Warme, aromatische Gewürze, eine süße Schokoladenglasur und glänzende Goldflocken fürs Auge – mein Zimtkuchen ist ein absolutes Highlight für deine Kaffeetafel im Herbst oder einen besonderen Anlass in der goldenen Jahreszeit.
Der lockerere Rührteig überzeugt nicht nur durch Saftigkeit und Fluffigkeit, sondern auch durch seine schöne Zimt-Marmorierung im Inneren. Das Rezept für Zimtkuchen ist die perfekte Begleitung zum Tee oder Kaffee und gelingt dir einfach und sicher.

Zutaten für meinen Zimtkuchen
Mein Zimtkuchen ist ein wunderbar aromatischer Kuchen aus Rührteig – einfach gemacht, schön saftig und mit einer feinen Marmorierung aus Zimt, Kakao und Lebkuchengewürz. Ich liebe dieses Zimtkuchen-Rezept, weil es so einfach ist und der Kuchen durch sein schönes Muster nicht nur lecker schmeckt, sondern auch toll aussieht. Dafür brauchst du:
- Mehl, es bildet die Basis für den Kuchenteig und sorgt für die richtige Konsistenz.
- Eier binden die Zutaten und machen den Zimtkuchen schön locker.
- Butter oder Margarine sorgt für einen saftigen und zarten Kuchen.
- Zucker süßt den Teig und sorgt für eine feine Kruste.
- Milch verbindet die Zutaten und macht den Kuchen besonders saftig.
- Vanillezucker bringt eine feine Vanillenote hinein.
- Backpulver lockert den Teig auf und lässt ihn schön aufgehen.
- Backkakao sorgt für eine leichte Schokoladennote und gibt der Marmorierung die dunkle Farbe.
- Zimt und Lebkuchengewürz verleihen dem Kuchen sein wunderbar warmes und würziges Aroma. Die Gewürzmischung aus Zimt, Nelken, Piment, Muskatnuss, Kardamom, Ingwer und Anis schmeckt wundervoll nach Herbst und passt auch wunderbar in die Adventszeit.
- Eine Prise Salz rundet den Geschmack ab.
- Die Vollmilch-Kuchenglasur macht ihn besonders schokoladig.
- Backdekor-Goldpulver oder Goldflocken machen den Zimtkuchen zu etwas ganz Besonderem.

5 Tipps für das Backen, Aufbewahren und Einfrieren
- Butter richtig weich werden lassen: Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein. So lässt sie sich besonders cremig aufschlagen und verbindet sich besser mit dem Zucker und den Eiern.
- Mehl nur kurz unterrühren: Sobald du das Mehl hinzugefügt hast, solltest du den Teig nur noch kurz verrühren. So bleibt dein Zimtkuchen aus der Kastenform schön fluffig und luftig und die Krume wird nicht „speckig“.
- Kuchen aus der Kastenform lösen: Lass den Zimtkuchen nach dem Backen etwa 30 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzt. So lässt er sich leichter lösen, ohne zu brechen.
- Zimtkuchen vorbereiten: Du kannst den Kuchen auch am Vortag backen und somit für einen besonderen Anlass vorbereiten. In einer Kuchenbox verpackt bleibt er mehrere Tage schön saftig und aromatisch.
- Kuchen einfrieren: Wenn du den Kuchen einfrieren möchtest, solltest du dies am besten ohne Glasur tun, da die Schokolade im Gefrierschrank durch die Eiskristalle leidet. Nach dem Auftauen kannst du ihn frisch verzieren und dekorieren.

Meine Variationsideen für den leckeren Zimtkuchen
Meinen Zimtkuchen aus der Kastenform kannst du an deinen Geschmack anpassen und jedes Mal anders servieren, so dass er nie langweilig wird. Vielleicht ist ja die ein oder andere Idee für dein nächstes Backabenteuer dabei.
- Gehackte Walnüsse oder Haselnüsse passen wunderbar zum würzigen Teig und sorgen für einen angenehmen Biss.
- Wenn dir Vollmilch-Glasur zu süß ist, kannst du auch eine Zartbitterglasur nehmen.
- Für eine schlichte Optik einfach die Glasur weglassen und den ausgekühlten Kuchen stattdessen mit Puderzucker bestäuben.
- Eine weitere Idee wäre Puderzucker mit etwas Zimt zu vermischen und über den Kuchen zu streuen. Auch etwas abgeriebene Orangenschale passt wunderbar dazu.
- Für den klassischen Zuckerguss, den du vielleicht schon aus meinem Zimtschnecken-Rezept kennst, verrührst du Puderzucker mit Wasser zu einer glatten, glänzenden Glasur.
- Auch eine Vanilleglasur aus Puderzucker, Milch und Vanilleextrakt harmoniert toll mit den warmen Aromen meines Zimtkuchens.

