Osterbrot-Rezept mit Rosinen und Mandeln

Fluffiges Osterbrot aus Hefeteig, einfach gebacken – perfekt fürs Osterfrühstück.

Rezept für Osterbrot

Goldbraun, herrlich fluffig und mit süßen Rosinen verfeinert – selbstgemachtes Osterbrot gehört für mich einfach zu Ostern dazu. Der feine Hefeteig duftet beim Backen einfach unwiderstehlich und sorgt schon beim ersten Anschnitt für echte Frühlingsgefühle.

Ich liebe es, wenn das Osterbrot noch lauwarm ist und ich es ganz klassisch mit Butter und etwas Marmelade genießen kann. Ob zum Osterfrühstück, für den Brunch oder am Nachmittag zum Kaffee – dieses einfache Osterbrot-Rezept gelingt dir ganz einfach und schmeckt der ganzen Familie.

Fluffiger Hefeteig mit Rosinen, Mandeln und Hagelzucker

Zutaten für mein fluffiges Osterbrot

Für mein Osterbrot bereite ich einen klassischen, süßen Hefeteig zu, der besonders weich und wunderbar fluffig wird. Das Geheimnis liegt in der Kombination aus handwarmer Milch, geschmolzener Butter und ausreichend Ruhezeit. So bekommt der Teig eine zarte, feinporige Struktur und geht schön luftig auf. Die in Orangensaft eingeweichten Rosinen sorgen zusätzlich für Saftigkeit und ein fruchtiges Aroma.

Die Zutaten dafür sind:

  • Mehl Type 405 – die Basis für einen lockeren, feinen Hefeteig.
  • Milch und Butter machen den Teig weich, geschmeidig und herrlich saftig.
  • Frischhefe oder Trockenhefe, damit dein Osterbrot schön aufgeht und fluffig wird.
  • Zucker und Bourbon-Vanillezucker sorgen für eine angenehme Süße und ein feines Aroma.
  • Rosinen oder Sultaninen bringen Fruchtigkeit hinein und gehören klassisch ins Osterbrot.
  • Orangensaft – darin werden die Rosinen eingeweicht und bekommen ein besonders fruchtiges Aroma.
  • Gehackte Mandeln sorgen für leichten Biss und nussige Noten.
  • Eine Prise Salz hebt die Aromen hervor und rundet den Teig ab.
  • Ei und Hagelzucker: für die goldene Oberfläche und die typisch festliche Optik.

Zutaten für fluffiges Osterbrot

5 Tipps für die Zubereitung meines Rezepts

  1. Genug Zeit zum Kneten einplanen: Knete den Teig für sieben bis zehn Minuten. Erst dann wird er geschmeidig und elastisch und das Glutennetz bildet sich optimal – die Grundlage für ein schön fluffiges Osterbrot.
  2. Teig im Ofen gehen lassen: Es ist immer empfehlenswert die Schüssel mit dem Hefeteig in den ausgeschalteten Ofen zu stellen und nur das Licht einzuschalten. So entstehen eine konstante Wärme und die optimale Umgebungstemperatur, damit der Teig aufgeht.
  3. Die Oberfläche richtig spannen: Forme den Teig, indem du ihn von außen nach innen faltest und unten zusammendrückst. So bekommt dein Osterbrot eine glatte Oberfläche und geht gleichmäßig auf.
  4. Backfarbe im Blick behalten: Wird das Osterbrot gegen Ende der Backzeit zu dunkel, lege locker ein Stück hitzebeständiges Backpapier darüber. So bleibt es saftig und bekommt trotzdem eine schöne goldbraune Kruste.
  5. Osterbrot ganz einfach abwandeln: Du kannst Rosinen durch Cranberrys ersetzen oder zusätzlich etwas Orangeat unterkneten. Statt eines runden Laibs kannst du den Teig außerdem flechten, wie bei einem Hefezopf – das sieht auf dem Ostertisch ebenfalls sehr hübsch aus.

