Spareribs – saftig und zart aus dem Backofen

Mit einer himmlischen BBQ-Note, saftig und zart – so müssen die perfekten Spareribs schmecken.

Rezept für Spareribs

Dieses Spareribs-Rezept habe ich für echte Fleisch-Liebhaber entwickelt: Die Rippchen werden mit einer Gewürzmischung, dem Rub, ummantelt und in eigenem Saft sowie Brühe oder Bier gegart. Eine kräftige BBQ-Sauce sorgt am Ende für die karamellisierte, geschmackvolle Kruste.

Mit den saftigen, zarten Spareribs holst du dir die amerikanische Barbecue-Tradition nach Hause. Die Rippchen kannst du dabei ganz einfach im Backofen zubereiten, dort garen sie nahezu von selbst zu einem aromatischen Fleischgericht.

Spareribs mit Rub und Marinade aus dem Backofen

Zutaten für die saftigen Spareribs

Für die Spareribs benötigst du Schälrippchen vom Schwein. Beim Metzger meines Vertrauens bekommt man sie bereits küchenfertig, das heißt ohne Silberhaut. Aber auch für das Ablösen der Silberhaut findest du in meiner Rezeptkarte eine Anleitung mit Bildern. Die Silberhaut muss unbedingt entfernt werden, damit alle Aromen des Rubs und der Marinade ins Fleisch einziehen können und es schön zart wird.

In ein Päckchen gepackt, garen die Spareribs in Brühe oder Bier im Ofen, ohne dabei auszutrocknen. Mit Rosmarin und Knoblauch werden sie herzhaft aromatisiert.

Für den Rub, der den Spareribs die nötige Würze verleiht, mische ich verschiedene Gewürze zusammen: edelsüßes Paprikapulver, Salz, Zucker und schwarzen Pfeffer aus der Mühle. Etwas Rauchsalz sorgt außerdem für ein spannendes, rauchiges Aroma – ganz ohne Holzkohlegrill.

Für die letzten Minuten im Ofen streichst du die Spareribs mit einer Marinade ein, dafür benötigst du: BBQ-Sauce, Sojasauce, Honig und dunklen Balsamico-Essig. Die Glasur bringt noch mehr Geschmack in die Spareribs und verleiht ihnen die glänzende, karamellisierte Kruste.

Zutaten für Spareribs

Tipps: So werden deine Spareribs zart

  • Die Kombination aus Zucker, Salz und Säure sorgt dafür, dass die Oberfläche schön saftig wird und schützt das Fleisch vor dem Austrocknen. Deswegen habe ich meinen Rub und meine BBQ-Sauce genau aus diesen Bestandteilen zusammengestellt. Möchtest du sie etwas variieren, achte unbedingt darauf, ähnliche Zutaten zu verwenden. Ahornsirup funktioniert zum Beispiel prima anstelle von Honig, auf Apfelessig kannst du für eine fruchtige Säure setzen.
  • Um wirklich saftig zu werden, benötigen Spareribs eine feuchte Hitze. Durch das luftdichte Verpacken in Alufolie oder im Bräter gart das Fleisch im eigenen Saft, die Brühe oder das Bier verstärkt den Effekt zusätzlich. Achte also darauf, keine Löcher zu lassen. Wenn du den Biergeschmack gerne magst, aber auf Alkohol verzichtest, kannst du als Flüssigkeit auch ein alkoholfreies Bier verwenden. Für eine fruchtige Note sorgen alternativ Apfelsaft oder Apfelwein – beides harmoniert wunderbar mit Schweinefleisch.
  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Ofen unterschiedlich heizt. Deine Spareribs können also etwas länger oder kürzer brauchen. Du erkennst, dass sie fertig sind, wenn sich das Fleisch leicht von den Knochen lösen lässt.
  • Lass die Rippchen, nachdem sie aus dem Ofen kommen, für fünf bis zehn Minuten ruhen, bevor du sie anschneidest. So können sich die Fleischsäfte gut verteilen und die Spareribs bleiben beim Anschnitt saftiger.

