Diese Rote-Bete-Suppe steckt voller Gemüse, jeder Löffel ist einfach himmlisch cremig. Auch geschmacklich ist sie ein Highlight: Etwas Zitrone und ein süß-säuerlicher Apfel gibt der vorgegarten, erdigen Roten Bete eine zarte Frische. Du kannst die Suppe prima als Vorspeise eines Menüs oder als leichtes Hauptgericht mit Baguette servieren.
Bei meiner lieben Freundin ist das Gericht übrigens besonders beliebt, sie hat es ihren Töchtern als pinke Prinzessinnensuppe schmackhaft gemacht. Vielleicht auch ein Geheimtipp für dich, wenn das Wurzelgemüse sonst eher verschmäht wird.

Zutaten für Rote-Bete-Suppe
Für die Suppe verwende ich vorgegarte Rote Bete. Du findest sie ganzjährig im Supermarkt. Ab August hat das frische Wurzelgemüse Saison, wenn du es also selbst im Garten anbaust oder auf dem Wochenmarkt bekommst, kannst du es selbst vorkochen und ebenfalls für die Suppe verwenden. Die Rote Bete ist ein echtes Superfood mit zahlreichen Nährstoffen, welches zum Beispiel unsere Blutbildung unterstützen und Blutdruck kurzfristig senken kann.
Außerdem benötigst du:
- Gemüsefond aus dem Glas oder Gemüsebrühe als flüssige Basis, beide bringen eine tolle Grundwürze mit.
- Rote-Bete-Saft gibt der Suppe eine tolle Farbe, die fast schon leuchtet – mein absoluter Geheimtipp.
- Möhren für etwas Süße.
- Zwiebel liefert herzhafte Aromen.
- Die Kartoffel gibt der Suppe eine cremige, sämige Konsistenz.
- Apfel verspricht eine fruchtige, süße Note.
- Butterschmalz verwende ich zum Anbraten. Es liefert einen buttrigen Geschmack, kann jedoch auch hoch erhitzt werden.
- Zitronensaft sorgt für Frische und ist der ideale Kontrast zur erdigen Roten Bete.
- Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Würzen.
- Sahne oder Crème fraîche als Swirl oder Klecks sieht nicht nur appetitlich aus, sondern sorgt auch für eine leckere Cremigkeit in der Suppe.

4 Tipps für selbstgemachte Rote-Bete-Suppe
Ich verrate dir meine liebsten Tipps und Tricks für mein Rezept für Rote-Bete-Suppe, die dich bei der Zubereitung unterstützen und beim Abschmecken helfen:
- Handschuhe sind das A und O: Wenn du nicht möchtest, dass deine Hände rot eingefärbt werden, solltest du beim Schneiden der Bete Handschuhe tragen.
- Auswahl der richtigen Utensilien: Auch bei der Unterlage achte ich auf die Verwendung eines Schneidebretts aus lebensmittelechtem Kunststoff, am besten mit einer Saftrille. So läuft keine Flüssigkeit auf die Arbeitsfläche. Beim Messer achte ich darauf, keines mit Holzgriff zu verwenden.
- Abschmecken: Um das erdige Aroma der Suppe zu heben, schmecke ich mit einem Spritzer Zitronensaft ab. Ich empfehle das erst am Ende zu tun, der Saft verliert sonst beim Mitkochen an Säure und verändert womöglich auch die Farbe der pinken Prinzessinnensuppe.
- Konsistenz nach deinem Geschmack: Ich genieße meine Rote-Bete-Suppe am liebsten fein püriert. Wenn du es gerne etwas rustikaler magst, kannst du den Pürierstab auch nur kurz hineinhalten. Nimm alternativ ein paar Gemüsewürfel vor dem Pürieren heraus, um sie später als Deko hinzuzugeben.

