Mein Käsekuchen-Rezept mit Mürbeteigboden ist ein echter Klassiker und kommt immer gut an. Buttriger Boden, eine herrlich cremige Quarkfüllung und ein feiner Hauch Zitrone – genau so, wie ein guter Käsekuchen sein soll.
Das Rezept ist einfach und absolut gelingsicher – und somit genau das Richtige für Küchenprofis wie Backanfänger. Ob für den Sonntagskaffee, Geburtstage oder einfach zwischendurch: Dieser Käsekuchen verschwindet garantiert schneller vom Tisch, als du „noch ein Stück“ sagen kannst.

Zutaten für meinen klassischen Käsekuchen
Für dieses klassische Käsekuchen-Rezept brauchst du keine außergewöhnlichen Zutaten, sondern einfache Basics, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Genau das liebe ich an diesem Rezept: Aus einfachen Zutaten entsteht ein wunderbar cremiger Käsekuchen mit buttrigem Mürbeteigboden – ganz ohne Schnickschnack.
Der Boden des Käsekuchens besteht aus Weizenmehl, Butter, Zucker, Ei, Zitronenschale und Salz. Alternativ kannst du auch Dinkelmehl und Margarine verwenden. Für die Füllung brauchst du:
- Speisequark – mit 20% Fettanteil als cremige Basis der Käsekuchenfüllung.
- Sahne macht die Füllung besonders zart und saftig.
- Eier: für Bindung, Triebkraft und Stand der Quarkmasse.
- Zucker süßt die Füllung und sorgt für eine glatte Konsistenz.
- Bourbon-Vanillezucker gibt dem Kuchen sein klassisches Vanillearoma.
- Mehl stabilisiert die Masse und bindet Feuchtigkeit.
- Speisestärke sorgt für eine feine, schnittfeste Konsistenz.
- Salz rundet den Geschmack ab und balanciert die Süße.
Je nach Lust und Laune bestäube ich den Käsekuchen noch mit Puderzucker, was nicht nur hübsch aussieht, sondern auch noch etwas zusätzliche Süße hineinbringt.

6 Tipps für die einfache Zubereitung
- Rühre die Zutaten nur kurz, um zu verhindern, dass zu viel Luft in die Käsekuchenmasse kommt.
- Achte darauf, den Kuchen nicht heißer zu backen als von mir angegeben und auf der zweiten Schiene von unten und somit nicht zu nah an den Heizelementen zu platzieren. Wird die Oberfläche zu dunkel, decke den Kuchen locker mit Alufolie ab.
- Um Risse komplett zu vermeiden, könntest du den Kuchen bei geringerer Temperatur (160 °C Ober-/Unterhitze) langsamer und länger backen. Im Anschluss im Backofen mit geöffneter Tür erst einmal ausdampfen lassen, je länger, desto besser. Falls der Kuchen trotzdem Risse bekommt, mach dir keine Gedanken, er schmeckt auch mit Rissen sehr lecker.
- Lasse den Käsekuchen nach dem Backen also erst im Ofen mit halb geöffneter Tür für mindestens 15 Minuten, gerne aber auch länger, ausdampfen und auskühlen, damit die Füllung stabil wird.
- Erst anschließend solltest du den Rand der Springform lösen. Achte darauf, den Rand nur leicht einzufetten und das Backpapier ordentlich zu fixieren, damit der Kuchen optimal herausgeholt werden kann.
- Tauche dein Messer vor dem Anschneiden in heißes Wasser und trockne es ab. So gleitet das heiße Messer einfach durch die Quarkmasse und den Boden. Vor dem nächsten Stück das Messer säubern und den Vorgang wiederholen.

