Kartoffelknödel einfach selber machen

Klöße schmecken selbst gemacht am besten. Ein Kloßteig für Kartoffelknödel ist mit wenigen Zutaten aus dem Vorrat ganz einfach zubereitet. Man weiß ganz genau wo die verwendeten Zutaten herkommen und welche Qualität sie mitbringen. Gerade bei den Hauptzutaten gekochte Kartoffeln und Ei ist das wertvoll, denn sie tragen ja den Großteil zum Geschmack und zur Qualität bei.

Kartoffelknödel Rezept

Ja ich weiß Knödel bereitet man gerne nur an Festtagen zu, weil sie leider den Ruf haben, sehr aufwändig und kompliziert zu sein. Aber das sind sie nicht, und deshalb möchte ich für die leckeren Knödelchen hier und heute eine Lanze brechen. Das Geschmackserlebnis ist nämlich unschlagbar. Nichts geht über selbstgemachte Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln, wie sie unsere Omas und Mütter zubereitet haben und zubereiten.

Und ja, es stimmt, sie sind selbst gemacht etwas aufwändiger als fertig Gekaufte – ABER es sind am Ende nur einige Arbeitsschritte und dafür nicht industriell produziert. Ja es stimmt, Klöße können auch bei der Zubereitung im Kochtopf zerfallen – ABER dafür gibt es ganz einfache Regeln, damit das nicht passiert. Knödel sind absolut alltagstauglich, denn sie können prima vorbereitet, aufbewahrt, eingefroren und wieder aufgetaut werden. Wie das geht und vieles mehr erfährst Du in diesem Beitrag. Klöße sind eine echte kulinarische Allzweckwaffe, würde ich mal behaupten, und ganz weit vorne, wenn es darum geht Kinder zu jeder Tages- und Nachtzeit satt zu bekommen 😉 .

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Was ist der Unterschied zwischen Kartoffelklößen und Kartoffelknödeln?

Knödel oder Klöße sind lediglich verschiedene Namen, aber gemeint ist dasselbe. Viele Knödel-Regionen in Deutschland haben ihre eigenen Bezeichnungen für Knödel sowie ihre eigene Philosophie was die verwendeten Kartoffelsorten und Zubereitungsarten betrifft. In meiner fränkischen Heimat nennt man sie Klöße, und für die Zubereitung werden gerne mehlige Kartoffeln verwendet. Jedes Kind im Frankenland kennt „Kloß mit Soß“ und wurde damit großgezogen. Die kleinen runden Teigbällchen aus Kartoffeln werden dort mit ganz viel Soße serviert, fast schon ertränkt, und sind ein echter Kinder-Gaumenschmaus. Eine köstliche Kombination ergeben zum Beispiel Klöße mit Pilzrahmsoße! Gerichte mit viel Soße sind auch meine Schmorgerichte mit Fleisch, wie mein Schweinebraten, Rinderbraten, Rindergulasch oder Rinderrouladen.

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Es gibt folgende Zubereitungsarten für Klöße aus Kartoffeln

  • Aus rohen Kartoffeln – Hierfür kommen rohe Kartoffeln zum Einsatz, die für den Teig auf der Kartoffelreibe fein gerieben werden. Die rohen Klöße sind meist körniger im Biss und haben eine leicht glasige Oberfläche.
  • Aus gekochten Kartoffeln – Dafür kocht man die Kartoffeln, am besten mit Schale als Pellkartoffeln, schält sie und presst sie durch eine Kartoffelpresse. Gekochte Klöße sind leicht und locker.
  • Halb und halb – Dafür verwendet man für eine Hälfte des Teiges gekochte Kartoffeln (gepresst durch die Kartoffelpresse) und für die andere Hälfte des Teiges rohe Kartoffeln (auf einer Kartoffelreibe fein gerieben). Diese werden auch gerne halbseidene Knödel genannt.

Ich persönlich liebe Klöße aus gekochten Kartoffeln, weil ein Kloß für mich leicht und locker sein sollte und ich mit der Variante großgeworden bin 🙂 .

