Wenn der Duft von Zimt, Vanille und warmen Äpfeln durch die Küche zieht, wird es direkt gemütlich. Mein Apfelkompott ist wunderbar fruchtig, leicht süß und hat noch zarte Apfelstücke – genau so mag ich es am liebsten.
Mein Apfelkompott ist mit wenigen Zutaten schnell gemacht und lässt sich wunderbar vorbereiten. In nur 30 Minuten steht es auf dem Tisch und passt zu Pfannkuchen, Milchreis oder begeistert einfach als schnelles, herbstliches Dessert.

Zutaten für mein Apfelkompott
Für mein Apfelkompott greife ich am liebsten zu säuerlichen Apfelsorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn. Sie bringen ein schön ausgewogenes Verhältnis aus Süße und Säure mit und werden beim Kochen angenehm weich. Du kannst aber natürlich auch andere Äpfel verwenden – je nach Sorte wird dein Kompott etwas süßer, säuerlicher oder fester.
Anders als bei Apfelmus oder seiner ungesüßten Variante, dem Apfelmark, bleiben beim Apfelkompott die Stücke erhalten. Dadurch hat es eine schön fruchtige, stückige Konsistenz und schmeckt besonders lecker, wenn die Äpfel noch leicht Biss haben.
Ansonsten brauchst du noch diese fünf Zutaten:
- Brauner Zucker, er süßt das Apfelkompott und sorgt gleichzeitig für eine feine Karamell-Note. Je nachdem wie süß du dein Kompott magst, kannst du die Zuckermenge auch etwas reduzieren.
- Bourbon-Vanillezucker rundet das fruchtige Aroma der Äpfel ab und gibt dem Kompott eine angenehm warme, süßliche Geschmacksnote.
- Apfelsaft liefert die nötige Flüssigkeit, damit die Apfelstücke schonend garen können. Gleichzeitig verstärkt er das natürliche Apfelaroma und macht das Kompott schön fruchtig.
- Zitronensaft bringt die Aromen der Äpfel noch besser zur Geltung und sorgt für einen frischen Geschmack. Außerdem hilft er dabei, dass die Apfelstücke nicht so schnell braun werden.
- Zimt verfeinert das Apfelkompott mit seiner warmen, würzigen Note und passt besonders gut zum süß-säuerlichen Aroma der Äpfel.

5 Tipps zum Apfelkompott selber machen
- Apfelstücke gleich groß schneiden: So werden sie gleichmäßig weich und du hast am Ende diese schönen, zarten Apfelstücke im Kompott, die beim Löffeln noch wunderbar zu erkennen sind.
- Nicht zu lange kochen: Die Apfelstücke dürfen ruhig noch etwas Biss haben. Prüfe zwischendurch die Konsistenz, denn die Kochzeit hängt auch von der Apfelsorte ab.
- Apfelkompott mit Schale: Du kannst Äpfel auch mit Schale kochen. Ich schäle sie für mein Rezept, weil das Kompott dadurch ein besonders angenehmes Mundgefühl bekommt.
- Apfelkompott verfeinern: Für eine Apfelstrudel-Note kannst du Rosinen und gehackte Mandeln dazugeben. Auch etwas Zitronen- oder Orangenschale passt wunderbar. Wenn nur Erwachsene mitessen, kannst du das Kompott mit einem kleinen Schuss Rum oder Calvados verfeinern.
- Apfelkompott haltbar machen: Ich fülle das heiße Kompott direkt in sterile Schraubgläser und verschließe sie sofort. Durch dieses Heißabfüllen ist das Apfelkompott im Kühlschrank ungeöffnet etwa drei Monate haltbar. Wenn du es noch länger lagern möchtest, solltest du es zusätzlich einkochen – bei mir wird es allerdings meistens viel früher vernascht! 😉

Apfelkompott servieren: Von klassisch bis kreativ
Ganz egal ob warm oder kalt – mein Apfelkompott begeistert durch fruchtige Süße und mit herbstlichen Aromen. Du kannst es als Beilage zu einer süßen Speise oder auch als eigenständiges Dessert servieren, die Möglichkeiten sind schier endlos.
- Zu Pfannkuchen: Apfelkompott ist eine wunderbare Beilage zu Pfannkuchen. Dazu passen etwas Zimt und Zucker oder ein Klecks selbstgemachte Schlagsahne.
- Zu Kartoffelpuffern: Ganz klassisch und für mich eine der besten Kombinationen: frisch gebackene Kartoffelpuffer mit Apfelkompott.
- Zu Milchreis und Grießbrei: Mit einem Löffel Apfelkompott kannst du Milchreis, Grießbrei oder Haferbrei ganz einfach fruchtig verfeinern.
- Zu Kaiserschmarrn: Auch zu Kaiserschmarrn passt das fruchtige Kompott sehr gut. Besonders lecker ist es, wenn es leicht warm dazu serviert wird.
- Als schnelles Dessert: Apfelkompott mit Naturjoghurt oder Quark in ein Glas schichten und nach Belieben mit etwas Zimt oder gehackten Nüssen bestreuen.
- Mit Vanilleeis: Wenn du das Apfelkompott als Dessert servieren möchtest, kannst du es mit einer Kugel Vanilleeis kombinieren. Heiß und kalt passen einfach wunderbar zusammen!
- Zum Frühstück: Auch morgens ist Apfelkompott schnell eingesetzt. Es schmeckt zum Beispiel zu Naturjoghurt, Müsli oder Porridge und bringt eine natürliche fruchtige Süße mit.

Wenn du fruchtige Begleiter genauso gerne magst wie ich, findest du bei mir noch einige weitere Ideen. Mein Pflaumenmus ist ein echter Klassiker, aber auch Rote Grütze und Zwetschgenröster passen wunderbar zu vielen süßen Rezepten.

Apfelkompott mit Zimt und Vanille
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ZUTATEN
ERGIBT CA. 3 SCHRAUBGLÄSER MIT CA. 215 ML FASSUNGSVERMÖGEN
- 1 kg Äpfel - säuerliche Sorten wie z. B. Boskop, Elstar oder Braeburn
- 150 ml Apfelsaft - am besten 100% Direktsaft
- 2 EL braunen Zucker - alternativ weißen Zucker
- 1 Pck Bourbon-Vanillezucker
- 1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
- 1/2 TL Zimt
ANLEITUNG
- Falls du den Apfelkompott abfüllen möchtest, Gläser und Schraubdeckel (Twist-off) auskochen und sterilisieren.

- Das 1 kg Äpfel schälst und entkernst du und schneidest die Äpfel in kleine Stücke, ca. 1,5 cm groß.

- Dann gibst du sie in einen großen Topf und vermengst sie mit 1 TL Zitronensaft.

- Mit 150 ml Apfelsaft aufgießen, 2 EL braunen Zucker einstreuen sowie 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker und 1/2 TL Zimt.

- Dann lässt du alles unter Rühren aufkochen und für etwa 10 Minuten ohne Deckel gar kochen. HINWEIS: Die Kochdauer hängt sehr stark von der Apfelsorte ab. Also hier ein Auge darauf haben und zwischendurch immer prüfen. Außerdem, wenn du weniger Flüssigkeit möchtest, das Kompott einfach länger köcheln lassen.

- Gerne direkt servieren oder in die vorbereiteten Gläser füllen und mit Deckel fest verschließen. HINWEIS: Das Apfelkompott hält ungeöffnet bis zu 3 Monate im Kühlschrank.

- Ich wünsche dir viel Freude mit meinem Rezept.

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