Bunt, herzhaft und duftend landet dieser Gemüseeintopf auf dem Tisch und versorgt deine ganze Familie mit Vitaminen. Er ist nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan und steckt voller gesunder Zutaten.
• Direkt zum Rezept • Rezept ausdrucken •
Schnell und einfach kochst du den klassischen Gemüseeintopf mit Kartoffeln. Mein selbstgemachtes Petersilienöl gibt dem Gericht eine besondere Note und wird deine Gäste sicherlich begeistern!

Zutaten für den Gemüseeintopf
Einen Gemüseeintopf kannst du mit vielen verschiedenen Zutaten zubereiten, schau am besten in deinen Kühlschrank, deinen Vorratsschrank und im Tiefkühlfach was du bereits zu Hause hast. Sicherlich findest du noch etwas Gemüse, das sowieso aufgebraucht werden muss! Ich verwende am liebsten TK-Bohnen, ein Bund Suppengrün (das besteht aus Lauch, Sellerie, Möhre, Petersilie) sowie eine extra Möhre, Kohlrabi, eine Tomate und Zwiebeln.
Außerdem benötigst du immer:
- Pflanzenöl zum Anbraten des Gemüses.
- Mit Gemüsebrühe wird das angeschwitzte Gemüse aufgegossen, sie bildet die Basis der Suppenflüssigkeit. Du kannst Gemüsebrühe auch selber machen oder einfach gekörnte Brühe oder Paste im Supermarkt kaufen.
- Vorwiegend festkochende Kartoffeln machen schön satt und sorgen für ein sämiges, aber bissfestes Ergebnis.
- Mit Lorbeerblättern, getrocknetem Majoran, Salz, schwarzem Pfeffer und einer Prise Muskatnuss bringst du ordentlich Geschmack in den Eintopf.
- Mein besonderer Twist: ein selbstgemachtes Petersilienöl aus Petersilie, dem zarten Grün des Kohlrabis, Salz und etwas mildem Pflanzenöl.

4 Tipps für selbstgemachten Gemüseeintopf mit Kartoffeln
- Du magst deinen Gemüseeintopf besonders sämig? Dann kannst du mehligkochende Kartoffeln verwenden und am Ende der Kochzeit die Knolle mit dem Kartoffelstampfer einige Male zerstampfen. Alternativ kannst du auch etwas Sahne in die Brühe geben.
- Mein selbstgemachtes, feines Petersilienöl schmeckt nicht nur intensiv und frisch, sondern liefert auch eine zusätzliche Portion Vitamin C und Magnesium. Außerdem verwertest du die Reste deines Kohlrabis, was besonders nachhaltig ist.
- Als Beilage zum Gemüseeintopf mit Kartoffeln passt ein rustikales Bauernbrot genauso gut wie ein französisches Baguette. Knusprige, selbstgemachte Croutons sorgen für mehr Biss und machen ordentlich satt.
- Der Eintopf mit Gemüse lässt sich prima vorbereiten, bis zu zwei Tage bleibt er im Kühlschrank frisch. Du kannst ihn auch portioniert einfrieren und als schnelles Mittagessen im Tiefkühlfach lagern.

Eintopf mit Gemüse nach deinem Geschmack
- Wie oben bereits beschrieben musst du dich bei diesem Rezept nicht genau an das Gemüse in der Zutatenliste halten. Anderes Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, grünes Blattgemüse wie Spinat oder Grünkohl sowie Pastinake passen ebenfalls geschmacklich wie von den Kochzeiten prima.
- Für mehr Proteine im veganen Eintopf können Hülsenfrüchte sorgen. Weiße Bohnen sind dabei mein Favorit, aber auch Kichererbsen oder vorgekochte Linsen dürfen bei mir gerne in den Topf wandern.
- Kartoffeln sind für mich ein Muss im Eintopf. Solltest du aber keine zu Hause haben oder sie nicht so gerne mögen, kannst du sie auch austauschen. Süßkartoffeln, kleine Suppennudeln oder Quinoa sind nur einige Ideen. Auch klassische Suppeneinlagen wie Backerbsen, „Flädle“ aus Pfannkuchen oder Grießklösschen sind bei meiner Familie gern gesehen.
- Wenn du gerne Fleisch isst, kannst du auch davon gerne in den Gemüseeintopf geben. Angebratener Speck, ein paar klein geschnittene Wiener Würstchen, Mettenden oder Kassler liefern noch mehr Würze und etwas Biss.