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Welche Kartoffeln verwendet man für Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln?

Das ist eine absolute Glaubensfrage. Die Knödel-Kocher in unserer Familie schwören schon immer auf mehlige Kartoffeln! Ich weiß, manche behaupten nur vorwiegend festkochende Kartoffeln sind das Nonplusultra für Knödel aus gekochten Kartoffeln. Meine Lieben und ich sind dennoch davon überzeugt, dass Klöße aus gekochten Kartoffeln nur mit mehligen Kartoffelsorten gelingen – wegen ihres Stärkegehalts und der damit verbundenen Bindung. Mehr über die tolle Kartoffel, welche Sorten es gibt und wann sie frisch verfügbar ist, findest Du in meinem Kartoffel Saisonkalender.

Welche Zutaten benötigst Du fürs Klöße kochen?

Die Zutatenliste für das Zubereiten von Knödeln ist sehr überschaubar! Für mein Kartoffelklöße Rezept benötigst Du nur folgendes:

Mehlige Kartoffeln

Bei uns in Deutschland gibt es bis zu 100 verschiedene Kartoffelsorten und davon auch eine große Zahl an mehligen Sorten. Ich probiere mich immer mal gerne durch. Wenn ich allerdings die mehlige Sorte Gunda bekommen kann, nehme ich am liebsten diese. Sie schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch so schön hellgelb. Die Kartoffeln werden für mein Knödel Rezept in der Schale als Pellkartoffeln gekocht, damit die Stärke gut erhalten bleibt.

Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln - www.emmikochteinfach.de

Kartoffelmehl

Dieses verwendest Du idealerweise für Kartoffelklöße und kannst es auch für viele weitere Gerichte einsetzen beziehungsweise zum Andicken von Soßen. Kartoffelmehl (Affiliate-Link) bekommst Du in jedem gut sortierten Supermarkt von verschiedenen Marken.

Salz

Damit Du es einfach hast und weißt, dass die Knödel schmackhaft sind, habe ich Dir die genaue Angabe von 1 und ½ Teelöffel Salz erarbeitet. Ich verwende grundsätzlich ein Messlöffelset, wenn Du es auch verwendest haben die Klöße denselben Salzgehalt wie meine 😉 . Hier geht es zu meinem Messlöffelset-Beitrag mit allen Details.

Ei

In den Kloßteig meiner Kartoffelklöße kommt ein Ei hinein. Für die Bindung des Teiges aber auch für den Geschmack und die Farbe.

Muskat

Das äußerst edle Gewürz, das zu meinen absoluten Lieblingen zählt, darf auch nicht in Kartoffelklößen fehlen. Ich kaufe immer ganze Muskatnüsse (Affiliate Link) und reibe sie frisch, weil sie so den besten Geschmack entfalten. Mit welcher Reibe ich das immer ganz einfach mache, findest Du in meinem Zester-Reiben-Beitrag.

Kartoffelklöße Füllung ganz einfach - www.emmikochteinfach.de

Die beste Füllung für die Kartoffelknödel

Bröckele (gesprochen: Bröggele), also in Butter gebackene Brötchenwürfel, sind für mich persönlich das absolute i-Tüpfelchen in jedem Knödel und dürfen auf keinen Fall fehlen. Wenn meine Oma und ich, als ich klein war, Kartoffelklöße zubereiteten, war die Sache klar, ICH kümmerte mich um die Bröckele. Allein mit dem Hintergedanken die Hälfte der köstlich gebackenen Brotkrumen einfach so wegnaschen zu können.

Meine Omi wusste das und hat mir deshalb immer diese ehrenvolle Aufgabe übertragen. Bröckele zubereiten kann nämlich ganz schön anspruchsvoll sein. Sie verbrennen gerne mal, ähnlich wie Pinienkerne, wenn man ihnen nicht genug Aufmerksamkeit schenkt. Damit meine Kinderhände unversehrt blieben, schnitt meine Oma die Brötchen bereits vorher in Würfel – das ist mir wichtig zu erwähnen 😉 . Für Bröckele kann man ein frisches Brötchen oder auch eines vom Vortag verwenden. Für den Fall, dass welche übrig bleiben, machen sich diese auch gut als Topping in einem grünen Salat.

