Knackige Äpfel, aromatischer Knollensellerie und ein cremiges Dressing: Der weltweit bekannte Waldorfsalat überzeugt als klassischer Wintersalat mit ausbalancierter Süße, Säure und nussigem Geschmack auch zu festlichen Anlässen die ganze Familie.
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Für mein Waldorfsalat-Rezept benötigst du nur 25 Minuten in der Zubereitung. Dann wandert der Salat in den Kühlschrank, wo er bis zum Servieren auf seinen Einsatz wartet. So bleibt genug Zeit, sich um alles andere zu kümmern, ohne an Festtagen hektisch werden zu müssen.

Zutaten für meinen leckeren Waldorfsalat
Der Waldorfsalat wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Waldorf-Astoria erfunden, welches zu dieser Zeit noch Waldorf-Hotel hieß. Der Erfinder war der berühmte Oberkellner Oscar Tschirky. Für den Waldorfsalat verwende ich in meinem Rezept geschmacklich milden Knollensellerie, der sich gut verarbeiten lässt. Im Herbst bis Winter, wenn Obst und Gemüse rar werden, versorgt dich der Waldorfsalat mit Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen.
Weitere Zutaten:
- Säuerliche Äpfel wie Braeburn oder Elstar. Sie ergänzen den Geschmack des Dressings optimal und schmecken meist auch knackiger.
- Gehackte Walnusskerne bringen Crunch in den Salat. Wer mag, kann sie auch vorher ohne Fett in der Pfanne rösten, um den Geschmack zu intensivieren.
- Mayonnaise gibt dem Dressing seine cremige Basis. Du kannst auf gekaufte oder selbstgemachte Mayonnaise zurückgreifen.
- Sahne macht das Dressing etwas leichter und runder.
- Zitrone sorgt für Frische und verhindert, dass die Apfelspalten sich aufgrund der Oxidation braun verfärben.
- Apfelessig, alternativ Weißweinessig oder heller Balsamico, verstärkt die saure Note im Waldorfsalat.
- Salz und schwarzer Pfeffer für die Grundwürze.

4 Tipps zur Zubereitung des Wintersalats
- Vorbereiten: Du kannst den Salat am Vortag komplett vorbereiten und anschließend abgedeckt oder luftdicht verschlossen in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag musst du eventuell nur etwas mehr von dem Dressing zubereiten und es hinzugeben, den Salat nochmal richtig durchrühren und schon kannst du ihn servieren!
- Lagern: Übriggebliebener Salat sollte innerhalb von ein bis zwei Stunden nach dem Servieren wieder gekühlt werden, damit er auch am nächsten Tag noch wunderbar frisch und schmackhaft ist. Am besten kommt er jedoch am ersten Tag zur Geltung, wenn die Äpfel besonders knackig sind.
- Einfrieren: Den Waldorfsalat solltest du lieber nicht einfrieren, da sich nach dem Auftauen die Konsistenz verändern kann und der Salat nicht mehr so knackig schmeckt.
- Servieren: Der Waldorfsalat ist eine klassische Beilage, die besonders im Winter sehr beliebt ist. Er schmeckt zu Fleisch und Fisch, aber passt auch zu verschiedenen vegetarischen Rezepten. Am liebsten serviere ich ihn im Winter zu einem sättigenden Rinderbraten oder Tafelspitz mit Meerrettichsoße.

Knackiger Waldorfsalat nach deinem Geschmack
- Bei der Entwicklung des Rezepts im Waldorf-Astoria wurde der Waldorfsalat mit Staudensellerie zubereitet. Du kannst also ganz nach Geschmack oder Vorrat entscheiden, welche Sorte du verwendest. Viele kennen jedoch Omas Waldorfsalat mit Knollensellerie und bevorzugen diese Variante dementsprechend.
- Wenn du den Salat etwas sättigender gestalten möchtest, kannst du gebratenes Hähnchen- oder Putenfleisch dazugeben. So wird aus der Beilage im Handumdrehen eine leichte Hauptmahlzeit.
- Für ein leichteres Dressing passt auch Light-Mayonnaise gut. Oder du ersetzt einen Teil der Mayonnaise durch Crème fraîche, Schmand oder Joghurt.
- Anstelle von Walnüssen kannst du auch andere Nüsse für den Salat verwenden, wie beispielsweise Cashews. Auch Mandeln eignen sich wunderbar, besonders für Nussallergiker.
- Um den Salat noch fruchtiger zu machen, harmonieren ein paar Weintrauben ebenfalls prima mit den anderen Zutaten. Lasse sie entweder ganz oder halbiere sie, um sie später mit der Gabel einfacher zu erwischen.
- Für noch mehr Frische passen auch verschiedene Kräuter gut hinein. Petersilie sorgt für ein klassisches Aroma, während Schnittlauch eine feine Zwiebelnote hineinbringt.

Weitere leckere Wintersalate, die sich auch für besondere Anlässe eignen, sind mein Feldsalat mit Speck und Champignons, mein knackiger Rotkohlsalat mit Schafskäse oder mein Rote-Bete-Salat mit Feta und Walnüssen. Auch mein Endiviensalat und mein Chinakohlsalat versorgen dich in der kalten Jahreszeit mit Vitaminen.

Waldorfsalat – der klassische Wintersalat
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ZUTATEN
DER SALAT SOLLTE 30 MINUTEN DURCHZIEHEN
- 450 g Knollensellerie
- 300 g säuerliche Äpfel - z. B. Braeburn oder Elstar
- 60 g gehackte Walnusskerne - wer mag, kann sie auch rösten
- 5 EL Mayonnaise - gekauft oder selbstgemacht
- 3 EL Sahne
- 1 Zitrone
- 1/2 TL Apfelessig - alternativ Weißweinessig oder heller Balsamico
- 1/2 TL Salz
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
ANLEITUNG
- Für das Dressing verrührst du in einer kleinen Schüssel: 5 EL Mayonnaise, 3 EL Sahne, 2 EL frisch gepressten Zitronensaft, 1/2 TL Apfelessig, ½ TL Salz und 1 Messerspitze schwarzen Pfeffer aus der Mühle.HINWEIS: Wenn du die Mayonnaise selbst machst, diese mit 2 EL Zitronensaft und 3 EL Sahne verrühren. Den Senf auf eine Messerspitze reduzieren.

- Nun putzt du 450 g Knollensellerie. Dazu schneidest du mit einem Messer die äußere Schicht großzügig mit einem scharfen Messer ab. Dann gründlich waschen und in grobe Stücke zerteilen. Die 300 g Äpfel gründlich waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen – nicht schälen, dann schmecken die Raspel knackiger und es ist farblich schöner.

- Jetzt die Äpfel und den Sellerie mit einer groben Raspel zerkleinern. Das geht sehr zügig mit dem Schneidaufsatz der Küchenmaschine – eine Vierkantreibe oder einen Julienneschneider kannst du aber auch verwenden. Die Raspel mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht verfärben.

- Zum Schluss die Sellerie- und Apfelraspel mit dem Dressing in einer Salatschüssel vermengen und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die 60 g gehackten Walnüsse unterheben und den Salat ca. 30 Minuten durchziehen lassen.

- Ich wünsche dir einen guten Appetit!

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