Mit meiner selbstgemachten Marinade aus Knoblauch, Zitrone und Minze schmeckt die gegrillte Aubergine einfach nach Sommer pur! Auf dem Grill bekommt sie köstliche Grillstreifen mit intensiven Röstaromen und begeistert deine Gäste garantiert.
In meinem Rezept zum Aubergine-Grillen verrate ich dir, wie du das Gemüse ideal vorbereitest, damit es außen goldbraun, innen butterzart und herrlich aromatisch wird.

Zutaten für marinierte Aubergine vom Grill
Wie praktisch: Die Zeit für Auberginen fällt in den Sommer und damit in meine geliebte Grillsaison. Von Juli bis Oktober bekommst du sie auf den Wochenmärkten und im Supermarkt aus heimischem Anbau. An der Aubergine schätze ich vor allem, dass sie so vielseitig ist und Gewürze wunderbar aufnimmt. Zum Grillen zaubere ich daher am liebsten eine mediterrane Marinade aus:
- Frischer Minze für eine feines Kräuteraroma. Alternativ kannst du auch Petersilie verwenden.
- Zitrone: Sie sorgt für Frische und Säure in der Marinade, außerdem balanciert sie die Bitterstoffe der Aubergine aus.
- Knoblauchzehen für die Würze und eine mediterrane Geschmackswelt.
- Olivenöl verbindet alle Aromen und unterstützt das feine Röstaroma.
- Meersalz: Es zieht die Feuchtigkeit aus der Aubergine, so wird sie butterzart, aber nicht matschig.
- Schwarzem Pfeffer aus der Mühle für etwas Schärfe.
- Zucker für eine leichte Süße.

5 Tipps fürs Aubergine-Grillen
- Vor dem Grillen solltest du die Aubergine unbedingt salzen und somit einen großen Teil der Feuchtigkeit herausziehen. So bekommt sie die perfekte Textur für das Barbecue. Überspringe diesen Schritt also nicht.
- Achte darauf, die Aubergine nicht zu dünn zu schneiden, eine durchgängige Dicke von einem Zentimeter ist perfekt. So bricht die Aubergine nicht beim Wenden und wird gleichmäßig gar.
- Die Marinade kannst du prima nach deinem Geschmack abwandeln. Etwas Chili gibt der Aubergine eine feine Schärfe, während Paprikapulver oder Senf für eine pikante Würze sorgen. Bei den Kräutern kannst du dich austoben – neben Minze und Petersilie kannst du Thymian oder Rosmarin sowie getrocknete Kräuter wählen.
- Die Aubergine lässt sich hervorragend auf dem Rost deines Grills zubereiten, auf der Grillplatte oder im Kontaktgrill wird sie ebenfalls butterzart. Alternativ kannst du sie auch in einer Grillschale garen oder auf dem Herd eine klassische Grillpfanne verwenden.
- Achte bei der Zubereitung auf dem Rost auf eine mittlere Hitze, damit die Aubergine innen zart wird und außen goldbraune Röstaromen bekommt. Sie ist nach ca. vier bis fünf Minuten grillen pro Seite gar oder wenn sie sich mit einer Gabel leicht einstechen lässt.

