
- Puderzucker: Beim Braten karamellisiert der Zucker leicht und verleiht dem French Toast eine süße, goldbraune Kruste.
- Butter zum Ausbacken: Sie sorgt für das typische Aroma und eine schöne Bräunung.

3 Tipps für die einfache Zubereitung
French Toast selber zu machen ist ganz einfach. Egal, ob du ihn schnell am Morgen oder zum gemütlichen Familienfrühstück zubereitest – mit meinen Tipps gelingt er dir sicher!
- Das richtige Brot: Am besten eignet sich leicht trockenes Weißbrot, da es vergleichsweise geschmacksneutral ist und die Eiermasse gut aufnimmt. Ideal sind Toastbrot, Brioche oder Hefezopf. Sehr frisches Brot oder stark körniges Vollkornbrot sind weniger geeignet, denn frisches Brot enthält meist noch viel Feuchtigkeit und ist damit nicht so aufnahmefähig. Viele Körner und Saaten im Brot machen es instabil, sodass es in der Pfanne zerfallen kann. Auch altbackene Brötchen oder Brotscheiben funktionieren gut. Hast du kein älteres Brot zur Hand, kannst du das Toastbrot vorab kurz toasten, damit es die Ei-Masse gut aufnimmt, aber gleichzeitig seine Struktur und Biss behält.
- Brot einweichen: Je nach Frische des Brotes variiert die Einweichzeit. Ist der Toast noch relativ frisch, reichen ein bis zwei Minuten pro Seite. Sehr trockenes Brot darf etwas länger in der Ei-Milch-Mischung liegen. Ungetoastetes, frisches Brot solltest du jedoch höchstens etwa 30 Sekunden wenden, da es sonst schnell matschig wird.
- In Butter und Puderzucker ausbacken: Zum Ausbacken empfehle ich Butter, da sie dem French Toast ein besonders feines Aroma verleiht. Alternativ kannst du auch etwas Butterschmalz, neutrales Pflanzenöl oder Margarine verwenden. Die Butter sollte in der Pfanne vollständig geschmolzen sein, aber noch nicht braun werden oder gar anbrennen. Auch der Puderzucker sollte hell bleiben, wenn du ihn verwendest – so entstehen beim Anbraten feine Karamellnoten. Wird die Butter oder der Zucker zu dunkel, kann der French Toast schnell bitter schmecken.

Serviervorschläge für den French Toast
- Der French Toast eignet sich perfekt als Fingerfood, wenn du das Brot vor dem Ausbacken einfach in Streifen schneidest. So entstehen im Handumdrehen leckere French-Toast-Sticks.
- Am beliebtesten ist die süße Variante. Klassische Toppings wie Ahornsirup oder Zimt-Zucker passen immer. Schoko-Fans freuen sich über Nuss-Nougat-Creme oder Schokosoße, während bunte Streusel vor allem bei Kindern gut ankommen. Frische Früchte wie Erdbeeren, dazu ein Klecks Joghurt, bringen mehr Leichtigkeit hinein.
- Wer es besonders üppig mag, kann French Toast auch mit Apfelmus, heißen Kirschen oder – im Sommer – mit gut gekühlter roter Grütze servieren. Eine Kugel Eis, zum Beispiel Vanille, Schokolade oder Erdbeere, macht den süßen Toast zu einem leckeren Nachtisch. Auch Vanillesoße oder Schlagsahne passen prima dazu!
- Wer es gerne deftiger mag, für den ist herzhafter French Toast eine leckere Alternative. Dafür lässt du den Zucker weg und würzt die Ei-Milch-Mischung mit Salz und Pfeffer. Zwischen die ausgebackenen Toastscheiben passen Cheddar-Käse, Kochschinken oder beides zusammen. Zum Servieren eignen sich frische Kräuter, Kresse oder etwas gebratenes Gemüse.
- Eine vegane Variante ist ebenfalls möglich. Ersetze Eier und Milch durch pflanzliche Milch, die du mit einer reifen Banane pürierst. Statt Butter verwendest du ein geschmacksneutrales Öl oder vegane Pflanzenmargarine zum Ausbacken.

Häufige Fragen zum French Toast
- Ist Arme Ritter das Gleiche wie French Toast? Ja, „Arme Ritter“ und „French Toast“ beschreiben im Grunde dasselbe Gericht. Beide bestehen aus Brot, das in eine Mischung aus Ei und Milch getaucht und anschließend in der Pfanne ausgebacken wird. „Armer Ritter“ ist die traditionelle deutsche Bezeichnung, während „French Toast“ vor allem im englischsprachigen Raum gebräuchlich ist.
- Warum heißt es French Toast? Der Name lässt auf Frankreich schließen, das Gericht ist aber in vielen Ländern seit Jahrhunderten bekannt. Der Begriff French Toast hat sich vor allem im englischsprachigen Raum etabliert und ist heute besonders als amerikanisches Frühstück bekannt.
- Wie wird French Toast knusprig? French Toast wird besonders knusprig, wenn das Brot nur kurz in der Eiermilch gewendet und nicht zu lange eingeweicht wird. Außerdem sollte er bei mittlerer Hitze in ausreichend Butter ausgebacken werden, damit er außen goldbraun und innen schön saftig wird. Zu hohe Hitze lässt ihn schnell verbrennen, während zu niedrige Hitze ihn eher weich macht.
- Kann man French Toast am nächsten Tag noch essen? Ja, French Toast kann am nächsten Tag noch gegessen werden, wenn er luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahrt wird. Zum Aufwärmen eignet sich die Pfanne oder der Backofen am besten, da er so wieder leicht knusprig wird. In der Mikrowelle wird er zwar warm, aber meist weicher. Am besten schmeckt er warm und frisch in der Pfanne zubereitet!

Du suchst weitere Ideen fürs Frühstück oder einen ausgedehnten Brunch? Auf meinem Foodblog findest du noch mehr leckere Rezepte, wie meine amerikanischen Pancakes oder meine Pfannkuchen. Falls es etwas Herzhaftes sein darf, empfehle ich dir mein würziges Shakshuka-Rezept und das deftige Bauernfrühstück!

French Toast – süßes Frühstück aus der Pfanne
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ZUTATEN
- 2 Scheiben Kastenweißbrot oder großes Toastbrot
- 2 Eier
- 100 ml Milch, 3,5%
- 1 Prise Salz
- 15 g Butter
- 2 TL Puderzucker
- Ahornsirup nach Geschmack
- Zimt, optional
ANLEITUNG
- Vom Weißbrot 2 Scheiben (1,5 cm dick) abschneiden und bereitlegen. Nach Belieben kannst du die Scheiben etwas antoasten. In einer flachen Form verquirlst du 2 Eier mit 100 ml Milch und 1 Prise Salz.

- Nun legst du die Brotscheiben in die Form und und lässt jede Seite ca. 30 Sekunden mit der Ei-Milch-Mischung vollsaugen, insgesamt also ca. 1 Minute.

- Dann gibst du 1,5 EL Butter in eine große Pfanne. Erhitze die Butter und streust 2 TL Puderzucker gleichmäßig auf den Pfannenboden. Die Brotscheiben in die Pfanne legen und bei reduzierter Hitze ca. 4 Minuten auf jeder Seite goldbraun braten.

- Herausnehmen, nach Belieben mit Ahornsirup beträufeln, mit Zimt bestreuen und warm servieren. Guten Appetit!

NÄHRWERTE PRO PORTION
WAS MEINST DU?

Ganz lieben Dank Nadine für deine nette Rückmeldung und Rezept-Bewertung💜. LG Emmi
Danke Sonja 🙂 LG Emmi