Bananenwaffeln ohne Zucker sind eine einfache Frühstücksidee, eine süße Begleitung für den Nachmittagskaffee am Sonntag oder versprechen Abwechslung für die Brotdose. Mit der natürlichen Süße schmecken sie dezent nach Banane und begeistern nicht nur Kinder.
Mein Waffelteig besteht nur aus wenigen Zutaten, die du vielleicht sogar schon im Vorrat hast. Bananen liefern die Süße, Buttermilch sorgt für fluffige, luftige Waffeln. Du kannst sie pur direkt aus dem Waffeleisen genießen, mit den verschiedensten gesunden Toppings versehen oder mit süßen Soßen oder Eis servieren.

Zutaten für Bananenwaffeln ohne Zucker
Für die selbstgemachten, zuckerfreien Waffeln benötigst du zunächst Bananen. Ich verzichte in meinem Rezept auf klassischen Industriezucker – die natürliche Süße der Früchte darf aber natürlich nicht fehlen. Am besten schmecken sie mit besonders reifen Bananen, da diese süßer sind, auch wenn die Waffeln dann etwas kompakter werden. Hast du nur unreife Bananen, kannst du mit bis zu 50 Gramm Zucker im Teig nachhelfen.
Außerdem benötigst du:
- Mehl, Type 405, es bildet die Basis des Teiges.
- Buttermilch macht Bananenwaffeln zarter, fluffiger und aromatischer.
- Geschmolzene Butter ist der Geschmacksträger, sie sorgt für ein leicht knuspriges Äußeres und ein zartes Inneres.
- Eier sind das Gerüst des Teiges und für die Bindung zuständig.
- Vanillepaste für eine aromatische Vanille-Note, alternativ kannst du auch Bourbon-Vanillezucker verwenden.
- Backpulver und Natron arbeiten in diesem Rezept ideal zusammen. Sie lassen den Teig herrlich aufgehen und sorgen so für luftige Bananenwaffeln.
- Zimt und Kardamom bringen eine feine, würzige Geschmacksnote hinein, ohne dominant zu schmecken.
- Eine Prise Salz balanciert alle Aromen wunderbar aus.
Aufgrund des fehlenden Industriezuckers sind die Bananenwaffeln eine gesündere Alternative zu klassischen Waffeln. Um den Nährstoffgehalt noch etwas zu erhöhen, kannst du auch die Hälfte des Mehls durch Weizenvollkornmehl ersetzen. Gegebenenfalls musst du dann noch etwas Milch hinzugeben, um den Teig geschmeidiger zu machen.

6 Tipps für Bananenwaffeln
- Natron und Backpulver bilden gemeinsam das perfekte Triebwerk für den Teig, da sie unterschiedlich arbeiten und so für das ideale Aufgehen der Bananenwaffeln sorgen. Hast du kein Natron zu Hause, kannst du die 0,5 Teelöffel davon auch durch etwa 1,5 Teelöffel Backpulver ersetzen.
- Rühre den Teig nicht zu lange, nur, bis sich alles gut vermengt hat. Sonst wird die Krume deiner Waffeln kompakt statt fluffig.
- Wünschst du dir eine feine Schokoladennote im Gebäck, kannst du am Ende dunkle, weiße oder Vollmilch-Schokotröpfchen unter den Teig heben. Im Waffeleisen bleiben sie backfest und sind beim Hineinbeißen einfach ein herrlicher Genuss – aber natürlich nicht zuckerfrei.
- Wähle bei deinem Waffeleisen eine niedrige bis mittlere Hitze und eine Zubereitungszeit von drei bis fünf Minuten. Bananenwaffeln bräunen schneller als klassische Waffeln mit Zucker. Ein zu dunkles Ergebnis solltest du für ein harmonisches Aroma vermeiden.
- Die Bananenwaffeln sind im Kühlschrank etwa drei bis vier Tage haltbar, wenn du sie luftdicht verpackst.
- Du kannst die Waffeln auch prima Einfrieren. Mit etwas Backpapier dazwischen kleben sie nicht aneinander und lassen sich portionsweise im Toaster oder dem Backofen auftauen.