Käsekuchen-Variationen ganz nach deinem Geschmack
- Mit frischer Zitrusnote: Für einen frischen Extra-Kick gibst du einfach etwas Zitronen- oder Orangenabrieb in die Quarkmasse. Der Käsekuchen bekommt damit einen Hauch von Sommer.
- Für intensives Vanillearoma: Wenn du es besonders vanillig magst, kannst du neben dem Vanillezucker auch noch einen halben Teelöffel Vanilleextrakt in die Füllung rühren.
- Winterlich und warm: Wenn du es gerne gemütlich magst, gib eine Prise Zimt oder Tonkabohne in die Füllung. Das gibt dem Käsekuchen eine winterliche, aromatische Tiefe – perfekt für kalte Tage!
- Mit Rosinen: Wenn du Rosinen liebst, dann streue einfach 50 g davon auf den Mürbeteigboden, bevor du die Quarkfüllung darauf gibst. Das sorgt für eine süße Überraschung in jedem Bissen.
- Streusel-Topping: Wenn du auf knusprige Streusel stehst, dann ist ein Crumble-Topping die perfekte Wahl! Orientiere dich dafür einfach an meinem Beeren-Crumble-Rezept. Einfach die Streusel vor dem Backen oben auf die Quarkmasse geben und du hast eine leckere, knusprige Kruste.
- Fruchtiges Highlight: Nach dem Backen kannst du den Kuchen mit Mandarinen, Beeren oder einem Fruchtspiegel deiner Wahl toppen. Das macht den Kuchen nicht nur optisch zum Hingucker, sondern bringt auch eine fruchtige Note hinein, die richtig gut zu meinem Käsekuchen-Rezept passt.

Käsekuchen-Fans werden auf meinem Blog fündig – probiere doch mal mein Rezept für Käsekuchen ohne Boden oder auch meinen fruchtigen Beeren-Käsekuchen. Weitere klassische Kuchen-Rezepte sind mein saftiger Schokokuchen und der einfache Marmorkuchen von Oma.

Käsekuchen mit Mürbeteigboden
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ZUTATEN
DU BENÖTIGST EINE SPRINGFORM MIT 26 CM DURCHMESSER.
FÜR DEN MÜRBETEIG:
- 225 g Weizen- oder Dinkelmehl - Type 405 bzw. 630
- 150 g kalte Butter oder Margarine
- 100 g Zucker
- 1 Ei - Größe, M
- 2 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
- Salz
FÜR DIE FÜLLUNG:
- 3 Eier, zimmerwarm! - Größe M
- 750 g Speisequark - 20% Fett
- 400 g Sahne
- 200 g Zucker
- 2 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 50 g Weizen- oder Dinkelmehl - Type 405 bzw. 630
- 50 g Speisestärke
- Salz
- Puderzucker - nach Belieben
ANLEITUNG
- Den Backofen heizt du rechtzeitig auf 180 °C Ober- / Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Den Boden der Springform belegst du mit einem Bogen Backpapier. Diesen befestigst du durch Aufsetzen des Springformrands und schneidest ihn zurecht. Den Rand fettest du leicht ein.

- Für den Mürbeteig gibst du in eine große Rührschüssel 225 g Mehl, 100 g Zucker, 150 g kalte Butter in kleine Stücke geschnitten, ca. 2 TL abgeriebene Zitronenschale, 1 Prise Salz und das 1 Ei.

- Die Teig-Zutaten verarbeitest du erst mit den Knethaken des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine und im Anschluss mit den Händen zu einem homogenen Teig. Anschließend formst du ihn zu einer Kugel.HINWEIS: Der Teig muss nicht unbedingt gekühlt werden.

- Die Mürbeteig-Kugel wiegst du aus und vom Gesamtgewicht wiegst du ein Drittel ab. Dieses legst du für den Rand beiseite.

- Die Arbeitsfläche bestäubst du mit etwas Mehl. Den übrigen Teig drückst du darauf mit den Handballen flach, hebst ihn in die Springform und verteilst ihn mit den Händen unter leichtem Druck gleichmäßig bis zum Rand.