Osterbrot für das Osterfrühstück oder den Oster-Brunch

Häufige Fragen zum traditionellen Osterbrot

  • Was ist Osterbrot? Osterbrot ist ein traditionelles, leicht süßes Hefegebäck, das klassisch an Ostern gebacken wird. Es besteht aus einem fluffigen Hefeteig mit Milch, Butter, Zucker und Ei und wird meist mit Rosinen verfeinert. Typisch sind die runde Form, ein eingeschnittenes Kreuz und etwas Hagelzucker obendrauf.
  • Wie lange hält sich selbstgebackenes Osterbrot? Frisch schmeckt es natürlich am allerbesten – am liebsten lauwarm am Backtag. Gut verpackt in einem Küchentuch und zusätzlich in einer Brotdose bleiben die Stücke aber für etwa zwei bis drei Tage schön saftig.
  • Was isst man zum Osterbrot? Ganz klassisch genieße ich es mit Butter und Marmelade. Aber auch Honig oder einfach nur ein bisschen gesalzene Butter passen wunderbar dazu. Zum Osterfrühstück oder Brunch mit Kaffee oder Kakao ist es für mich einfach perfekt!
  • Warum ist mein Osterbrot trocken geworden? Meist war es entweder zu lange im Ofen oder der Teig hatte nicht genug Ruhezeit. Auch zu viel Mehl beim Formen kann das Brot trockener machen. Deshalb lieber den Hefeteig ausreichend gehen lassen und genau auf die Backzeit achten.
  • Wo gibt es das beste Osterbrot? Ganz ehrlich: Am allerbesten schmeckt es selbst gebacken. Wenn der Duft von frischem Hefeteig durch die Küche zieht und du dein Osterbrot noch lauwarm anschneidest, ist das einfach unschlagbar.

Einfaches und gelingsicheres Rezept für Osterbrot

Weitere tolle Osterrezepte, die ich dir ans Herz legen möchte, sind mein Karottenkuchen, mein Eierlikörkuchen oder auch mein spanischer Osterkuchen mit Marmeladenfüllung.

Rezept für Osterbrot

Osterbrot-Rezept mit Rosinen und Mandeln

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Fluffiges Osterbrot aus Hefeteig mit Rosinen und Mandeln – einfach gebacken und perfekt fürs Osterfrühstück. Mein Rezept gelingt dir garantiert!
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VORBEREITUNG20 Minuten
ZUBEREITUNG30 Minuten
ZEIT GESAMT50 Minuten
PORTIONEN15 Portionen

ZUTATEN

DER TEIG MUSS CA. 90 MINUTEN BEI RAUMTEMPERATUR RUHEN UND AUFGEHEN.

DAS OSTERBROT MUSS CA. 30 MINUTEN VOR DEM BACKEN AUF DEM BLECH RUHEN.

  • 500 g Mehl - Type 405
  • 240 ml Milch
  • 100 g Rosinen - alternativ Sultaninen
  • 100 ml Orangensaft
  • 90 g Butter
  • 90 g Zucker
  • 50 g Mandeln, gehackt
  • 1/2 Päckchen Frischhefe, 21 g - oder 1 Päckchen Trockenhefe, 7 g
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • 10 g Hagelzucker zum Bestreuen