Spareribs langsam saftig und zart garen

Häufig gestellte Fragen zu Rippchen aus dem Ofen

Wie lange braucht das Fleisch im Backofen?

Spareribs werden besonders zart, wenn man sie bei niedriger Temperatur über einen längeren Zeitraum gart. Ich mag sie gerne saftig, aber mit noch etwas Biss, deswegen brauchen sie bei mir ungefähr zwei Stunden im Backofen. Andere Techniken, wie die 3-2-1 Methode, brauchen etwas länger: Hier wird bei niedrigerer Temperatur drei Stunden auf dem Rost gegart, dann zwei Stunden in Alufolie gedämpft und anschließend eine Stunde glasiert gegart. Für den Alltag ist mir das jedoch zu aufwändig und ich bevorzuge die Express-Variante für zarte Rippchen.

Wie viele Spareribs rechnet man pro Person?

Servierst du die Spareribs als Teil einer Mahlzeit mit Kohlenhydraten und Gemüse, rechne mit ca. 500 Gramm rohen Spareribs pro Person. Für gute Esser und ohne Beilagen dürfen es gerne auch 750 Gramm sein. Bleiben Reste übrig, kann man diese übrigens prima vom Knochen lösen und im Brötchen mit BBQ-Sauce und Coleslaw servieren oder kleingeschnitten als Füllung in Tacos servieren.

Wie lange sollte man das Fleisch marinieren?

Für mein Rezept brauchst du die Spareribs nicht zwingend bereits Stunden vorher würzen, auch ohne Einziehzeit werden sie wunderbar aromatisch. Nichtsdestotrotz kannst du die Gewürzmischung bereits am Tag oder Abend vorher auftragen. So sparst du dir etwas Zeit am Kochabend.

Was passt zu Spareribs im Backofen?

Bei den Beilagen zu Spareribs bleibe ich gerne in der amerikanischen Barbecue-Welt. Klassisch passt natürlich der Coleslaw, auch gegrillte Maiskolben oder knusprige Pommes schmecken herrlich dazu. Wer es leichter mag, serviert klassische Salzkartoffeln mit einem grünen Salat oder einem griechischen Krautsalat. Brot aller Art, vor allem aber natürlich Kräuterbaguette oder mein Zupfbrot, ist ebenfalls eine prima Beilage. Als Dip bereite ich gerne selbstgemachten Ketchup oder eine BBQ-Sauce zu.

Beilage zu Spareribs

Auf meinem Blog findest du viele weitere leckere, zarte Fleischgerichte aus dem Ofen. Probiere auch mein Schweinefilet im Speckmantel, meinen knusprigen Krustenbraten oder den klassischen Schweinebraten. Für den Grill kann ich dir auch meine griechischen Souvlaki-Spieße oder selbstgemachte Cevapcici empfehlen.

Spareribs Rezept

Spareribs – saftig und zart aus dem Backofen

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Spareribs kannst du ganz einfach im Backofen zubereiten: Mit meinem Rezept werden sie saftig und zart.
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VORBEREITUNG20 Minuten
ZUBEREITUNG2 Stunden
ZEIT GESAMT2 Stunden 20 Minuten
PORTIONEN2 Portionen

ZUTATEN

  • 1 kg Schälrippchen
  • 330 ml Brühe oder Bier
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen

FÜR DEN RUB

  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Rauchsalz - ersatzweise 1 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle

FÜR DIE BARBEQUE-SAUCE

  • 100 g BBQ-Sauce - gekauft
  • 10 ml Sojasauce
  • 10 g Honig
  • 1 EL dunkler Balsamico-Essig