Toastbrot eignet sich ebenfalls, alternativ zum Brötchen. Mein Sohnemann mag Bröckele leider gar nicht im Kloß, und deshalb bereite ich Klöße grundsätzlich immer mit und ohne Füllung zu. Eine Topping-Leckerei, um Kartoffelklöße zu veredeln, ist in Butter goldbraun gebackenes Paniermehl beziehungsweise Semmelbrösel.

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Kartoffelknödel selber machen – was gibt es zu beachten?

Wie immer bei mir, findest Du eine detaillierte Schritt-für-Schritt Rezept-Anleitung in Bildern unten im Beitrag.

Wenn Du Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln zubereiten möchtest, dann benötigst Du auf jeden Fall eine Kartoffelpresse (Affiliate-Link) und einen Kochtopf. Oder mehrere Kochtöpfe, wenn die Knödel nicht nur in einen Kochtopf nebeneinander passen.

Zum Formen der Klöße solltest Du Deine Hände leicht mit Wasser anfeuchten oder die Hände mit Weißmehl oder Kartoffelmehl bemehlen. Das eine oder das andere in einer Schüssel zur Stelle haben. Es gibt zwei Möglichkeiten gleichförmige Klöße zu formen. Zum Einen: Du kannst eine lange Kloßteig-Wurst formen und schneidest davon gleich große Stücke ab. Zum Anderen nimmst Du Dir etwas Kloßteig und formst daraus eine Kugel. Ich wiege für einen Kloß ca. 100 g Knödelteig mit meiner Digitalwaage ab. Als Orientierung: Die Knödelgröße passt ungefähr in die Handfläche. Zwei Knödel mittlerer Größe rechnet man für eine Person. Auf dem Bild siehst Du sowohl fertig geformte Knödel als auch welche, die ich gefüllt habe.

Knödel aus Kloßteig selbst gemacht - www.emmikochteinfach.de

Es gibt zwei Dinge auf die man achten sollte, damit Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln beim Zubereiten nicht zerfallen:

  1. Knödelteig: Knödel können zerfallen, wenn der Knödelteig beim Kochen nicht stabil genug ist. Deshalb solltest Du idealerweise, wenn Du Dir nicht sicher bist, einen Testknödel zubereiten. Auf diese Weise kannst Du sehen, ob die Knödelmasse noch etwas Bindung braucht. In der Regel kann mit der Hinzugabe von etwas mehr Kartoffelmehl für mehr Bindung gesorgt werden.
  2. Wasser: Klöße sollten ausschließlich in siedend heißem Wasser gar gezogen werden, damit sie nicht zerfallen. Das Wasser im Kochtopf darf also auf keinen Fall sprudelnd kochen!

Die Knödel sind fertiggekocht, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Klöße mittlerer Größe, wie meine, haben eine Garzeit von etwa 20 Minuten. Meist schwimmen sie aber schon nach 18 Minuten oben.

Kartoffelklöße sieden im Topf - www.emmikochteinfach.de

Mein Tipp: Kartoffelknödel einfrieren und aufbewahren

Am besten schmecken Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln, wenn Du sie frisch servierst. Im Kühlschrank lassen sich gekochte Knödel dennoch um die zwei Tage aufbewahren. Zum Erwärmen der Knödel diese aus dem Kühlschrank nehmen und für ca. 10 Minuten in heißes, leicht gesalzenes Wasser (darf nicht kochen) legen. Alternativ in große Würfel schneiden und in Butter anbraten.

Fertig gekochte Kartoffelknödel lassen sich ebenfalls einfrieren. Das ist praktisch, weil man so immer selbst gemachte Knödel auf Vorrat hat. Einfach auftauen lassen und wie oben beschrieben in heißem Wasser erwärmen.