Toppings und Serviervorschläge für Kinder und Erwachsene
Meine Bananenwaffeln sind für jede Altersstufe, auch für die breifreie Ernährung, geeignet. Selbst Babys können ihre ersten Essversuche mit den leckeren Waffeln starten. Je nach Alter und Vorlieben kannst du die Bananenwaffeln prima mit verschiedenen Toppings garnieren.
- Pur genießen: Besonders für Kleinkind-Hände oder die Brotdose sind Bananenwaffeln auch pur eine tolle Idee. So gibt es keine Kleckerei und sie bleiben auch unterwegs entspannte Sattmacher.
- Toppings für Klein und Groß: Fruchtmark ohne Zusatzstoffe ist eine ideale Wahl, wenn du die Bananenwaffeln um ein süßes Topping ergänzen möchtest. Apfel-, Birnen- oder Mangomark findest du im Super- oder Drogeriemarkt. Etwas Joghurt oder Quark liefert zusätzliche Proteine, während ein Nussmus mit gesunden Fetten sättigt. Frische Beeren oder Bananenscheiben passen ebenfalls hervorragend.
- Süße Sünden: Manchmal darf es dekadent sein, dann landet bei mir ein großzügiger Swirl Nuss-Nougat-Creme auf den Bananenwaffeln. Als Alternative sorgen auch Puderzucker, Ahornsirup, Zimtzucker oder eine selbstgemachte Kirschmarmelade für zusätzliche Süße. Eine klassische Kombination ist natürlich auch die Variante mit Schlagsahne, Roter Grütze und einer Kugel Vanilleeis – so wie ich es auch bei meinen klassischen Waffeln liebe.

Probiere unbedingt meine anderen süßen Mehlspeisen wie die American Pancakes, den Ofenpfannkuchen „Dutch Baby“ oder meinen French Toast.

Bananenwaffeln ohne Zucker
Sterne anklicken zum Bewerten
ZUTATEN
DU BENÖTIGST EIN WAFFELEISEN FÜR BELGISCHE ODER HERZWAFFELN.
- 250 g Mehl Type 405
- 250 g Buttermilch, natur
- 60 g Butter, geschmolzen
- 2 Eier - Größe M
- 2 reife Bananen - à ca. 100 g
- 1 TL Vanillepaste - alternativ 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1/8 TL Zimt
- 1/8 TL Kardamom - optional
- 1 Prise Salz
ANLEITUNG
ERGIBT CA. 6 RECHTECKIGE WAFFELN
- Zuerst schälst du deine Bananen und gibst sie zusammen mit folgenden flüssigen Zutaten in ein hohes Gefäß: 250 g Buttermilch, 2 Eiern, 60 g geschmolzener Butter und 1 TL Vanillepaste. Mixe alle Zutaten mit dem Pürierstab, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht.

- Anschließend vermengst du alle trockenen Zutaten in einer Schüssel: 250 g Mehl, 1 TL Backpulver, 1/2 TL Natron zusammen mit 1/8 TL Zimt, 1 Prise Salz und nach Belieben 1/8 TL Kardamom (siehe Tipp). TIPP: Die Kombination aus Kardamom, Zimt und Salz unterstützt die natürliche Süße der Banane und hebt das Aroma der Vanillepaste hervor.

- Nun vermengst du die flüssige Bananenmischung mit der Mehlmischung. Rühre dabei nur so viel um, wie es notwendig ist, dass eine glatter Teig entsteht.

- Dein Waffeleisen heizt du jetzt nach Anleitung deines Modells vor. Bevor du den Teig in dein Eisen gibst, bepinselst du das heiße Eisen mit etwas Pflanzenöl.

- Befülle die Fläche des Waffeleisens zu maximal 2/3. Der Teig geht beim Backen noch auf und braucht Platz um sich auszudehnen.

- Je nach Gerät und Bräunungsgrad brauchen die Waffeln ca. 3-5 Minuten und schmecken heiß wie kalt.

- Ich wünsche dir einen guten Appetit!

NÄHRWERTE PRO PORTION
WAS MEINST DU?
