Mein Spargellasagne-Rezept ist echtes Soulfood für den Frühling! Zarter Spargel trifft auf eine cremige Béchamelsauce und zarte Lasagneplatten – ein Ofengericht aus der Auflaufform, das garantiert allen am Tisch schmeckt.
Im Backofen entfaltet die Spargellasagne ihr volles Aroma und wird wunderbar saftig. Die einzelnen Schichten verbinden sich zu einem leckeren Alltagsgericht, das sich ideal vorbereiten lässt und auch am nächsten Tag noch richtig gut schmeckt.

Zutaten für meine cremige Spargellasagne
Weißer und grüner Spargel sind das Herzstück meiner Spargellasagne und sorgen für ein wunderbar frisches, saisonales Aroma. Das Stangengemüse wird zur Vorbereitung nur blanchiert. Gewürzt mit Salz, einer Prise Zucker und Zitrone entfaltet der Spargel dabei seinen vollen Geschmack mit einer feinen Frische. Abgerundet wird das Spargelaroma mit einer cremigen Béchamelsauce, die alle Komponenten des Spargel-Rezepts perfekt miteinander verbindet. Sie besteht aus:
- Milch, die die Basis der Béchamelsauce bildet und für eine milde, cremige Konsistenz sorgt.
- Spargelsud: Mein absoluter Geheimtipp! Das Spargelwasser intensiviert den Spargelgeschmack und gibt der Sauce ein besonders rundes Aroma, das perfekt zur Lasagne passt.
- Sahne macht die Sauce noch cremiger und vollmundiger.
- Butter ist die Grundlage für die Mehlschwitze. Sie bringt zusätzlich Geschmack und sorgt für eine seidige Textur.
- Weizenmehl dient als Bindemittel und dickt die Sauce an.
- Die klassische Würze für eine Béchamelsauce bilden Salz, schwarzer Pfeffer und Muskat.
Außerdem brauchst du Lasagneblätter für die Schichtung, Kochschinken für eine herzhafte Note und Parmesan für eine würzige, knusprige Kruste. Kresse oder Petersilie nach Belieben dienen auf der Lasagne mit Spargel als Garnitur und setzen frische Akzente.

5 Tipps für die richtige Zubereitung
- Verwende entweder weißen, grünen oder beide Spargelsorten zusammen. Die Mischung bringt etwas mehr Aroma ins Spiel, aber auch mit nur einer Sorte wird die Lasagne richtig lecker – ideal, wenn du dich nach dem Angebot des Lebensmittelhändlers deines Vertrauens richten möchtest.
- Koche die Spargelstücke bissfest wie beschrieben. Das ist empfehlenswert, denn im Ofen garen sie noch nach. So bleibt der Spargel schön in Form und wird nicht zu weich. Das kurze Vorkochen ist leider unverzichtbar, weil der Spargel roh, nicht die optimale Konsistenz erhalten würde.
- Für eine vegetarische Variante der Spargellasagne kannst du den Kochschinken ganz einfach weglassen. Als Ersatz passen zum Beispiel dünn geschnittene Champignons sehr gut, da sie ebenfalls eine herzhafte Note mitbringen.
- Achte bei der Béchamelsauce darauf, sie nicht zu dick werden zu lassen. Sie darf ruhig etwas flüssiger sein, denn die Lasagneplatten ziehen Feuchtigkeit aus der Sauce.
- Für alle, die es besonders würzig mögen: Gib einfach noch etwas Parmesan direkt in die Sauce der Lasagne mit Spargel. Der Käse intensiviert den Geschmack und passt perfekt zum Stangengemüse!

Spargellasagne vorbereiten, einfrieren, aufwärmen und servieren
- Im Kühlschrank hält sich die Spargellasagne gut abgedeckt etwa ein bis zwei Tage. Du kannst sie also problemlos vorbereiten und portionsweise in kleinere, ofenfeste Formen füllen. So lassen sich die Portionen später ganz einfach einzeln aufwärmen.
- Beim Aufwärmen hast du zwei Möglichkeiten: In der Mikrowelle bleibt die Spargellasagne mit Schinken besonders weich und saftig. Im Backofen wird sie zwar oben wieder schön knusprig, kann insgesamt aber schneller austrocknen. Gib deshalb am besten ein bis zwei Esslöffel Milch oder Sahne darüber. Alternativ kannst du eine kleine hitzebeständige Schale mit Wasser mit in den Ofen stellen – so bleibt die Lasagne saftig.
- Am liebsten serviere ich die Spargellasagne zusammen mit etwas Frischem vorweg. Ein knackiger grüner Salat mit Vinaigrette passt besonders gut.

Lasagne-Fans sind auf meinem Blog genau richtig, denn hier findest du zahlreiche Lasagne-Varianten, die Abwechslung in deine Küche bringen. Probiere gerne auch einmal meine klassische Lasagne, Gemüselasagne, meine Linsenlasagne und meine Lachs-Spinat-Lasagne.