Noch besser: Den Knödelteig zu Knödeln formen und ohne sie zu garen direkt einfrieren. Dann direkt aus dem Tiefkühler die tiefgefrorenen Knödel für ca. 20-30 Minuten in heißes, leicht gesalzenes Wasser legen. Das Wasser darf aber ebenfalls auf keinen Fall kochen! Der oder die gefrorenen Klöße sinken zuerst zu Boden und wie beim Garvorgang schwimmen sie oben, wenn sie fertig sind. Bitte beachte jedoch, wenn im Wasser aufgetaute Knödel einmal oben geschwommen sind, können sie gegebenenfalls nach kurzer Zeit wieder zu Boden sinken und bleiben dort liegen.

Weitere beliebte Knödel-Varianten sind meine Semmelknödel, Serviettenknödel, Kaspressknödel und Spinatködel. Ihr gemeinsamer Nenner ist die Hauptzutat: alte Brötchen oder altes Brot – praktisch für die Resteverwertung. Sie alle schmecken ausgezeichnet zu vielen deftigen und festlichen Hauptspeisen, die du zum Beispiel auch in meiner Weihnachtsrezepte-Auswahl findest.

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Kartoffelknödel einfach selber machen

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Die Kartoffelknödel mit gekochten Kartoffeln und wenigen weiteren Zutaten schmecken selbst gemacht einfach am Besten.
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VORBEREITUNG25 Minuten
ZUBEREITUNG20 Minuten
ZEIT GESAMT45 Minuten
PORTIONEN4 Personen

ZUTATEN

FÜR DIE KNÖDEL

DU BENÖTIGST EINE KARTOFFELPRESSE

  • 1 kg mehlige Kartoffeln - eine Sorte, die Dir schmeckt
  • 1 Ei - Größe M
  • 180 g Kartoffelmehl / feine Kartoffelstärke - gibt es in jedem Supermarkt (im Mehl-Regal)
  • 1,5 TL Salz - für den Knödelteig
  • 1 Msp. Muskatnuss - frisch gerieben
  • Salz fürs Kochwasser

FÜR DIE FÜLLUNG - NACH BELIEBEN

  • 1 halbes Brötchen (auch vom Vortag) - Alternativ eine Toastbrotscheibe
  • 1-2 EL Butter

