Ich liebe frisch gebackene Burger Buns, die außen leicht goldbraun und innen wunderbar fluffig sind. Ob für saftige Burger, Sandwiches oder einfach pur mit Butter – diese Brötchen gelingen ganz einfach zu Hause.
Mit meinem einfachen Burger-Buns-Rezept wird jeder Burger zu einem kleinen Fest. Das Beste: Du kannst die Brioche-Brötchen nach Belieben mit verschiedenen Toppings verzieren, sodass jedes Brötchen ein kleines Kunstwerk wird.

Zutaten für meine Brioche-Burger-Buns
Burger Buns selber machen war noch nie so einfach – mit diesem Rezept werden sie jedes Mal weich, fluffig und perfekt für jeden Burger. Es basiert auf einem klassischen Hefeteig, der durch die Ruhezeit besonders luftig wird. Was ich daran liebe: Die Zutaten sind unkompliziert und mit ein bisschen Geduld entsteht daraus ein Brötchen, das jedem Burger die perfekte Bühne bietet.
Für meine Burger Buns benötigst du folgende Zutaten:
- Weizenmehl sorgt für einen weichen, elastischen Teig. Wer möchte, kann einen Teil durch Dinkelmehl ersetzen.
- Butter macht die Brötchen besonders zart und aromatisch. Sehr weiche Butter lässt sich am besten verarbeiten.
- Eier liefern Struktur, Bindung und eine schöne goldene Farbe.
- Hefe ist das Herzstück des Teigs. Sie sorgt für das typische Aufgehen und die lockere Konsistenz. Frische Hefe gibt den besten Geschmack.
- Zucker unterstützt die Hefe beim Gehen und sorgt für eine leichte Karamellnote beim Backen.
- Salz verstärkt die Aromen und balanciert die Süße.
- Milch für das Topping: zusammen mit einem Ei, gibt sie den Burger Buns einen schönen Glanz.
- Helle oder schwarze Sesamsamen sind optional für Extra-Biss, Geschmack und eine schöne Optik.

Tipps für die Zubereitung, Aufbewahrung und das Servieren
- Achte beim Burgerbrötchen selber machen darauf, dass der Teig angenehm warm ist – kalt geht der Teig sehr langsam, zu warm kann er zu schnell aufgehen und die Struktur der Buns leidet.
- Mini-Burger-Buns: Wenn du kleine Brioche-Burger-Buns zubereiten möchtest, forme einfach kleinere Teiglinge. Zum Beispiel statt 10 Stück, 16 Stück. Du solltest bei der Backzeit darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden.
- Jeder Ofen heizt unterschiedlich. Behalte die Brötchen während der Backzeit im Blick, damit sie außen goldbraun, aber nicht zu dunkel werden.
- Wenn du Burger servierst, kannst du die Brioche-Brötchen aufschneiden und die Innenflächen kurz auf dem Toaster-Aufsatz oder in einer Pfanne mit etwas Butter anrösten.
- Burger richtig belegen: Beginne wie in meinem Burger-Rezept mit Sauce auf der unteren Bun-Hälfte, dann Salat, Tomaten, Zwiebeln, Gurkenscheiben, Patty, nach Belieben Käse und abschließend die obere Brötchenhälfte. So bleibt der Burger stabil und jeder Bissen saftig.
- Frisch gebackene Burger Buns halten sich ein bis zwei Tage in einer Kuchen-Box. So bleiben sie weich und aromatisch.
- Du kannst die Hamburgerbrötchen problemlos einfrieren und tiefgekühlt bis zu drei bis sechs Monate Vor dem Servieren kurz erwärmen – so schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Burger Buns bestreuen: Passende Körner
- Für besonders glänzende Brötchen kannst du die Eiermilch aus meinem Burger-Brötchen-Rezept zweimal auftragen – einmal vor dem Backen und einmal nach der Hälfte der Backzeit.
- Klassische Körner: Sesam, Mohn oder Leinsamen eignen sich perfekt für extra Biss und Geschmack. Die Teiglinge einfach vor dem Backen damit bestreuen.
- Haferflocken oder Zucker: Für eine leicht süße Variante kann man grobe Haferflocken, Rohrzucker oder braunen Zucker auf die Buns streuen. Das gibt einen angenehmen Crunch und ein karamelliges Aroma.
- Kräuter und Gewürze: Frische oder getrocknete Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano, sowie grobes Meersalz, lassen die Burger Buns herzhaft-aromatisch werden.
- Gemischte Körner: Für bunte Vielfalt und viel Geschmack kannst du auch verschiedene Samen mischen. Ich mag beispielsweise die Kombination aus Sesam, Mohn und Leinsamen.

