Ob als energiereiches Frühstück, Snack für Zwischendurch oder schnelles Abendbrot – mein Eiweißbrot mit Quark, Haferkleie und Kernen schmeckt mit süßem wie herzhaftem Belag. Perfekt, wenn du auf eine ausreichende Eiweißzufuhr achtest. Es kann dich also auch beim Abnehmen oder Muskelaufbau unterstützen.
Statt im Supermarkt zum Fertigprodukt voller Zusatzstoffe zu greifen, habe ich mein eigenes Eiweißbrot entwickelt. Es ist kernig, proteinreich und locker-saftig! Außerdem ist es schnell angerührt und wandert ohne Gehzeit direkt in den Ofen.

Eiweißbrot selber machen: Zutaten
Ein Eiweißbrot unterscheidet sich von klassischen Broten durch den erhöhten Proteingehalt. Das macht es zu einer tollen Eiweißquelle, wenn du dich vollwertig und gesund ernähren möchtest. Du benötigst:
- Eier: Sie sorgen für Bindung und liefern Proteine.
- Magerquark ist eine Geheimwaffe in der eiweißreichen Küche, er sorgt für Saftigkeit und Stabilität.
- Haferkleie und Haferflocken verwende ich für eine kernige Krume, die locker und saftig ist.
- Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Walnusskerne liefern Proteine, wertvolle Fette und ein nussiges Aroma.
- Salz für den Geschmack.
- Ich würze mein Brot mit etwas Brotgewürz. Das findest du fertig in jedem gut sortierten Supermarkt, alternativ kannst du es aber auch weglassen.
- Backpulver und Natron sind für Eiweißbrot die ideale Backtrieb-Kombination. Sie haben genug Power, um dem schweren Teig eine bessere Struktur zu geben.
- Raps- oder Sonnenblumenöl zum Einfetten der Form, auch Backpapier könntest du verwenden.

Meine Tipps für leckeres Eiweißbrot mit Quark
- Welche Kerne und Nüsse du für dein Eiweißbrot verwendest, kannst du frei entscheiden und Alternativen zu meinem Rezept wählen. Chiasamen oder Kürbiskerne passen zum Beispiel ebenfalls prima.
- Wenn du dir unsicher bist, ob sich das Eiweißbrot einfach aus deiner Form lösen wird, verwende einfach ein Blatt Backpapier zum Auskleiden. So kannst du das Brot daran aus der Form heben.
- Mit einer Stäbchenprobe kannst du wie bei Kuchen einfach prüfen, ob noch roher Teig am Stäbchen hängen bleibt. Wenn ja, würde ich das Brot noch etwas länger im Ofen lassen.
- Das Brot solltest du am besten komplett auskühlen lassen, bevor du es anschneidest. So kann es sich festigen und bricht dir nicht auseinander.
- Am ersten Tag esse ich das Brot gerne einfach frisch aufgeschnitten, danach toaste ich es gerne kurz, damit es leicht knusprig wird.
- Das Brot ist nicht allzu lange haltbar, du solltest es im Kühlschrank für maximal drei Tage aufheben. Ich habe das Brot auch eher klein gehalten und backe es dann lieber etwas öfter.
- Wenn du alleine davon isst, kannst du es auch einfach in Scheiben geschnitten einfrieren und auftauen, wenn du es benötigst oder wenn dein Toaster eine Auftaufunktion hat, direkt tiefgefroren in den Toaster geben.

Warum das Brot ein echtes Power-Paket ist
Ein Eiweißbrot ist eine tolle Alternative zu klassischem Brot mit Weizenmehl, denn Proteine machen satt und sind wichtige Bausteine für Muskeln, Organe und vieles mehr. Zudem ist mein Rezept low carb und frei von Gluten, wenn du glutenfreie Haferflocken und -kleie benutzt. Denke jedoch daran, einige Kalorien bringt das Eiweißbrot trotzdem mit sich. Jedoch lohnen sich diese für die zahlreichen Vorteile, die das kernige Backstück liefert.
- Ein echter Sattmacher: Im Gegensatz zu Weißmehl hat Haferkleie einen mittleren bis niedrigen glykämischen Index, das bedeutet, der Körper wird über einen längeren Zeitraum mit Energie versorgt. Heißhungerattacken ade!
- Verdauungshelfer: Leinsamen und Haferkleie unterstützen als Ballaststoffe die Verdauung, insbesondere wenn du geschrotete Leinsamen verwendest.
- Hochwertige Fettquelle: Nüsse, Samen und auch Eier enthalten gesunde Fette, die dein Körper für den Zellaufbau, die Hormonbildung, die Vitaminaufnahme und den Stoffwechsel benötigt.
- Nährstofflieferant: Neben Eiweiß und hochwertigen Fetten finden sich im Brot auch andere Nährstoffe, wie Magnesium, Zink oder B-Vitamine.