FÜR DAS TOPPING - NACH BELIEBEN

  • 25 g Paniermehl/Semmelbrösel
  • 1-2 EL Butter

ANLEITUNG

  • Als erstes wäschst Du die mehligen Kartoffeln etwas ab, gibst sie mit Schale in einen Topf und gießt kaltes Wasser auf, so dass sie knapp bedeckt sind. Aufkochen lassen, eine Prise Salz dazu und ca. 25-30 Minuten mit geschlossenem Deckel, auf mittlerer Herdstufe, köcheln lassen bis die Pellkartoffeln (=mit Schale gekochte Kartoffeln) weich sind.
    HINWEIS: Wenn man die Kartoffeln mit Schale kocht bleibt die Stärke besser erhalten. Du kannst die Kartoffeln auch einen Tag vorher kochen.
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  • Im Anschluss gießt Du die Pellkartoffeln ab, lässt sie ausdampfen, schälst sie, gibst sie nacheinander, portionsweise in die Kartoffelpresse und presst sie direkt in eine große Schüssel. Die Kartoffel-Masse handwarm erkalten lassen.
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  • Zu den ausgedrückten Kartoffeln gibst Du 1 Ei, 180 g Kartoffelmehl, 1,5 TL Salz und 1 Messerspitze Muskatnuss frisch gerieben.
  • Dann verknetest Du die Zutaten mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig. Wenn der Teig noch etwas klebrig sein sollte, kannst Du etwas Speisestärke dazugeben. Du erhältst, bei der angegebenen Zutatenmenge, Knödelteig mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 1100 g.
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  • Jetzt kannst Du Deine Klöße formen. Dafür hast Du zwei gute Möglichkeiten:
    1. Möglichkeit – Du formst eine lange Wurst und schneidest nach Augenmaß gleich große Stücke ab, die Du wiederum jeweils zu einem Kloß formst.
    2. Möglichkeit – Du nimmst Dir etwas Kloßteig, wiegst ihn mit der Waage ab (z.B. 100 g), und formst einen runden Kloß daraus. So mache ich es, auch wenn das etwas aufwändiger ist.
    Wenn Du eine Füllung verwenden möchtest, dann drückst Du ein Loch in die Mitte eines Kloßes, gibst die gewünschte Füllung hinein, schließt mit der Teigmasse und formst den Kloß.
    TIPP: Zum einfacheren Formen der Klöße einfach die Hände befeuchten oder die Hände mit Weizenmehl oder Speisestärke immer wieder bemehlen. Entweder das eine oder andere in einer Schüssel beiseitestellen.
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  • In einem sehr großen Topf kochst Du Wasser auf und gibst 2 Prisen Salz hinein. Die Hitze reduzieren, so dass das Wasser nicht mehr kocht, heiß ist aber nur noch siedet (=still ruht das Wasser). Erst dann gibst Du die Klöße ins Wasser – sie sinken zu Boden! Die Klöße dürfen nicht kochen!
    HINWEIS: Die Klöße müssen im Topf Platz haben, nicht aneinanderstoßen und "schwimmen" können. In den ersten Minuten etwas Starthilfe geben, indem Du sie mit einem Kochlöffel vorsichtig bewegst. Manchmal kleben sie nämlich am Boden fest und können dann nicht hochsteigen.
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  • Die Klöße lässt Du ca. 20 Minuten im siedenden Wasser, auf mittlerer Herdstufe (das Wasser muss gut heiß bleiben), gar ziehen. Wenn sie an die Oberfläche kommen sind sie gar.
    TIPP: Du kannst die Klöße ruhig, bei ausgeschalteter Herdplatte, noch 10-15 Minuten im heißen Wasser liegen lassen und damit warmhalten. Zusätzlich einen halb geöffneten Deckel auf den Topf legen.
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  • Kartoffelknödel passen sehr gut zu fast allen Hausmannsgerichten. Aber auch nur mit Soße oder Salat serviert sind sie lecker. Ich wünsche Dir einen guten Appetit.
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FÜR DIE FÜLLUNG – NACH BELIEBEN

  • Für die "Bröckele", gebratene Brötchenstücke, schneidest Du das halbe Brötchen (kann auch vom Vortag sein) in ca. 1x1 cm große Würfel. 1-2 EL Butter in einer Pfanne erwärmen und die Würfel goldgelb braten. Achtung: Geduldig bleiben und nicht abwenden, sonst können sie schnell schwarz werden.
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FÜR DAS TOPPING – NACH BELIEBEN

  • 1-2 Esslöffel Butter in einem kleinen Topf erwärmen und 25 g Paniermehl/Semmelbrösel darin auf mittlerer Stufe goldbraun rösten.
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MEIN REZEPT-VIDEO

NÄHRWERTE PRO PORTION

Kalorien: 473 kcal | Kohlenhydrate: 91 g | Eiweiß: 9 g | Fett: 6 g

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Emmi in der Küche

Ich ❤️ die einfache, schnörkellose Küche und möchte dir Inspiration geben, wenn du dir mal wieder die Frage stellst: „Was soll ich heute für meine Lieben und mich bloß kochen?“

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458 Kommentare
  1. Marion G. 26. Dezember 2025 - 13:59

    Hallo! Habe die Knödel nach Anweisung zubereitet, inklusive Probekloß, hat alles gut geklappt . Also machte ich es nochmal, um die Klöße einzufrieren ( für Heiligabend). Als ich die aufgetauten Knödel ins heiße Wasser gab, dauerte es keine Minute und nach und nach zerfielen sie, so das ich am Ende quasi eine Kartoffelsuppe hatte. Die Enttäuschung war groß, zum Glück hatte ich zusätzlich noch Kroketten gemacht… Keine Ahnung,was da schiefgelaufen ist, aber einfrieren werde ich nie wieder!

