Bärlauch

Alles über Bärlauch – Saison, lagern, zubereiten

Wann hat frischer Bärlauch Saison und wann ist er aus heimischem Anbau verfügbar? Hier findest Du alles über Bärlauch. Informationen zur richtigen Lagerung, Zubereitung, Verwendung und was es sonst zu beachten gibt.

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Wann hat Bärlauch Saison?

Frischer Bärlauch aus der Region hat eine kurze Saison von März bis April.

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Was ist Bärlauch und wie wächst er?

Lange hellgrüne Blätter, sehr intensiver Geschmack. Ob frischer Bärlauch am Marktstand zu bekommen ist, riecht man oft schon aus ein paar Metern Entfernung. Die Blätter haben es in sich. Wie seine Verwandten Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch weist auch Bärlauch das zwiebelige Aroma auf. Die Zeit für Bärlauch ist kurz, denn nach seiner Blüte ist er nicht mehr zu gebrauchen, die Blätter schmecken dann fad und bitter. Je nach Winter- und Kälteintensität zählen Bärlauchblätter zum ersten Grün, das sprießt. Frühestens im Februar, in der Regel von März bis Ende Mai, kann man ihn auch gut selbst pflücken.

Man findet ihn wild in mitteleuropäischen Laub- und Mischwäldern, auf Wiesen, manchmal auch in Parks. Dort, wo man zum Beispiel Waldmeister findet, steht in der Regel auch der Bärlauch nicht weit entfernt. Allerdings sollte man aufpassen: Denn wo Waldmeister wächst, sind auch Maiglöckchen zu finden und deren lange, aber giftige Blätter sind dem Bärlauchblatt täuschend ähnlich. Verwechslungsgefahr besteht aber dennoch nicht, sofern der Geruchssinn funktioniert.

Wie erkenne ich die Frische?

Die Blätter sollten frisch, hellgrün und unverletzt aussehen. Blütenansätze sollten nicht vorhanden sein.

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Wie lagere ich ihn und darf er ins Tiefkühlfach?

Am besten man verwendet ihn sofort. Die feine Blattstruktur gibt eine lange Lagerung nicht her. Ungewaschen in eine Tüte gepackt bleiben sie ein, höchstens zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks frisch. Wenn man zu viel übrighat, ist Einfrieren eine Möglichkeit der Konservierung. Die Blätter unter fließendem Wasser gründlich abspülen. Es wird empfohlen mit heißem Wasser, da theoretisch der Fuchsbandwurm in so niedriger Wuchshöhe des Bärlauchs seine Eier hat ablegen können. Anschließend trockenschütteln und auf einem Tuch auslegen. Mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden oder klein hacken. Dann in gefriertaugliche Gläser mit Schraubverschluss füllen. In der Tiefkühltruhe geht der intensive Geschmack etwas verloren, dennoch kann man sie so bis zu sechs Monate verwenden.

Eine andere Möglichkeit ist, die gewaschenen und gehackten Blätter in einem fest verschließbaren Glas mit Olivenöl zu übergießen. Dieses aromatisierte Öl hält ebenfalls sechs Monate.

Wie bereite ich Bärlauch zu?

Eine gründliche Wäsche unter heißem, fließendem Wasser empfiehlt sich, da in der niedrigen Wuchshöhe der Blätter die Gefahr des Fuchsbandwurms droht. Anschließend die einzelnen Blätter trockenschütteln und auf einem Tuch auslegen. Mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden oder klein hacken. Bei der weiteren Zubereitung ist wie bei vielen frischen Kräutern (Basilikum, Schnittlauch…) zu beachten, Bärlauch nicht mit zu kochen. Denn er verliert durch die Hitzeeinwirkung an Geschmack. Am besten man streut die Streifen über Suppen oder aromatisiert selbstgemachten Kräuterquark. Aber auch für Pesto eignet sich der Bärlauch bestens.

Bärlauch – gut zu wissen

Der Lauch besticht wie seine Verwandten der Lauchfamilie (Zwiebel, Knoblauch, Lauch, Schalotten) durch seine ätherischen Öle und Schwefelstoffe. Er gilt aber als leichter verdaulich wie Zwiebel zum Beispiel. Und er hat blutdrucksenkende Wirkung und ist ein üppiger Vitamin-C-Lieferant mit 150 Milligramm pro 100 Gramm, enthält also viermal so viel davon wie die gleiche Menge Apfel.

Bärlauch passt gut zu…

allem, was intensive, frische Würze verlangt. Im selbstgemachten Kräuterquark ist er genauso wie über cremige Suppen gestreut. Auch Quiches oder salzige Tartes kann er geschmacklich bereichern. Bärlauch als Pesto mit Olivenöl zuzubereiten ist eine schöne Art der Konservierung. Dieses kann dann zu Pasta, Gnocchi oder zu einer Käseplatte gereicht werden.

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