Du liebst deftige Eintöpfe im Herbst und Winter genauso sehr wie ich? Dann schau dich unbedingt bei meinen Eintopfrezepten auf meinem Blog um. Hier findest du Rezepte wie meinen Linseneintopf, die Graupensuppe oder meine Kartoffelsuppe.

Gemüseeintopf mit Kartoffeln
Sterne anklicken zum Bewerten
ZUTATEN
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 500 g Kartoffeln - vorwiegend festkochend
- 250 g TK Bohnen (grün)
- 1 Bund Suppengrün (500 g) - Lauch, Knollensellerie, Möhren, Petersilie
- 1 extra Möhre
- 1 Kohlrabi (ca. 300 g) - mit Grün für das Petersilienöl
- 1 Tomate
- 1 große Zwiebel
- 2 Lorbeerblätter
- 2 EL Pflanzenöl - z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl
- 1 TL Majoran - getrocknet und gerebelt
- 1 Prise Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 1 Prise Muskatnuss
FÜR DAS PETERSILIENÖL
- Petersilie aus dem Bund Suppengrün
- Zartes Grün vom Kohlrabi
- 2-3 EL mildes Olivenöl oder Rapsöl
- 1/2 TL Salz
ANLEITUNG
- Die 500 g Kartoffeln schälen und abwaschen. Aus dem Bund Suppengrün die Möhren und den Knollensellerie schälen. Den Lauch putzen, sprich das äußere Blatt entfernen, gründlich waschen und trocknen. Die Petersilie waschen und trocken schütteln. Die 1 extra Möhre, den 1 Kohlrabi und die 1 Zwiebel schälen. Das zarte Grün des Kohlrabi, falls vorhanden, für das Petersilienöl waschen und trocken schütteln. Die 1 Tomate abwaschen. Die 250 g TK-Bohnen bereitstellen.

- Nun geht es ans Schnippeln: Den Lauch in ca. 1 cm dicke Halbringe schneiden, die Zwiebel in kleine Würfel. Die Kartoffeln in ca. 1,5 cm große Würfel, die Möhren in ca. 3 mm dicke Scheiben. Den Kohlrabi, die Knollensellerie und die Tomate (mit Kerngehäuse) schneidest du ebenfalls in ca. 1 cm große Würfel. Die Petersilie gibst du mit den Kohlrabiblättern in ein hohes Gefäß und pürierst sie mit dem Pürierstab zusammen mit 2 bis 3 EL Öl sowie ½ TL Salz.

- Dann erhitzt du 2 EL Pflanzenöl in einem großen Topf auf mittlerer Hitze und lässt darin erst einmal die Zwiebelwürfel und die Lauch-Halbringe für 2 Minuten glasig dünsten.

- Dann lässt du das gesamte restliche Gemüse, außer die Bohnen, für 2-3 Minuten sanft mit dünsten. Ungefähr 1–2-mal umrühren und aufpassen, dass nichts anbrennt.

- Im Anschluss gießt du mit 1 Liter Gemüsebrühe auf, gibst die TK-Bohnen dazu und würzt mit 1 Prise Salz, ¼ TL schwarzem Pfeffer aus der Mühle, 1 Prise Muskatnuss, 2 Lorbeerblättern und 1 TL Majoran. Das Ganze aufkochen und für 10-12 Minuten mit Deckel köcheln lassen. HINWEIS: Vielleicht fragst du dich, warum ich mit Gemüsebrühe aufgieße und nicht nur mit Wasser. In der kurzen Kochzeit entfalten sich die Gemüse-Aromen nicht intensiv genug, um die Suppe kräftig zu machen. Eine Gemüsebrühe oder ein Fond köchelt bzw. siedet nämlich mehrere Stunden in der Herstellung vor sich hin, um das notwendige Aroma zu entfalten.

- Achte drauf, dass das Gemüse nicht zu weichkocht. Die Lorbeerblätter entfernen, den Gemüseeintopf nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Petersilienöl servieren.

- Dazu schmeckt sehr lecker frisches Brot. Ich wünsche dir einen guten Appetit!

NÄHRWERTE PRO PORTION
WAS MEINST DU?