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 26. Dezember 2025 - 16:50

      Liebe Marion, meine Empfehlung ist, damit dir das nicht mehr passiert: Den Knödelteig zubereiten, die Knödel formen und UNGEGART einfrieren. Für die Zubereitung die tiefgefrorenen Knödel laut Rezept im heißen Wasser garen. Viele LG

      Antworten >>
  2. Bettina 25. Dezember 2025 - 16:21

    Hallo, wieviel Knödel kriegt man ca aus der Masse? Herzliche Grüße

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 25. Dezember 2025 - 18:29

      Ja nach Knödelgröße ca. 8 oder 9 Knödel. Viele LG

      Antworten >>
  3. Andrea 25. Dezember 2025 - 13:56

    Im Alter von 63 Jahren habe ich zum ersten Mal Kartoffelknödel gemacht! (bin ansonsten eine leidenschaftliche Köchin) das Rezept ist fantastisch, so einfach und so lecker!! Vielen Dank dafür!!

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 25. Dezember 2025 - 18:33

      Wie toll Andrea. Und wenn es sich gelohnt hat freut mich das. ❤️-lichen Dank & viele LG

      Antworten >>
  4. Netti 25. Dezember 2025 - 11:53

    Hab gestern das erste Mal überhaupt Kartoffelklöße gemacht und ich bin begeistert. Das war einfach und gut erklärt und hat allen sehr gut geschmeckt.

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 25. Dezember 2025 - 18:35

      Es freut mich wenn mein Knödel-Rezept überzeugen konnte, Netti.❤️-lichen Dank & viele LG

      Antworten >>
  5. Oliver 24. Dezember 2025 - 21:01

    Emmi, Deine Kartoffelknödel sind der Hammer. Ich habe Jahrelang fertigen Teig genommen… Aber mit deinem Rezept werden die Knödel unfassbar gut. Locker und Fluffig, zerfallen trotzdem nicht. Der Hammer!! Ich habe Lilly genommen da ich keine anderen bekommen habe.

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 25. Dezember 2025 - 18:57

      Wenn alles gepasst hat freut ich das sehr, Oliver. Alles Liebe!

      Antworten >>
  6. Kerstin 24. Dezember 2025 - 11:18

    Habe das Rezept heute nachgemacht aber leider ist es mir nicht gelungen. Die Knödel waren sehr klebrig, pürreeartig

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 25. Dezember 2025 - 19:22

      Wie schade, Kerstin. Das tut mir sehr leid. Hast du dich wirklich ganz genau an Ablauf und Rezeptzutaten gehalten? Es gibt so viele Leserinnen uns Leser bei denen mein Rezept wunderbar geklappt hat. Viele LG

      Antworten >>
  7. Stephan 23. Dezember 2025 - 21:35

    ich zolle meinen höchsten Respekt für dieses Rezept!!! es ist perfekt ! (auch auf die Beschreibung bezogen) . Da ich sehr nervös bin und kein Bock habe etwas falsch zu machen habe ich es heute Abend einmal ausprobiert, 23.12.🤭…einmal als Semmelknödel und einmal als Kartoffelknödel…. beides absolut perfekt 👍🏼🤗 bei den Semmelknödel habe ich die Brotwürfel ca 9 x 9 mm perfekt angeröstet und dann zwei runde Scheiben aus Kloßteig je 50 Gramm geformt und jeweils sieben semmelbrösel gleichmäßig verteilt und sie zusammengeklappt ( wie einen Burger) und dann zu einem Kloß geknetet… Wahnsinn die gleichmäßige Verteilung und Perfektheit, das ist Kochen High end 😍 ich danke dir für dieses super Beschreibung zu einem perfekten Kloß

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 23. Dezember 2025 - 21:42

      1000 Dank! Es freut mich wenn meine Knödel-Rezepte überzeugen konnten lieber Stephan 🙂 Merci & LG

      Antworten >>
  8. Katja M. 23. Dezember 2025 - 17:25

    Frage? Kann die Klossmasse 24 Std in der Küche oder Kühlschrank liegen und am nächsten Tag zu Klößen gekocht werden.