Wenn dir mein Zimt-Marmorkuchen gut geschmeckt hat, möchte ich dir auch für deinen nächsten Anlass etwas Inspiration mitgeben. Wirf doch zum Beispiel mal einen Blick in meine Rezepte für Marmorkuchen, Nussecken oder Schoko-Nuss-Kuchen.

Zimtkuchen mit Schokoglasur und Goldflocken
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ZUTATEN
DU BENÖTIGST EINE KASTENFORM MIT CA. 29 CM LÄNGE
FÜR DEN RÜHRTEIG
- 400 g Weizenmehl Type 405 - oder Dinkelmehl Type 630
- 350 ml Vollmilch
- 250 g sehr weiche Butter - oder Margarine
- 250 g Zucker
- 4 zimmerwarme Eier - Größe M
- 1 Pck Backpulver - 16 g
- 1 Pck Bourbon-Vanillezucker
- 2 TL Zimtpulver
- 1 TL Backkakao
- 1 TL Lebkuchengewürz
- 1 Prise Salz
FÜR DAS TOPPING
- 1 Tüte Vollmilch-Kuchenglasur - ca. 100 g
- Backdekor-Goldpulver oder Goldflocken - nach Belieben
ANLEITUNG
- Zuerst heizt du den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober- / Unterhitze vor, bei Umluft auf 160 °C. Die Kastenform fettest du mit etwas Butter ein und bestäubst sie anschließend mit etwas Mehl.

- Für den Rührteig gibst du 250 g sehr weiche Butter, 250 g Zucker und 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Mit den Quirlen des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine bei hoher Geschwindigkeit für 3 bis 4 Minuten rühren, bis die Masse hell und cremig ist.

- Jetzt gibst du die 4 zimmerwarmen Eier nacheinander dazu und rührst jedes Ei jeweils etwa 30 Sekunden gründlich unter.

- In einer zweiten Rührschüssel vermischst du 400 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 1 Prise Salz.

- Die Mehlmischung gibst du nun zusammen mit 350 ml Vollmilch komplett zur Eier-Butter-Zucker-Masse. Alles nur ganz kurz unterrühren, maximal 30 Sekunden.TIPP: Der Rührteig sollte nach der Zugabe von Mehl nicht zu lange gerührt werden, damit der Kuchen schön locker bleibt.

- Etwa die Hälfte des hellen Teigs füllst du jetzt in die vorbereitete Kastenform und streichst ihn etwas glatt.

- Den restlichen Teig verrührst du mit 2 TL Zimtpulver, 1 TL Backkakao und 1 TL Lebkuchengewürz mit einem Teigschaber gleichmäßig zu einem dunklen Gewürzteig. TIPP: Wenn du kein Lebkuchengewürz im Haus hast oder anschaffen möchtest, ersetze es durch Zimtpulver.

- Den dunklen Teig gibst du auf den hellen Teig in die Form und verstreichst ihn gleichmäßig. Dann ziehst du mit den Zinken einer Gabel den dunklen Teig spiralförmig unter den hellen Teig, damit ein schönes marmorartiges Muster entsteht. Den Zimtkuchen backst du im vorgeheizten Ofen auf der zweiten Schiene von unten für 50 bis 60 Minuten.TIPP: Mit der Stäbchenprobe prüfst du, ob der Kuchen durchgebacken ist. Dafür stichst du mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Bleibt kein feuchter Teig mehr daran kleben, ist er fertig.

- Nach dem Backen nimmst du den Kuchen aus dem Ofen und lässt ihn in der Form etwa 30 Minuten ausdampfen.

- Danach nimmst du ihn vorsichtig aus der Kastenform und lässt ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

- Die Vollmilch-Kuchenglasur schmilzt du nach Packungsanweisung. Anschließend begießt oder bepinselst du den ausgekühlten Kuchen damit. Solange die Glasur noch flüssig ist, kannst du nach Belieben den Kuchen mit Backdekor-Goldpulver oder Goldflocken verzieren.

- Ich wünsche dir mit meinem Rezept viel Freude und einen süßen Appetit.

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