Wenn der Duft von frisch gebackenen Plätzchen durch die Küche zieht, beginnt die gemütlichste Zeit des Jahres. Engelsaugen mit ihrem zarten, buttrigen Mürbeteig und der fruchtigen Himbeerfüllung gehören für mich einfach zur Weihnachtszeit dazu.
Mein Engelsaugen-Rezept ist einfach gemacht und gelingt mit wenigen Zutaten. Nach dem Kühlstellen des Teigs sind die kleinen Klassiker blitzschnell gebacken. Perfekt zum Naschen, Verschenken und für die Weihnachtsbäckerei!

Zutaten für die süßen Engelsaugen
Engelsaugen gehören zu den Klassikern der Weihnachtsbäckerei. Mit ihrem zarten, buttrigen Mürbeteig und der fruchtigen Geleefüllung schmecken sie einfach himmlisch. Damit die Plätzchen schön mürbe werden und ihre Form behalten, kommt es auf die richtigen Zutaten an.
Das brauchst du für mein Engelsaugen-Rezept:
- Weizenmehl bildet die Grundlage des Teigs und sorgt für Stabilität. Alternativ kannst du Dinkelmehl Type 630 verwenden.
- Butter macht die Plätzchen schön mürbe und verleiht ihnen einen buttrigen Geschmack. Verwende unbedingt kühlschrankkalte Butter.
- Zucker und Vanillezucker sorgen für Süße und ein angenehmes Vanillearoma.
- Ein Ei verbindet die Zutaten und sorgt dafür, dass der Teig gut zusammenhält.
- Eine Prise Salz rundet den Geschmack ab und hebt die Süße hervor.
- Himbeergelee bringt eine fruchtige, leicht säuerliche Note in die Plätzchen. Du kannst auch anderes Gelee verwenden.
- Puderzucker sorgt nach dem Backen für eine hübsche Optik und zusätzliche feine Süße.

5 Tipps für perfekte Engelsaugen
- Gelee ohne Kleckern einfüllen: Am einfachsten gelingt das Befüllen mit einem Spritzbeutel oder einem kleinen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke. So landet das Gelee gezielt in den Mulden.
- Mehr Füllung gewünscht? Wenn dir die Geleemenge nach dem Backen zu wenig erscheint, kannst du nachträglich etwas Gelee ergänzen. Lass die Plätzchen danach mindestens über Nacht trocknen, damit die Füllung nicht herausläuft.
- Gelee erst nach dem Backen: Du kannst die Engelsaugen auch zunächst ohne Füllung backen und das Himbeergelee erst nach dem Abkühlen hineingeben. Anschließend sollten die Plätzchen einen Tag trocknen.
- Richtig aufbewahren: In einer gut verschlossenen Keksdose bleiben die Engelsaugen an einem kühlen, trockenen Ort etwa zwei bis drei Wochen frisch. Das macht sie zu einem tollen Geschenk aus der Küche!
- Engelsaugen einfrieren: Du kannst die fertig gebackenen Plätzchen gut verpackt etwa zwei bis drei Monate einfrieren. Zum Auftauen legst du sie bei Zimmertemperatur nebeneinander auf einen Teller. Puderzucker gibst du am besten erst danach darüber.

Häufige Fehler bei der Zubereitung
- Warum zerlaufen Engelsaugen beim Backen? Häufig ist die Butter zu warm oder der Teig nicht ausreichend gekühlt. Auch ein nicht vollständig vorgeheizter Backofen kann dazu beitragen. Verwende kalte Butter, lass den Teig mindestens 30 Minuten kühlen und schiebe die Plätzchen erst in den Ofen, wenn er auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt ist.
- Warum werden meine Engelsaugen hart? Werden die Plätzchen zu lange gebacken, trocknen sie aus. Halte dich an die Backzeit von etwa 13 Minuten und nimm sie rechtzeitig aus dem Ofen. Verknete den Teig außerdem nur so lange, bis alle Zutaten verbunden sind.
- Wie bleiben Engelsaugen knusprig? Bewahre die vollständig abgekühlten Plätzchen in einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen, trockenen Ort auf. Durch das Gelee wird der Mürbeteig mit der Zeit jedoch ebenfalls etwas weicher – das lässt sich nicht vollständig verhindern.
- Warum reißt der Teig für meine Engelsaugen? Ist der Teig doch etwas zu kalt, kann er beim Formen der Kugeln oder Mulden leicht reißen. Lass ihn kurz bei Zimmertemperatur liegen und drücke kleine Risse vorsichtig mit den Fingern zusammen. So bleibt die Füllung später besser in den Mulden.