Beilagen: Dazu passt meine gegrillte Aubergine
Ob als vegetarische Hauptspeise oder zu Fleisch oder Fisch – meine gegrillte Aubergine ist so vielseitig, dass sie garantiert beim Grillabend begeistert. Ich reiche dazu gerne verschiedenste Beilagen, die mit dem Gemüse harmonieren:
- Ein Dip eignet sich natürlich hervorragend, um ihn zur gegrillten Aubergine zu genießen und das Gemüse hineinzutunken. Besonders gut passen cremige Dips wie mein griechischer Tsatsiki, die selbstgemachte Aioli ohne Ei oder mein Kräuterquark.
- Fleisch oder Fisch: Möchtest du mit der gegrillten Aubergine noch stärker in die Levante-Küche gehen, kannst du Lammkoteletts oder gegrillte Hackfleischspieße dazu servieren. Für eine süditalienische Variante schmecken gegrillter Fisch oder Garnelenspieße herrlich dazu. Aber auch zu deutschen Klassikern wie Bratwurst oder Schweinesteak schmeckt die Aubergine vom Grill wunderbar als Begleiter.
- Salat darf beim Grillen natürlich nie fehlen. Neben Couscous-Salat und Bulgur-Salat zaubern auch mein italienischer Nudelsalat oder der Gnocchisalat ein tolles Hauptgericht aus der gegrillten Aubergine.
- Nach dem Grillen kannst du die Auberginenscheiben auch rollen und mit Feta oder einer Frischkäsecreme befüllen. Einfach mit Zahnstochern befestigen – fertig sind deine Antipastiröllchen für den Vorspeisenteller.
- Bleibt etwas von der gegrillten Aubergine übrig, kannst du sie kalt als Brotbelag genießen. Ein Focaccia–Sandwich mit Rucola, Tomaten, Burrata und dem gegrillten Gemüse schmeckt einfach himmlisch aromatisch und ist eine einfache, aber köstliche Idee für die Resteverwertung.

Auf meinem Blog findest du viele leckere Grillrezepte. Neben Aubergine kannst du auch Zucchini grillen oder eine Hähnchen-Marinade selber machen. Vegetarier kannst du auf Grillpartys mit meinen gefüllten Champignons mit Spinat und Crème Fraîche oder den Feta-Tomaten-Päckchen besonders glücklich machen.

Aubergine grillen – mit mediterraner Marinade
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ZUTATEN
DIE AUBERGINE MUSS 1,5 STUNDEN MARINIEREN
- 600 g Auberginen - ca. 2 Auberginen à 300 g
- 2 Zweige frische Minze - alternativ Petersilie
- 1 Zitrone, unbehandelt
- 1 Knoblauchzehe
- 5 EL Olivenöl
- 1 TL Meersalz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 1 Prise Zucker
ANLEITUNG
- Die 600 g Auberginen wäschst du, schneidest den Blütenansatz und die Enden ab und schneidest sie längs in ca. 1 cm dicke lange Scheiben. Leicht salzen und 15 Minuten Wasser ziehen lassen.

- Für die Marinade wäschst und trocknest du die 1 Zitrone und reibst 1,5 TL Schale ab. Dabei nur das Gelbe abreiben, nicht das Weiße, denn es schmeckt bitter. Nun eine Zitronenhälfte auspressen und 2 EL Zitronensaft davon bereitstellen.

- Die 1 Knoblauchzehe schälst du, schneidest sie in Scheiben und gibst sie in eine kleine Schüssel. Damit vermengst du 5 EL Olivenöl, 2 EL Zitronensaft und 1,5 TL Zitronenabrieb. Die 2 Zweige Minze (alternativ Petersilie) waschen, trocknen, die Blätter abzupfen, grob hacken und dazu geben. Mit 1 TL Meersalz, 1 Prise schwarzem Pfeffer aus der Mühle und 1 Prise Zucker würzen und nach Belieben abschmecken.

- Die Auberginenscheiben tupfst du mit Küchenpapier gut ab. Die Scheiben nebeneinander und lagenweise in eine flache Form legen und dabei jede Lage mit Marinade übergießen, denn alle Auberginenscheiben sollten mit der Marinade benetzt sein. Abgedeckt lässt du die Auberginen bei Zimmertemperatur etwa 1,5 Stunden durchziehen.

- Anschließend lässt du die Auberginen abtropfen und grillst sie bei direkter, mittlerer Hitze. Je nach Grill-Temperatur solltest du die Scheiben von jeder Seite 4 bis 5 Minuten grillen. Auf einem Teller stapeln und warmhalten.TIPP: Wenn du sie auf dem Herd in einer Grillpfanne zubereiten möchtest, brätst du sie ohne Beigabe von weiterem Öl bei mittlerer bis starker Hitze ebenfalls je Seite 4 bis 5 Minuten.

- Zum Servieren mit Meersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle leicht bestreuen bzw. dazu reichen. Zu den gegrillten Auberginen passt ein Minz-Joghurt-Dip sehr gut.

- Ich wünsche dir einen guten Grill-Appetit!
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