ANLEITUNG

  • Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen.
  • Die 100 g Rosinen weichst du in 100 ml Orangensaft ein.
    Rosinen in Orangensaft einweichen
  • Die 240 ml Milch erwärmst du in einem kleinen Topf (z.B. Stufe 4 von 9). Die 90 g Butter gibst du dazu und lässt sie in der Milch schmelzen. Siehe Hinweis!
    WICHTIGER HINWEIS: Bitte beim Milch-Butter-Gemisch den Finger-Test machen, ob die Flüssigkeit handwarm ist, das bedeutet ca. 25-35 °C, das aktiviert nämlich die Hefe optimal. Gerne kannst du zum Messen auch ein Thermometer verwenden. Ab 37-40 °C wird Hefe übrigens geschädigt und das Osterbrot geht nicht auf.
    Milch erwärmen und Butter in der Milch schmelzen
  • Dann nimmst du den Topf vom Kochfeld und lässt das 1/2 Päckchen Frischhefe (oder 7 g Trockenhefe, damit muss der Teig jedoch länger gehen) unter Rühren auflösen.
    HINWEIS: Achte bitte auf das Haltbarkeitsdatum: Abgelaufene Hefe (auch Trockenhefe) arbeitet nicht mehr optimal und der Teig geht kaum bis gar nicht auf. Bei Trockenhefe beachte bitte, dass der Teig länger gehen muss.
    Hefe in die Milch und Butter geben
  • In eine Rührschüssel gibst du 500 g Mehl, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker und 90 g Zucker und gießt das Milch-Butter-Hefe-Gemisch dazu. Die Rosinen über einem Sieb abgießen und mit einem Küchentuch noch etwas abtupfen, sie sollten nicht zu feucht sein. Zur Seite stellen.
    Mehl, Salz, Vanillezucker, Zucker und das Milch-Butter-Hefe-Gemisch verrühren, dann Rosinen über einem Sieb abgießen und trocknen
  • Im Anschluss 7 bis 10 Minuten (ca. erst ab Minute 8 wird er von einem etwas klebrigen zu einem geschmeidigen Teig) mit den Knethaken vom Handmixer, der Küchenmaschine oder alternativ mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
    Teig für 7 bis 10 Minuten kneten
  • Zum Schluss noch die Rosinen und 50 g gehackte Mandeln mit den Händen gut unterkneten, dafür den Teig vorher etwas flach drücken, dann geht es einfacher.
    Rosinen und Mandeln unterkneten
  • Im Anschluss formst du den Teig zu einer großen runden Teigkugel, legst sie zurück in die Schüssel, deckst sie mit einem angefeuchteten Küchenhandtuch ab und lässt sie an einem warmen Ort (siehe Tipp) für ca. 90 Minuten ruhen / gehen.
    TIPP: Warmer Ort heißt, die optimale Temperatur liegt zwischen 24 bis 26 °C. Am besten die Schüssel mit dem Teig in der Nähe der Heizung gehen lassen oder im Backofen, nur mit eingeschaltetem Licht.
    Teig in einer Schüssel mit feuchtem Küchenhandtuch abdecken und 1,5 Stunden gehen lassen
  • Danach den Teig noch einmal mit den Händen ganz kurz durchkneten, indem du ihn 3 bis 4 mal von außen nach innen faltest. Zu einem runden Laib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Jetzt mit einem trockenen Küchenhandtuch abdecken (weil direkter Kontakt mit dem Teig) und nochmals 30 Minuten ruhen / gehen lassen.
    Teig durchkneten, zu einem Laib formen und abgedeckt nochmal eine halbe Stunde gehen lassen
  • Ein Ei verquirlen und den Brotlaib damit bestreichen, mit 10 g Hagelzucker bestreuen und ca. 0,5 cm bis 1 cm tief ein Kreuz einschneiden. Im vorgeheizten Backofen (zweite Schiene von unten) ca. 35 bis 40 Minuten backen. Wenn dir das Osterbrot zu dunkel wird gerne abdecken. Mit einem Stäbchentest prüfen, ob das Osterbrot fertig gebacken ist.
    Osterbrot mit Ei bestreichen und Hagelzucker bestreuen, Kreuz einschneiden und 40 Minuten backen
  • Nach dem Backen lässt du das Osterbrot auf einem Kuchengitter abkühlen. Am besten lauwarm genießen, frisch ist es besonders fluffig.
    Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
  • Ich wünsche dir einen süßen Appetit.
    Fertig ist dein weiches und leckeres Osterbrot

NÄHRWERTE PRO PORTION

Kalorien: 247 kcal | Kohlenhydrate: 37 g | Eiweiß: 5 g | Fett: 8 g

WAS MEINST DU?

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Emmi in der Küche

Ich ❤️ die einfache, schnörkellose Küche und möchte dir Inspiration geben, wenn du dir mal wieder die Frage stellst: „Was soll ich heute für meine Lieben und mich bloß kochen?“

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50 Kommentare
  1. Melanie 7. April 2026 - 5:20

    Ich habe es nachgemacht und das Brot war wunderschön rund, fluffig und golden…. Bis ich es aufgeschnittene habe, dann ist es leider in sich zusammengefallen und platt geworden 🙁 weißt du, was ich falsch gemacht haben könnte? Geschmacklich war er aber trotzdem lecker 🙂

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 7. April 2026 - 12:46

      Liebe Melanie, eine Ferndiagnose ist immer schwer. Das passiert wenn das Osterbrot nicht vollständig durchgebacken ist und der Kern noch feucht ist. Oder wenn der Teig zu kurz gegangen ist oder die Backofentemperatur zu hoch war. Oder er war noch nicht nach dem Backen ausgekühlt? Viele LG

      Antworten >>
      1. Melanie 7. April 2026 - 18:19

        Ich war im Zeitdruck und musste das Osterbrot noch warm anschneiden. Vlt war es das. Aber aufgefuttert wurde es trotzdem. War lecker 🙂

        Antworten >>
        1. Emmi
          Emmi 7. April 2026 - 19:32

          Wenn es geschmeckt hat freut mich das sehr🤗

          Antworten >>
  2. Ute 6. April 2026 - 11:35

    Sehr lecker! Werde ich zu Ostern wieder backen!

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 6. April 2026 - 14:44

      Danke für dein Lob, Ute🥰👍. Viele Grüße aus Köln💕

      Antworten >>
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