Spargellasagne mit weißem und grünem Spargel
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ZUTATEN
DU BENÖTIGST EINE GROSSE AUFLAUFFORM CA. 20 × 30 CM
FÜR DEN SPARGEL
- 500 g weißer Spargel
- 400 g grüner Spargel
- Salz
- 1 Prise Zucker
- 1 unbehandelte Zitrone
FÜR DIE BÉCHAMELSAUCE
- 400 ml Milch
- 350 ml Spargelsud
- 200 ml Sahne
- 60 g Butter
- 60 g Weizenmehl, Type 405
- 1 TL Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss, gerieben
AUSSERDEM
- 16 Lasagneblätter - ohne Vorkochen
- 200 g Kochschinken in Scheiben - dünn geschnitten
- 100 g Parmesan, gerieben
- Kresse oder Petersilie als Garnitur - nach Belieben
ANLEITUNG
- Den Backofen heizt du rechtzeitig auf 200 °C Ober- / Unterhitze vor.
- Die 500 g weißen Spargel kurz waschen. Dann schälst du ihn und schneidest das untere Ende der Stangen jeweils ab. Schneide die Spargelstangen in ca. 3 cm lange Stücke. Die 400 g grünen Spargel nach Bedarf im unteren Drittel schälen. Die Enden abschneiden und die Stangen ebenfalls in 3 cm lange Stücke schneiden.

- Die 200 g Kochschinken schneidest du in mittelgroße Stücke und stellst ihn beiseite. Die 1 Zitrone halbierst du, schneidest 2 Scheiben für den Kochsud ab und presst eine Hälfte aus.

- Anschließend bringst du ca. 800 ml Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Gib den weißen Spargel dazu und etwa 1 TL Salz, 1 Prise Zucker und die 2 Zitronenscheiben. Den Spargel abgedeckt etwa 3 Minuten kochen. Dann den grünen Spargel zufügen und beide Sorten 1 bis 2 weitere Minuten kochen.

- Die Spargelstücke nimmst du mit einem Schaumlöffel heraus, lässt sie abtropfen und gibst sie in eine Schüssel. Die Spargelstücke werden auf 3 Lasagneschichten verteilt, also kannst du sie gedanklich in 3 Teile teilen. Vom Kochsud bzw. dem Garwasser gießt du 300 ml in einen Messbecher (den restlichen Kochsud noch aufbewahren). Dann gibst du noch 400 ml Milch und 200 ml Sahne dazu in den Messbecher.

- Für die Béchamelsauce gibst du nun 60 g Butter in einen kleinen Topf und lässt sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Dann rührst du 60 g Mehl mit einem Schneebesen ein. Rühre so lange, bis die Mehlschwitze schön glatt ist und lasse sie kurz aufwallen.

- Jetzt gießt du sehr langsam, unter ständigem Rühren, die Kochsud-Milch-Sahne-Mischung in die Mehlschwitze. Unter Rühren lässt du die Béchamelsauce aufkochen und eindicken und würzt mit 1 TL Salz, je einer Prise schwarzen Pfeffer und geriebener Muskatnuss und 1 bis 2 EL Zitronensaft. Falls die Sauce noch recht dickflüssig ist, noch etwas Kochsud oder Milch einrühren. Sie sollte sich auf den Lasagneblättern gut verteilen lassen.

- Deine Auflaufform fettest du mit etwas Butter ein. Die Lasagne wird mit 4 Nudelschichten geschichtet: Zuerst verteilst du 1 Suppenkelle Béchamelsauce auf dem Boden der Auflaufform.

- Auf der Béchamelsauce verteilst du die 1. Schicht ungekochte Lasagneplatten und füllst die Lücken mit abgebrochenen Stücken. Nun wieder Béchamelsauce und auch Spargelstücke darauf verteilen. Mit der 2. Schicht Lasagneplatten weitermachen, sowie Béchamelsauce darauf und Spargelstücke.

- Die 3. Schicht Lasagneplatten verteilen, Béchamelsauce, Spargelstücke sowie den Schinken darauf verteilen.

- Dann kommt die 4. und letzte Schicht Lasagneplatten oben darauf. Mit reichlich Béchamelsauce abschließen, den Parmesankäse darüber streuen und 1 EL Butter in Flöckchen darüber geben. In den vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten für ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und 2 Minuten ruhen lassen, dann nach Belieben mit Kresse oder Petersilie bestreut servieren. HINWEIS: Eventuell wölben sich die oberen Nudelplatten beim Garen im Ofen nach oben, diese dann mit einem Esslöffel nach unten drücken. So garen sie besser.

- Ich wünsche dir einen guten Appetit.

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