Wenn der kleine Hunger zuschlägt und jeder im Haushalt Lust auf etwas anderes hat, sind Pfannkuchen die perfekte Lösung! Während mein Sohn nach einer süßen Variante mit Apfelmus oder Zimt und Zucker verlangt, freut sich mein Mann über die herzhaften Pfannkuchen mit Käse und Schinken.
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Mein einfaches Pfannkuchen-Rezept aus Mehl, Eiern, Milch und etwas Sprudelwasser ist schnell gemacht und lässt sich ganz an deinen Geschmack anpassen – ideal für ein gemütliches Mittagessen, ein entspanntes Frühstück mit der Familie oder wenn der schnelle Hunger kommt. Fluffig, lecker und immer ein Hit bei Groß und Klein!

Zutaten für mein Pfannkuchen-Rezept
Pfannkuchen sind ein echtes Traditionsgericht: Schon im 15. Jahrhundert standen sie in ähnlicher Form auf dem Tisch. Damals wie heute kamen sie mit wenigen, einfachen Zutaten aus – ganz ohne Zucker im Teig. Genau an dieser ursprünglichen Zubereitung orientiert sich auch mein Grundrezept für Pfannkuchenteig. Du brauchst also keinen Großeinkauf im Supermarkt und kannst verwenden, was dein Vorrats- und Kühlschrank hergeben.
Für meine fluffigen Pfannkuchen brauchst du:
- Weizenmehl Type 405 – es hat die idealen Backeigenschaften für feines Gebäck, genauso gut funktioniert Dinkelmehl Type 630.
- Vollmilch für einen runden Geschmack und damit sich die Zutaten zu einem cremigen Teig vermengen.
- Eine Prise Salz verstärkt das Aroma der anderen Zutaten – herzhaft schmeckt der Pfannkuchenteig durch die geringe Salzmenge aber nicht!
- Eier für die perfekte Konsistenz der Pfannkuchen, das enthaltene Eiweiß sorgt für Stabilität.
- Ein Schuss Sprudelwasser mit einem hohen Kohlensäureanteil bringt winzige Luftbläschen in den Teig, die ihn so schön auflockern. Mineralwasser im Pfannkuchen-Rezept ist ein bekannter Trick, den viele von Oma kennen.
- Neutrales Pflanzenöl zum Ausbacken der Pfannkuchen – auch mit Butterschmalz funktioniert und schmeckt es hervorragend!

7 Zubereitungstipps für mein Pfannkuchen-Rezept
- Toppings vorbereiten: Lege dir deine liebsten Zutaten für die Füllungen parat, bevor du anfängst den Pfannkuchenteig zu leckeren Pfannkuchen auszubacken. Sind sie fertig, kannst du sie direkt servieren und jeder wählt den Belag nach Belieben.
- Mehl sieben: Wenn du ein feines Sieb zur Hand und ein paar Minuten übrig hast, macht es Sinn, das Mehl durch ein Sieb in die Schüssel zu geben. So kannst du auf Nummer sicher gehen, dass sich keine Klümpchen im Pfannkuchenteig bilden.
- Teig verteilen: Damit sich der Teig in der Pfanne in aller Ruhe, ohne Hitze von unten, verteilen lässt, nimm die Pfanne von der Herdplatte, führe sie zur Schüssel und gib mit der Schöpfkelle die Teigmenge hinein. So ist die Pfanne für kurze Zeit nicht der Hitze ausgesetzt.
- Wenden: Der perfekte Zeitpunkt zum Wenden ist, wenn der Teig durchgestockt ist, also kein roher, flüssiger Teig mehr an der Oberfläche vorhanden ist. Dann gleitest du mit dem Pfannenwender unter eine Seite des Pfannkuchens und hebst ihn an, drehst ihn und lässt ihn einfach fallen. Falls er geknickt landet, kannst du das mit dem Pfannenwender noch ausbessern.
- Warmhalten: Wenn du eine große Portion Pfannkuchen zubereitest, macht es Sinn die Pfannkuchen auf einer backofenfesten Form zu stapeln und bei 60 °C Umluft im Backofen warmzuhalten – sie werden trotzdem noch ganz frisch schmecken.
- Falten oder Rollen? Ich entscheide mich da nach Lust und Laune. Mit meinem Teig klappt beides, denn die Pfannkuchen sind ausgebacken richtig geschmeidig.
- Teig vervielfachen: Wenn du eine größere Menge an Pfannkuchen zubereiten möchtest, kannst du die Zutaten in meinem Rezept einfach vervielfachen und an die Personenzahl an deinem Küchentisch anpassen. Das gelingt garantiert!