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 23. Dezember 2025 - 21:22

      Es spricht nichts dagegen wenn deine Eier sehr frisch sind. Beim Formen empfehle ich die Hände mit Speisestärke zu bemehlen da der Teig im Kühlschrank etwas feucht wird. Viele LG

      Antworten >>
  9. Petra 23. Dezember 2025 - 9:55

    Liebe Emmi, dieser Teig war einfach nur PERFEKT! Ich habe die Kartoffeln am Vortag gekocht und das werde ich nun auch immer so machen. Das klappt wunderbar. Du bist immer meine erste (und mittlerweile auch einzige) Anlaufstelle, wenn ich ein Rezept oder Anregungen suche. Und bis jetzt war wirklich alles einfach, verständlich und es schmeckt immer super. Danke😊

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 23. Dezember 2025 - 21:41

      Es freut mich wenn mein Knödel-Rezept überzeugen konnte liebe Petra 🙂 Merci & LG

      Antworten >>
    2. Christina 27. Dezember 2025 - 15:39

      Liebe Emmi, Die Kartoffelknödel haben super geklappt, sowohl das Kochen, als auch das Aufwärmen der gekochten Knödel aus dem Kühlschrank. Sie haben ganz wunderbar geschmeckt. Ein paar Knödel hatte ich jedoch eingefroren und wie beschrieben tiefgekühlt erwärmt. Diese sind mir komplett zerfallen. Hast du eine Idee, was ich falsch gemacht habe? Danke für das tolle Rezept! LG

      Antworten >>
      1. Emmi
        Emmi 29. Dezember 2025 - 16:45

        Liebe Christina, ich freue mich, dass sie dir geschmeckt haben 🙂 . Zu deiner Frage: Wenn du die Knödel fertig gegart hast, also komplett zubereitet hast und dann eingefroren hast, musst du sie Auftauen lassen und nur in heißem Wasser kurz erwärmen oder geschnitten in der Pfanne braten. Die Alternative ist, den Knödelteig herzustellen, die Knödel zu formen und ohne sie zu garen direkt einzufrieren und später dann tiefgefroren im Wasser zu garen. Ich werde das im Beitrag inhaltlich nochmal schärfen. LG, Emmi

        Antworten >>
  10. Jochen 21. Dezember 2025 - 19:17

    Hallo Frau Emmi 🙂 Die Kartoffelknödel sind klasse, und ja es ist wirklich einfach, als nächstes probiere ich die Semmelknödel. Vielen lieben Dank und Ihnen und Ihrer Familie eine tolle Weihnachtszeit

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 21. Dezember 2025 - 19:40

      Dann lass dir meine Knödel gut schmecken Jochen🥰💚. LG

      Antworten >>
  11. Sanne 21. Dezember 2025 - 8:15

    Hallo Emmi, ich wohne im Ausland und bei uns gibt es nur Maisstärke. Kann ich die auch nutzen? Vielen lieben Dank

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 21. Dezember 2025 - 20:24

      Ich habe es leider noch nicht mit Maisstärke ausprobiert. Viele LG

      Antworten >>
  12. Alexander , der Zielstrebige !!. 20. Dezember 2025 - 0:06

    E I N E R der Wirklich Herzhaften Knödel , die Richtig gschmackig als Beilage schmeckt………. !!!. Gourmet_gschmeidige👌 Grüße 🎀 !!. der zielstrebige Lexxbobby 🧑‍🍳 🌲 🥂 !!.

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 20. Dezember 2025 - 8:19

      1000 Dank Alexander 🙂

      Antworten >>
  13. achim 17. Dezember 2025 - 23:44

    Moin Emmi, Wieder mal ein so easy Rezept das trotzdem perfekte Ergebnisse bringt. Wenn ich koche, stöbere ich zuerst mal bei dir und hol mir tips und Ideen 💡!