Auf meinem Blog findest du verschiedene Weihnachtsplätzchen-Rezepte, wie beispielsweise für meine Kokosmakronen, meine Spitzbuben oder die süßen Vanillekipferl. Weitere Weihnachtsrezepte für Gäste habe ich ebenfalls für dich zusammengestellt.

Engelsaugen – süße Plätzchen mit Himbeergelee
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ZUTATEN
ERGIBT CA. 50 STÜCK.
DER TEIG MUSS MINDESTENS 30 MINUTEN GEKÜHLT WERDEN, GERNE AUCH ÜBER NACHT.
- 250 g Weizenmehl Type 405 - alternativ Dinkelmehl Type 630
- 125 g Butter, kalt (wichtig!) - keine Margarine oder streichzarte Sorte verwenden! Am besten Deutsche Markenbutter / Süßrahmbutter
- 100 g Zucker, sehr fein - alternativ Puderzucker
- 70 g Himbeergelee - oder ein Gelee nach Belieben
- 1 Ei, Größe M
- 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Puderzucker - zum Bestäuben
ANLEITUNG
- Den Backofen heizt du rechtzeitig auf 180 °C Ober- / Unterhitze vor und stellst dir ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bereit.
- Für den Teig vermengst du in einer Schüssel 250 g Weizenmehl, 100 g Zucker, 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker und 1 Prise Salz.

- Zu den trockenen Zutaten gibst du 125 g kalte Butter in Stücken sowie 1 Ei und vermengst es erst einmal zügig und so gut es geht mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handmixers.

- Im Anschluss musst du die bröselige Teigmasse zusätzlich mit den Händen zu einem homogenen Teig verarbeiten. TIPP: Alternativ einfach direkt auf der bemehlten Arbeitsfläche alle Zutaten händisch miteinander verkneten. Dafür das Mehl auf die Arbeitsfläche geben, eine Mulde hineindrücken und darin sowie auf dem Rand alle anderen Zutaten verkneten.

- Jetzt legst du den fertigen Teig direkt auf eine Frischhaltefolie oder einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel (ca. 6 Liter) und drückst ihn etwas platt damit er gut durchkühlt. Lagere den Teig nun für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank.TIPP: Du kannst den Teig auch bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Übrigens lässt er sich auch bis zu 3 Monate einfrieren.

- In der Zwischenzeit rührst du 70 g Himbergelee zunächst in einer Schüssel glatt, so dass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann füllst du das Gelee in einen Spritzbeutel oder in einen Gefrierbeutel und legst es bis zur späteren Verwendung zur Seite.

- Von dem gekühlten Teig nimmst du dir nacheinander kleine Stücke heraus (ca. 10 g), rollst sie zwischen den Händen zu gleich großen Kugeln von ca. 3 cm Durchmesser und legst sie mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech.

- Für die Plätzchenmulde tauchst du den runden Stiel eines Kochlöffels erst in etwas Mehl und drückst damit eine kleine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Wenn der Teig leicht einreißt, drückst du die Ränder einfach kurz mit den Fingern wieder sanft zusammen.

- Danach kommt das Himbeergelee zum Einsatz. Beim Spritzbeutel oder Gefrierbeutel schneidest du eine kleine Ecke für die Spritzöffnung ab und spritzt das Himbeergelee in die kleinen Teigmulden. Die Engelsaugen werden danach für 13 Minuten bei 180 °C Ober- / Unterhitze auf mittlerer Schiene gebacken. HINWEIS: Fülle die Mulde nicht vollständig mit Gelee aus, sonst läuft es beim Backen aus, ca. 2/3 sind ausreichend.

- Wenn die Engelsaugen gut abgekühlt sind, kannst du sie nach Belieben noch mit Puderzucker bestäuben.

- Ich wünsche dir einen guten Appetit!

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