ANLEITUNG

  • Den Backofen heizt du rechtzeitig auf 180 °C Umluft auf.
  • Wenn du das 1 kg Schälrippchen mit Silberhaut bekommst, musst du diese vor der Zubereitung unbedingt entfernen, sonst bleiben sie zäh: Dafür nimmst du dir einen Löffelstiel und schiebst ihn bei den Rippchen auf der Knochenseite unter die Haut und löst eine Stelle an.
    Silberhaut der Schälrippchen entfernen
  • Mit einem Küchenpapier kannst du die Silberhaut packen und von den Rippchen ziehen. Solltest du von deinem Metzger die Silberhaut entfernt bekommen, startest du bei Punkt 4.
    Mit einem Küchentuch die Silberhaut entfernen.
  • Für den Rub verrührst du in einer Schüssel: 2 EL Paprikapulver edelsüß, 1 TL Salz, 1/2 TL Zucker, 1/2 TL schwarzen Pfeffer aus der Mühle sowie 1 TL Rauchsalz (solltest du kein Rauchsalz benutzen wollen, nimm 1 weiteren TL Salz, die Sparerips schmecken dann aber nicht rauchig).
    Aus verschiedenen Gewürzen den Rub herstellen
  • Den Rub verteilst du mit einem Löffel gleichmäßig über beide Seiten der 1 kg Schälrippchen und drückst ihn mit der Hand etwas an.
    Den Rub auf den Schälrippen verteilen
  • Die 2 Knoblauchzehen drückst du ungeschält mit einem Messer flach und schneidest sie in grobe Stücke, die Schale kann dran bleiben. Die 4 Zweige Rosmarin wäschst und trocknest du.
    Knoblauchzehen zerdrücken und Rosmarin waschen
  • Ein 1 m langes Stück Alufolie halbierst du quer und legst 2 Zweige vom Rosmarin und die Hälfte des Knoblauchs darauf.
    TIPP: Wenn du keine Alufolie verwenden möchtest, kannst du die Spareribs auch in einem Bräter zubereiten oder sogenanntes Butcher Paper verwenden, das ohne Aluminium auskommt. Du bekommst es ganz einfach online oder im Grillbedarf.
    Rosmarin und Knoblauch auf Alufolie verteilen
  • Lege eine Seite der Schälrippchen darauf. Verteile den restlichen Knoblauch und die übrigen Rosmarinzweige darüber.
    Eine Schälrippe darauf legen, mit Knoblauch und Rosmarin belege
  • Bedecke das Ganze mit der letzten Schälrippe.
    Die zweite Schälrippe darauflegen
  • Packe nun ein Päckchen indem du die kurzen Seiten nach innen faltest und dann die beiden langen Seiten nach oben.
    Die Alufolie zu einem Päckchen zusammenfalten
  • Setze das Päckchen auf ein Backblech und schiebe es auf die mittlere Schiene für 15 Minuten in den Backofen.
    Auf ein Backblech geben
  • Gieße nun 330 ml Brühe oder Bier in das Päckchen.
    Brühe oder Bier zugießen
  • Verschließe das Päckchen, sodass kein Dampf mehr entweichen kann. Lass die Spareribs für 90 Minuten weiter backen auf mittlerer Schiene.
    Päckchen oben verschließen
  • In der Zwischenzeit kannst du die Barbecue-Sauce erstellen: Dazu verrührst du in der Rub Schüssel 100 ml gekaufte BBQ-Sauce, 10 ml Sojasauce, 10 g Honig und 1 EL dunklen Balsamico-Essig.
    Barbecue-Soße herstellen
  • Die Spareribs nimmst du aus der Alufolie und legst sie auf dein Backblech. Die Alufolie mit der verbliebenen Flüssigkeit entfernst du.
    Spareribs aufs Backblech geben
  • Sollten noch Knoblauch oder Rosmarinnadeln an den Spareribs haften, entfernst du sie. Mit einem Backpinsel bepinselst du die Spareribs von beiden Seiten mit der Barbecue-Sauce und gibst sie für weitere 15 Minuten in den Backofen auf die mittlere Schiene.
    Fertig sind die selbstgemachten Spareribs
  • Ich wünsche dir einen herrlichen Grillgenuss, guten Appetit!

NÄHRWERTE PRO PORTION

Kalorien: 1024 kcal | Kohlenhydrate: 39 g | Eiweiß: 104 g | Fett: 50 g

WAS MEINST DU?

Hast du mein Rezept für Spareribs schon einmal probiert? Wie findest du es? Ich freue mich immer über Lob, freundliche Kritik oder deine Tipps und Erfahrungen.
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Emmi in der Küche

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