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 18. Dezember 2025 - 16:22

      Es freut mich wenn mein Knödel-Rezept überzeugen konnte, Achim🥰❤️. Viele LG

      Antworten >>
  14. Inga 16. Dezember 2025 - 8:59

    Liebe Emmy, vielen Dank für das tolle Rezept und die genaue Beschreibung. Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren und diese Klöße für das Weihnachtsfest einplanen. Ist es wohl möglich, den Teig einen Tag vorher zuzubereiten und ihn im Kühlschrank aufzu-bewahren, um die Klöße am nächsten Tag frisch zu machen? Liebe Grüße, Inga

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 17. Dezember 2025 - 16:36

      Liebe Inga, das ist leider nicht ratsam, da die Kartoffeln dunkel / grau werden. Viele LG

      Antworten >>
  15. Frank 14. Dezember 2025 - 18:43

    Klösse simmern grad vor sich hin, Teig nach Anleitung gemacht, perfekt!! Testen heute das Weihnachtsessen… 🙂

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 15. Dezember 2025 - 8:04

      Prima Frank! Dann lass es dir schmecken & LG

      Antworten >>
  16. Martina 11. Dezember 2025 - 17:20

    Hallo Emmi, kann ich den Teig einen Tag vorher machen und die Knödel dann am nächsten Tag kochen? Liebe Grüße Martina

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 12. Dezember 2025 - 13:13

      Das geht leider nicht, denn die Kartoffeln würden braun werden. Besser ist es die Knödel zu kochen und am nächsten Tag zu erwärmen für ca. 5-10 Min in siedendem Salzwasser sanft erwärmen. Das Wasser darf NICHT kochen! Viele LG

      Antworten >>
  17. Katja 10. Dezember 2025 - 14:14

    Müssen die Kartoffeln dann geschält werden, bevor sie in die Kartoffelpresse kommen? Lieben Gruß, Katja

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 10. Dezember 2025 - 14:58

      Ja, das steht in der Rezeptanleitung im Schritt 2 beschreiben 😉 LG

      Antworten >>
    2. Julia die Knödelfee 24. Dezember 2025 - 16:15

      Mache ich nicht, da ich Kartoffeln pellen wirklich nicht mag. Die kommen hier mit Schale in die Presse, den Schalenrest dann mit einer Gabel schwuppdiwupp aus der Presse holen und zack, die nächste Kartoffel rein. Hatte vor vielen vielen Kommentaren mal jemand gesagt und es klappt wunderbar!

      Antworten >>
      1. Emmi
        Emmi 25. Dezember 2025 - 19:08

        Danke für deine Anregung Julia 🙂 Merci & LG

        Antworten >>
  18. Monika E. 8. Dezember 2025 - 17:47

    Hallo Emmy😘 Die Kartoffelklösse sind einfach 👍habe vorbereitet und eingefroren und an dem Tag wo Besuch hatte nur noch aufgewärmt klasse.

    Antworten >>
    1. Emmi
      Emmi 8. Dezember 2025 - 21:17

      Vielen Dank für dein für dein Lob, Monika. Lass es dir weiterhin schmecken & viele LG

      Antworten >>
  19. Annamaria 1. Dezember 2025 - 20:02

    Hallo liebe Emmi, Ich habe dein Rezept wie beschrieben umgesetzt. Und die Klöße sind supergut, innen fluffig und einfach köstlich. Leider waren sie aussen herum ausnahmslos alle etwas schleimig, so als wäre Stärke ausgetreten. Kennst du dieses Problem umd hast einen tip? Ich würde sie so gern zum Heilig Abend machen. Grüße, Anna

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    1. Emmi
      Emmi 3. Dezember 2025 - 11:41

      Liebe Anna, vielen Dank für dein Feedback, das freut mich sehr. Klöße dieser Art haben außen tatsächlich immer eine leicht schmierige, stärkehaltige Oberfläche, das ist ganz normal. Wenn du diese Konsistenz nicht so gern magst, könntest du alternativ zu Halb-und-Halb-Klößen greifen oder Semmelknödel machen, die außen fester sind. Ich hoffe, das hilft dir weiter. Liebe Grüße

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  20. Michaela 24. November 2025 - 19:59

    Wir lieben dieses Rezept. Die Klöße sind super lecker und gelingen immer. Vielen Dank für das Rezept.

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    1. Emmi
      Emmi 24. November 2025 - 21:26

      Das freut mich wenn alles gepasst hat! Vielen Dank Michaela💖.

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