Für den perfekten Burger sind die richtigen Burgerbrötchen essenziell, aber auch eine gute Soße ist ein Muss. Ich empfehle dir meine Big Mac Sauce, meinen selbstgemachten Ketchup und mein Mayonnaise-Rezept. Wenn der Burger nicht klassisch serviert werden soll, sind andere Optionen meine Quarkbrötchen, meine Vollkornbrötchen oder meine Kartoffelbrötchen.

Burger Buns selber machen
Sterne anklicken zum Bewerten
ZUTATEN
ERGIBT 10 BUNS.
DER TEIG MUSS INSGESAMT 90 MINUTEN RUHEN.
FÜR DEN HEFETEIG:
- 600 g Weizenmehl Type 405
- 125 g sehr weiche Butter
- 3 Eier, Größe M
- 1 Würfel Hefe, frisch - 42 g
- 2 EL Zucker - plus 1 Prise
- 1 TL Salz
FÜR DAS TOPPING:
- 1 Ei, Größe M
- 2 EL Vollmilch
- 3-4 EL helle oder schwarze Sesamsamen - nach Belieben
ANLEITUNG
FÜR DEN HEFETEIG
- Für den Teig gibst du 200 ml lauwarmes Wasser in eine kleine Schüssel und bröckelst den 1 Würfel Hefe hinein. 1 Prise Zucker und 1 EL von den 600 g Mehl dazugeben. Die Hefe unter Rühren auflösen. Beiseitestellen und etwa 10 Minuten warten, bis die Mischung zu schäumen beginnt.HINWEIS: Bitte bei der Hefe auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Außerdem sollte das Wasser nicht wärmer als 37 °C und nicht kälter als 26 °C sein. Am besten den Lippentest machen: Wenn es angenehm warm ist, ist es perfekt.

- DIe 2 gestrichenen EL Zucker, das übrige Mehl (ca. 585 g), 1 TL Salz, 125 g sehr weiche Butter und die 3 Eier in eine große Rührschüssel geben.

- Die Hefemischung dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts, in der Küchenmaschine oder mit den Händen mindestens 5 bis 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

- Den Teig mit dem Teigschaber am Schüsselboden zu einer Kugel formen, mit einem Küchentuch abdecken und bei Zimmertemperatur 60 bis 90 Minuten gehen lassen.

- Nach der Gehzeit sollte sich das Volumen des Teigs sichtbar vergrößert haben, idealerweise verdoppeln.

- Den Teig knetest du nach dem Gehen auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal leicht durch – ist er noch zu feucht, gibst du etwas mehr Mehl dazu.

- Dann rollst du den Teig zu einem 40 cm langen Strang. Den Strang schneidest du in 10 gleich große Stücke.HINWEIS: Wenn die Brötchen exakt die gleiche Größe haben sollen, wiegst du die ganze Teigkugel und teilst das Gewicht durch 10. Nun kannst du die Stücke einzeln und präzise abwiegen.

- Jedes Teig-Stück formst du auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel. TIPP: Zum Formen bzw. „Rundschleifen“ der Teiglinge umfasst du diese mit einer Hand wie einen Ball. Mit wenig Druck kreisend auf der Arbeitsfläche drehen, bis die Teiglinge kugelig-glatt sind.

- Auf 2 Bogen Backpapier verteilst du jeweils 5 runde Teiglinge mit ausreichend Abstand zueinander, mit je einem Tuch abdecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.HINWEIS: Wenn du zwei Backbleche besitzt, kannst du das Backpapier und die Teiglinge direkt auf den Backblechen verteilen.

- Den Backofen heizt du rechtzeitig auf 180 °C Ober- / Unterhitze (Umluft nicht empfehlenswert) vor. Für das Topping verquirlst du in einer kleinen Schüssel 1 Ei und 2 EL Milch. Die ersten Teiglinge mit Backpapier auf das Backblech ziehen, mit Eiermilch bestreichen, nach Belieben mit Sesam bestreuen und im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten goldbraun backen.

- Die Buns aus dem Ofen nehmen und mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen. Die Teiglinge mit dem Papier auf das Blech ziehen, mit der Eiermilch bestreichen, nach Belieben mit Sesam bestreuen, ebenfalls 20 Minuten goldbraun backen, aus dem Ofen nehmen und anschließend abkühlen lassen.

- Ich wünsche dir viel Freude mit den Burger Buns.

NÄHRWERTE PRO PORTION
WAS MEINST DU?

Liebe Karin, ich würde die Buns backen und nach dem Erkalten einfrieren. So kannst du sie immer verwenden wann du sie brauchst 😉 Viele LG