Ideen für Belag: Das passt zum Eiweißbrot
Das Eiweißbrot ist die perfekte Basis für die verschiedensten Aufstriche, Aufschnitt und Beläge. Ich verrate dir meine liebsten Kombinationen:
- Klassisch, aber gesund: Wenn du beim traditionellen deutschen Abendbrot auf gesündere Alternativen als Scheibenkäse oder Wurst zurückgreifen möchtest, probiere mein Eiweißbrot doch mit einem selbstgemachten Kräuterquark oder körnigem Frischkäse, Ei und Kresse. Auch ein hauchdünner Putenbrustaufschnitt schmeckt, für noch mehr Eiweiß, himmlisch dazu.
- Vegan: Avocado ist ein Allrounder in der veganen Küche und eignet sich prima aufgeschnitten auf den körnigen Brotscheiben. Auch ein selbstgemachter Hummus ist die perfekte Krönung für das Brot.
- Süß: Ein süßes Topping passt wunderbar auf das Eiweißbrot. Honig, Nutella oder selbstgemachte Erdbeermarmelade – du hast die Qual der Wahl.

Weitere leckere, kernige Brote und Gebäck findest du auf meinem Blog. Wie wäre es zum Beispiel mit meinem Dinkelvollkornbrot, meinem Kartoffelbrot, den luftigen Quarkbrötchen oder meinen Vollkornbrötchen?

Einfaches Eiweißbrot mit Quark und Körnern
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ZUTATEN
DU BENÖTIGST EINE KASTENFORM MIT CA. 25 × 12 CM
- 3 Eier - Größe L
- 250 g Magerquark - 10 % in der Trockenmasse, alternativ Skyr
- 160 g Haferkleie
- 50 g Sonnenblumenkerne
- 50 g Leinensamen - ganz oder geschrotet
- 50 g Walnusskerne
- 3 EL Haferflocken - zart, kernig oder gemischt
- 1 TL Salz
- 1 TL Brotgewürz - bzw. Menge nach Belieben
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1/2 TL Raps- oder Sonnenblumenöl - zum Fetten der Form
ANLEITUNG
- Heize deinen Backofen rechtzeitig auf 180 °C Umluft vor. Die Kastenform fettest du mit 1/2 TL Rapsöl ein und stellst sie bereit. TIPP: Wenn deine Form nicht beschichtet sein sollte, ist es besser, sie mit Backpapier auszulegen.

- In eine Rührschüssel gibst du 3 EL Haferflocken, 160 g Haferkleie, 250 g Magerquark, 3 Eier, 1 TL Salz, 1/2 bis 1 TL Brotgewürz nach Belieben, 1 TL Backpulver und 1/2 TL Natron, 50 g Sonnenblumenkerne, 50 g Leinsamen (ganz oder geschrotet) und 50 g grob gehackte Walnüsse.

- Alles vermengst du mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine zu einem glatten, weichen Teig.

- Anschließend füllst du den Teig in die Kastenform, streichst ihn glatt und streust ein wenig Samen und Kerne darüber. Jetzt in den vorgeheizten Backofen auf die mittlere Stufe geben. Die Backofentür schließen und die Ofentemperatur auf 160 °C zurückstellen. Das Brot ca. 45 Minuten backen.

- Nach den 45 Minuten machst du die Stäbchenprobe und schaust, ob das Brot innen durchgebacken ist. Falls ja, aus dem Ofen nehmen und in der Form ca. 15 Minuten auskühlen lassen. Anschließend aus der Form stürzen und komplett auskühlen lassen.

- Ich wünsche einen guten Appetit.

NÄHRWERTE PRO PORTION
WAS MEINST DU?

Freut mich Marita💚. 1000 Dank & Liebe Grüße aus Köln💕
Liebe Iris, Merci vielmals für dein nettes Feedback zu meinem Eiweißbrot-Rezept💚. Liebe Grüße aus Köln💕
Dann weiterhin einen guten Appetit und ganz viel Freude weiterhin mit meinem Eiweiß-Rezept liebe Anna💕😊. Dankeschön & viele LG aus Köln
Hallo Emmi, ich habe das Eiweißbrot heute gebacken. Der Teig ist bei mir nicht so weich geworden. Hast du einen Tipp was ich ändern kann. Danke Gruß Ingrid
Liebe Ingrid, wie ist denn das Brot nach dem Backen gewesen, mal abgesehen von der Weichheit des Teiges? War es ok für dich? LG, Emmi
1000 Dank Petra💚. Viele LG
♥️-lichen Dank für deine schöne Rückmeldung Siggi 🙂 Alles Liebe!
Hallo Emmi! Habe vorab nur eine Frage. Was heißt bei dir pro Portion, pro 100gr.oder? Da ich das Wissen muss, mein Sohn hat Diabetes. LG
Liebe Simone, das Brot ergibt 15 Portionen = 15 Scheiben. Viele LG