Nektarinen

Alles über Nektarinen – Saison, lagern, zubereiten

Wann haben Nektarinen Saison? Hier findest Du Informationen zur richtigen Lagerung, Zubereitung und was es sonst zu beachten gibt.

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Wann hat Nektarinen Saison?

Die heimischen Nektarinen haben von August bis September Saison.

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Was ist Nektarine und wie wächst sie?

Süß und saftig, aber wo kommt sie her? Darüber streiten sich die Geister: Manche behaupten, die Nektarine sei eine Kreuzung zwischen Pfirsich und Pflaume, manche gehen auch von einer Kreuzung aus Pfirsich und Aprikose aus. Wieder andere behaupten, bei der Nektarine handle es sich um eine Mutation des Pfirsichs. Folgt man dieser Theorie, die Nektarine sei eine Gattung des Pfirsichs, dann dient zumindest als Beweis, dass Pfirsich- wie Nektarinenbaum sich nur anhand der Früchte, nicht aber aufgrund von Blättern oder Stamm unterscheiden lassen. Kurz: Die Nektarine ist eine Steinfrucht, zählt – wie auch Zwetschgen, Kirschen und Mandeln – zur Familie der Rosengewächse. Da sie weniger Wasser und mehr Zucker als Pfirsiche enthalten, ist das Fruchtfleisch etwas fester als das des Pfirsichs. Zudem kann der Geschmack der Nektarinen eine leicht säuerliche Note aufweisen.

Im Gegensatz zum Pfirsich hat die Nektarine eine glatte, nicht pelzige Haut hat, und wird ebenfalls tennisballgroß. Dabei gilt es zu unterscheiden, ob man weiße oder gelbe Nektarinen bekommt. Die weißen sind außen Weiß-Rot/Pink gefärbt, was sich auch im Fruchtfleisch fortsetzt, die gelben sind durch und durch gelb, wobei eine Seite der Haut oft rotgefärbt ist. Das Fruchtfleisch einer voll ausgereiften Nektarine überzeugt mit sehr saftiger Konsistenz und süß-fruchtigem Geschmack. Unreif geerntete Nektarinen schmecken deutlich säuerlicher mit weniger Aroma. Dafür kann man von ihnen so unkompliziert abbeißen wie von einem Apfel. Die Nektarine ist erst seit dem 17. Jahrhundert bekannt, dafür weltweit. Es gab sie zeitgleich in China, Griechenland und Persien. Heute wächst sie überall da, wo genügend Sonne vorhanden ist, in Deutschland am ehesten in Weinanbaugebieten wie Baden und Rheinland-Pfalz.

Wie erkenne ich die Frische von Nektarinen?

Egal, ob weiße, gelbe, orangene oder rötliche Nektarinen angeboten werden, die Frucht muss prall und gefärbt aussehen, die Haut unverletzt. Bei leichtem Daumendruck geben sie minimal nach. Wenn sie braune Stellen aufweisen, lässt das auf Überreife schließen. Oft werden sie noch nicht vollreif geerntet, was aber kein Schaden ist, denn sie reifen bei Zimmertemperatur in zwei Tagen nach.

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Wie lagere ich Nektarine und darf sie ins Tiefkühlfach?

Noch nicht ganz reife Nektarinen können bei Zimmertemperatur zwei Tage nachreifen. Ausgereifte, ungekühlte Nektarinen sollten schnell gegessen werden, da sie schnell verderben. Beim Lagern im Kühlschrank sollten die Früchte nicht zu dicht nebeneinander oder übereinander gestapelt werden, sonst können Druckstellen entstehen und die Früchte zu faulen beginnen. Nektarinen können im Gemüsefach des Kühlschranks zwei Tage aufbewahrt werden. Länger sollte es nicht sein, da sie an Aroma verlieren. Wenn man sie einfrieren möchte, ist auch das möglich. Dafür muss man sie gründlich waschen, auf einem Tuch zum Trocknen auslegen, anschließend halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Wenn man sie vorfriert, eine Stunde, und danach platzsparend in einen Gefrierbeutel packt, eignen sie sich theoretisch auch noch für einen Kuchenbelag. Vier bis sechs Monate sind sie so haltbar.

Wie bereite ich Nektarine zu?

Das Vorbereiten von Nektarinen ist ein Kinderspiel: Die Früchte erst unter fließendem Wasser abspülen, auf einem Tuch zum Trocknen auslegen, der Länge nach halbieren und den Stein herauslösen. Je nach Rezept können sie in Spalten oder Würfel geschnitten werden. Klassisch passen die Sommerfrüchte als Kuchen- oder Tortenbelag, in Desserts oder geben Getränke ein fruchtig-süßes Aroma. Aber auch in Sommersalaten machen sie sich gut oder lassen sich zu Chutneys weiterverarbeiten. In dem Fall ist aber ein blanchieren und häuten unumgänglich.

Nektarine – gut zu wissen

Nektarinen sind kalorienarm und fettfrei, damit ist eigentlich jedes Argument für einen erfrischenden Sommersnack gegeben. Außerdem enthalten sie viel Provitamin A, Eisen, Calcium und Kalium sowie Vitamine der B-Gruppe.

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