- Das beiseitegelegte Teig-Drittel formst du auf der Arbeitsfläche zu einer langen Rolle mit ca. 2 cm Durchmesser. Die Rolle hebst du ganz oder in Teilen in die Form und kleidest damit einen etwa 5 cm hohen Rand aus. Zum Schluss den oberen Rand mit den Fingern etwas begradigen und mit einer Gabel ein paar mal in den Boden stechen.HINWEIS: Das Formen des Rands hat etwas von "Töpfer-Arbeiten", nicht verwundert sein. Wenn der Rand an manchen Stellen etwas dünn und durchlässig erscheint, einfach die Stellen mit kleinen Teigstücken flicken.

- Für die Füllung verrührst du 3 zimmerwarme Eier, 200 g Zucker und 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine 2 Minuten schaumig.

- Die 750 g Quark und 400 g Sahne rührst du nacheinander unter.

- Die 50 g Mehl, 50 g Speisestärke und 1 Prise Salz siebst du über die Quark-Sahne-Masse und hebst sie mit einem Teigschaber unter.

- Die Quarkmasse gibst du auf den vorbereiteten Teigboden in die Springform und verteilst sie gleichmäßig mit einem Teigschaber. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten (Rost) für 60 bis 70 Minuten backen. TIPPS: Du kannst den Kuchen mit Rosinen abwandeln. Dafür einfach 50 g auf den Boden legen und die Füllung darauf gießen.Sollte sich die Oberfläche zu dunkel färben, deckst du die Form mit Alufolie oder Backpapier locker ab.

- Den Kuchen lässt du im ausgeschalteten Backofen mit halb geöffneter Tür 15 Minuten oder länger ausdampfen. Anschließend nimmst du ihn heraus, stellst ihn auf ein Kuchengitter und lässt ihn in der Form vollständig auskühlen. Erst dann aus der Form lösen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

- Ich wünsche dir einen süßen Appetit.

NÄHRWERTE PRO PORTION
WAS MEINST DU?

Liebe Andrea, es freut mich wirklich sehr, dass du dich so freust. Wegen der nicht durchgebackenen Mitte, ich vermute, dein Backofen verteilt die Hitze nicht richtig und der Kuchen hat an der Stelle nichts abbekommen. Es hat also weder was mit dem Teig noch mit dem Backpapier zu tun 😊. Viele Grüße aus Köln💕
Liebe Martina, den Käsekuchen am besten direkt nach dem vollständigen Abkühlen im Kühlschrank abgedeckt lagern. Das kannst du 2-3 Tage machen. Länger würde ich ihn einfrieren. Viele LG
Liebe Martina, das ist überhaupt kein Problem wenn du ihn ordnungsgemäß lagerst. Gutes Gelingen und lass es dir schmecken👍. Viele LG
Wie schön, Karola😍. Es freut mich wenn mein Käsekuchen-Rezept geschmeckt hat. Was meinst du mir Schliff? Alles Liebe💕
Liebe Karola, ja, das hört sich sehr danach an. Viele LG
Merci Monika❤️. Dein Feedback zu meinem Käsekuchen-Rezept macht mich glücklich🙌. Viele Grüße!
Deine Rückmeldung freut mich sehr, Marie♥️. Lass dir mein Käsekuchen-Rezept gerne wieder mal schmecken & viele Grüße aus Köln👍
Liebe Momo, entweder viel gleichmäßiger mit dem Handballen verteilen oder evtl. ist dann eine kleine Teigrolle das Richtige für dich? Viele LG
💚-lichen Dank Maren für dein Lob und die lieben Zeilen zu meinem Käsekuchen-Rezept 🙂 Viele Grüße aus Köln!
Lass es dir gut schmecken, Gerda 🙂 Viele LG
Liebe Renate, warum nicht, dann würde ich dir in der Tat 2 Päckchen empfehlen. LG, Emmi
Liebe Hermenegilde, die Größe der Backform findest du bei meinen Rezepten immer über den Zutaten in der Rezeptkarte. Durchmesser der Springfrom ist 26cm 😉 Viele LG