Eine Suppe – zahlreiche Serviermöglichkeiten
Die Rote-Bete-Suppe ist ein echter Klassiker und schmeckt wie von Oma gekocht. Meine feine, cremige Variante ist ideal zur Rübenverwertung nach der Ernte im Spätsommer, wenn du die Rote Bete aus dem Garten bereits vorgegart hast. Sie ist ideal geeignet als wärmende Suppe im Winter oder als edle Vorspeise des Weihnachtsmenüs:
- Garnitur: Für elegante Anlässe kannst du die Rote-Bete-Suppe mit frisch gerösteten Croutons, einem Sahne-Swirl und etwas Karottengrün, Schnittlauch oder Petersilie servieren. Etwas rustikaler wird es mit einem Klecks Crème fraîche und frisch gemahlenem Pfeffer.
- Beilagen: Als Beilage eignet sich Brot aller Art – von Kartoffelbrötchen über Baguette bis hin zu einer Scheibe Roggenbrot. Auch Salzkartoffeln oder selbstgemachte Kartoffelchips passen geschmacklich prima.
- Für Textur: Geröstete Mandelblättchen, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne sehen auf der Suppe hübsch aus und sorgen für einen angenehmen Crunch sowie ein nussiges Aroma.
- Verfeinern: Möchtest du der Suppe den gewissen Kick verleihen, ist Meerrettich eine hervorragende Wahl. Ob zum Garnieren oder hineingerührt, die Schärfe des fein geriebenen Rettichs aus dem Glas harmoniert perfekt mit den erdigen Tönen der Roten Bete. Reichst du ihn separat, kann jeder selbst entscheiden, wie scharf er die Suppe haben möchte.
Hast du Rote Bete aus dem Garten zu verwerten, kannst du die Suppe auch prima auf Vorrat zubereiten und einfrieren. Beachte nur du musst die Rote Bete für die Suppe vorgaren, sonst klappt es nicht mit meinem Zubereitungsablauf. Bei Hunger auf Prinzessinensuppe einfach langsam auftauen, im Topf erhitzen und cremig rühren. Crème fraîche und Sahne empfehle ich frisch hinzuzugeben.

Rote Bete ist meiner Meinung nach ein wahrlich unterschätztes Wurzelgemüse, das uns mit vielen guten Nährstoffen versorgt. Probiere doch auch einmal mein Rote Bete Carpaccio oder meinen Rote-Bete-Salat mit Feta und Walnüssen.

Rote-Bete-Suppe mit Kartoffeln und Möhren
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ZUTATEN
- 500 g Rote Bete - vorgegart und vakuumiert
- 500 ml Gemüsefond aus dem Glas - oder Gemüsebrühe
- 500 ml Rote-Beete-Saft
- 2 Möhren, klein - ca. 100 g
- 1 Zwiebel - ca. 80 g
- 1 Kartoffel, mehligkochend - ca. 130 bis 150 g
- 1 Apfel - Elstar, Breaburn oder Jonagold
- 1 EL Butterschmalz - alternativ Butter
- 1-2 TL Zitronensaft
- Salz
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- Sahne oder Crème Fraîche - zum Servieren
ANLEITUNG
- Die 1 Zwiebel schälst du und würfelst sie fein. Die 1 Kartoffel und die 2 Möhren schälst du und schneidest beides in ca. 1 cm große Stücke. Den 1 Apfel schälst du, entkernst ihn und schneidest ihn in ca. 1 cm große Stücke.

- In einem großen Kochtopf erhitzt du 1 EL Butterschmalz und dünstest zuerst die Zwiebelwürfel darin 2-3 Minuten glasig.

- Im Anschluss gibst du die Apfel-, Kartoffel- und Möhrenwürfel dazu und lässt diese für weitere 3 Minuten mitdünsten.

- Mit 500 ml Gemüsefond ablöschen und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis Kartoffeln und Karotten weich sind.

- Die 500 g vorgegarte, vakuumierte Rote Bete abtropfen lassen und ebenfalls grob würfeln. 500 ml Rote-Bete-Saft abwiegen oder abmessen. TIPP: Den Rote-Bete-Saft bekommt man im Drogeriemarkt als Bio-Qualität auch in 500 ml Einheiten.

- Nun gibst du die Rote-Bete-Würfel sowie den Rote-Bete-Saft in den Topf und lässt alles nochmal 5 Minuten weiter köcheln.

- Ob das Gemüse gar ist, überprüfst du am besten indem du mit einem Gemüsemesser hineinstichst. Wenn es schnell vom Messer gleitet, ist es gar. Falls nicht, noch etwas weiterköcheln lassen.

- Im Anschluss pürierst du mit einem Pürierstab alles fein und cremig und schmeckst mit Zitronensaft, Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle ab.

- Nach Belieben mit einem leichten Sahne-Swirl oder einem Klecks Crème Fraîche servieren

- Ich wünsche dir einen guten Appetit.
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