Selbstgemachter Vanillepudding gehört für mich zu den absoluten Klassikern unter den Desserts – schnell gemacht, herrlich cremig und geschmacklich kein Vergleich zu Fertigprodukten. Perfekt für die ganze Familie!
Gerade wenn es leicht von der Hand gehen, aber trotzdem richtig gut schmecken soll, greife ich immer wieder zu meinem Rezept zum Vanillepudding selber machen. Das Dessert mit echter Vanilleschote steht in nur 10 Minuten warm und duftend auf dem Tisch.

Zutaten für meinen selbstgemachten Vanillepudding
Für mein Vanillepudding-Rezept brauchst du nur wenige Zutaten, die du wahrscheinlich bereits zu Hause hast. Der Pudding kommt ganz ohne Puddingpulver aus und überzeugt stattdessen mit echtem Vanillearoma und einer wunderbar cremigen Konsistenz. Um den Vanillepudding selber zu machen, brauchst du:
- Milch mit 3,5 % Fettgehalt – Sie bildet die cremige Basis des Puddings. Je höher der Fettgehalt, desto vollmundiger wird das Ergebnis.
- Zucker sorgt für die nötige Süße. Die Menge kannst du ganz einfach an deinen Geschmack anpassen.
- Speisestärke ist das Bindemittel und macht den Pudding schön dick und glatt.
- Eigelbe geben dem Vanillepudding zusätzliche Cremigkeit, intensivieren den Geschmack und sorgen für die typische gelbe Farbe.
- Eine Prise Salz hebt die Süße hervor und bringt das Vanillearoma besser zur Geltung.
- Eine echte Vanilleschote sorgt für den typischen, intensiven Vanillegeschmack und die charakteristischen, feinen schwarzen Pünktchen im Pudding.
- Frische oder tiefgekühlte Beeren sind optional, passen aber hervorragend als fruchtige Ergänzung beim Servieren.

Tipps für die Zubereitung des Puddings
- Besonders beim Erhitzen ist ständiges Rühren wichtig, damit nichts anbrennt oder klumpt. Mit Hilfe eines Schneebesens ist es ganz einfach, Vanillepudding selber zu machen.
- Wer es weniger süß mag, kann die Zuckermenge problemlos um 10 bis 15 Gramm reduzieren. An alle Naschkatzen: So geht es auch in die andere Richtung. 😉
- Verwende einen Topf mit dickem Boden: So verteilt sich die Hitze gleichmäßig und dir brennt nichts an.
- Koche den Pudding nicht auf höchster, sondern lieber auf mittlerer Stufe – so wird er gleichmäßig dick.
- Wenn du die Puddinghaut nicht magst, kannst du einfach direkt nach dem Umfüllen Frischhaltefolie auf die Oberfläche legen. So bleibt der gesamte Pudding cremig.
- Ist der selbstgemachte Vanillepudding etwas zu dick oder zu fest geworden, kannst du beim nächsten Mal einfach fünf bis zehn Milliliter Milch mehr verwenden.
- Ist dir der Pudding zu dünn geraten? Koche ihn nochmal auf oder rühre noch etwas angerührte Speisestärke unter. Beim Abkühlen wird dein Vanillepudding zusätzlich fester.
- Im Kühlschrank hält sich der Vanillepudding gut abgedeckt etwa zwei Tage. Somit kannst du das cremige Dessert prima vorbereiten!

Variationen und kreative Serviermöglichkeiten
Der selbstgemachte Vanillepudding lässt sich ganz einfach abwandeln und wird immer wieder zum Dessert-Highlight. So passt er zu vielen Gelegenheiten:
- Ein bis zwei Teelöffel Kakaopulver sorgen für eine feine Schokonote und machen aus dem Klassiker im Handumdrehen einen Schoko-Vanillepudding.
- Eine leichte, frische Zitrusnote erhält der Vanillepudding durch etwas Bio-Zitronenabrieb, den du am Ende unterrührst.
- Mit einer Prise Zimt lässt sich der selbstgemachte Vanillepudding besonders in der kalten Jahreszeit wunderbar verfeinern.
- Möchtest du den Vanillepudding ohne Ei zubereiten, kannst du die Eigelbe einfach weglassen und die Menge der Speisestärke auf etwa 40 Gramm erhöhen.
- Auch als veganer Pudding gelingt das Rezept gut, wenn du Hafer- oder Mandelmilch verwendest – der Geschmack wird dabei etwas milder.
- Für eine laktosefreie Variante eignet sich laktosefreie Milch hervorragend und sorgt ebenfalls für ein cremiges Ergebnis.
- Besonders schön lässt sich der Vanillepudding im Glas servieren, indem du ihn abwechselnd mit Beeren und gerösteten Mandeln für etwas Crunch schichtest.
- Vanillepudding ist außerdem eine beliebte Dessert-Basis für Obstkuchen, zum Beispiel für meinen Apfelkuchen mit Pudding oder den Erdbeerkuchen mit Pudding.
- Bei Kindern kommt der selbstgemachte Vanillepudding mit bunten Streuseln oder etwas Schokosoße obendrauf besonders gut an und eignet sich perfekt als Nachtisch für Partys und Geburtstage.
- Warm oder kalt servieren: Frisch gekocht ist der Vanillepudding ein wunderbares Creme-Dessert, gekühlt wird er schnittfest und hat die perfekte Konsistenz für Kuchen mit Pudding-Schicht.

Auf meinem Foodblog findest du noch weitere leckere Desserts zum Löffeln. Probiere doch mal meine Rezepte für Crème brûlée, Mousse au Chocolat oder Panna Cotta. Und für Fans von Schichtdesserts sind mein Spaghettieis-Dessert im Glas oder meine Raffaello-Creme eine tolle Inspiration!

Vanillepudding selber machen
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ZUTATEN
- 500 ml Milch - 3,5 % Fettgehalt
- 60 g Zucker
- 30 g Speisestärke
- 2 Eigelbe - Größe M
- 1 Prise Salz
- 1 Vanilleschote
- Frische oder TK-Beeren zum Servieren - nach Belieben
ANLEITUNG
- Mit einem scharfen Messer schlitzt du die 1 Vanilleschote der Länge nach auf und kratzt das Mark mit dem Messer oder einem Teelöffel heraus.

- In einen kleinen Topf füllst du 500 ml Milch und gibst 30 g Speisestärke, 60 g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eigelbe, das Mark der Vanilleschote und die ausgekratzte Vanilleschote dazu. Unter ständigem Rühren kochst du die Milch langsam auf.

- Wenn der Pudding dick geworden ist, entfernst du die Vanilleschote.

- Im Anschluss füllst du den Pudding in eine Schüssel, einen tiefen Teller oder kleine Schälchen um und lässt ihn abkühlen. Wichtig: Wenn du keine Haut magst, lege sofort ein Stück Frischhaltefolie auf den Pudding und lass ihn damit auskühlen.

- Ich wünsche dir einen guten Appetit.

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