Pfannkuchen-Zutaten austauschen: So geht’s
Mein Pfannkuchen-Rezept besteht nur aus Zutaten, die du garantiert in der Küche und Vorratskammer hast. Und kein Grund zur Sorge, wenn dir eine Zutat für mein Pfannkuchen-Rezept fehlt oder du es nach deinen eigenen Vorlieben anpassen möchtest. Hier sind einige Alternativen, die du garantiert in deiner Küche finden wirst:
- Anstelle von Vollmilch kannst du auch fettarme Milch, laktosefreie Milch oder Hafermilch als vegane Alternative verwenden. Andere vegane Optionen sind Mandelmilch, Reismilch oder auch Kokosmilch. Die pflanzliche Milch bringt einen anderen Geschmack hinein, aber die Konsistenz des Teiges stimmt trotzdem.
- Zum Braten kannst du sowohl Sonnenblumenöl als auch Rapsöl, Kokosöl oder ein anderes hitzebeständiges Öl verwenden. Auch Butterschmalz eignet sich prima. Im Gegensatz zu Butter haben sie einen höheren Rauchpunkt, was bedeutet, dass das Fett nicht so schnell in der heißen Pfanne verbrennt.
- Anstelle von Weizenmehl kannst du auch Dinkelmehl (630) verwenden.
Die richtigen Kochutensilien für die Zubereitung
Für die Zubereitung meines Pfannkuchen-Rezepts brauchst du:
- Eine Schüssel mit einer Füllmenge von mindestens einem Liter. Der Rand sollte hoch genug sein, dass der Teig nicht rausspritzt, wenn du ihn verrührst. Im Idealfall sollte die Schüssel noch einen Deckel haben. Falls nicht, kannst du die Schüssel alternativ mit Frischhaltefolie abdecken, während der Teig ruht.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine zum Vermengen der Zutaten. Falls du beides nicht zu Hause hast, kannst du auch einen Schneebesen nehmen und kräftig rühren.
- Eine Suppenkelle zum Verteilen des Teiges in der Pfanne. Ich nehme eine Kelle mit circa 100 bis 125 ml Fassungsvermögen.
- Zum Ausbacken empfehle ich dir eine Pfanne mit einer sehr guten, intakten Antihaftbeschichtung, denn so lösen sich die Pfannkuchen am einfachsten. Pfannen aus Aluminiumguss, wie meine Emmi-Pfanne, haben zusätzlich eine hervorragende Wärmeleitung und Wärmespeicherung, damit kann man viele Pfannkuchen schön gleichmäßig ausbacken. Sie ist jedoch etwas schwerer und da empfiehlt sich zusätzlich ein Pfannenwender. Edelstahlpfannen eignen sich bedingt, da müsstest du sehr viel Fett verwenden, genauso wie bei klassischen, schweren Gusseisenpfannen.
- Pfannenwender aus Silikon oder Holz sind ideal. Kochutensilien aus Plastik können bei hohen Temperaturen schädliche Chemikalien freisetzen und sind in der Regel nicht umweltverträglich. In Antihaftpfannen solltest du, um die Beschichtung zu schützen, außerdem keine Edelstahlutensilien nutzen, denn diese zerkratzen sie.

Süße Füllungen für Pfannkuchenröllchen
- Zimt und Zucker: Der Klassiker, den viele bereits aus ihrer Kindheit kennen!
- Nutella oder Schokoladensoße ist bei allen beliebt. Viele schätzen auch die Kombination mit frischen Früchten wie Banane oder Erdbeeren.
- Marmelade: Ob Erdbeere, Himbeere, Sauerkirsche, Preiselbeere, Aprikosen oder Zwetschgen – die Auswahl an Marmeladen ist riesig.
- Apfel und Zimt: Dafür einfach Apfelstücke in der Pfanne mit Zimt und Zucker anbraten, ideal für den Herbst!
- Heiße Kirschen, Sahne und Vanilleeis – die perfekte Mischung aus warm und kalt.
- Apfelmus: Eine großzügige Portion Apfelmus auf dem Pfannkuchen macht ihn besonders fruchtig und mild im Geschmack. Diese Kombination kommt bei Groß und Klein super an.
- Sahne und Früchte: Wer kann einer fluffigen Portion Sahne schon widerstehen? Zusammen mit frischem Obst entsteht eine himmlische, süß-fruchtige Kombination.
- Biscoff-Aufstrich: Der süße Keks-Aufstrich bringt Karamell-Geschmack auf deinen Pfannkuchen. Mein Geheimtipp: Die Kombination aus Biscoff und Erdbeeren ist ein Traum!
- Salted Caramel: Gesalzene Karamellsoße gibt dem Pfannkuchen-Rezept eine spannende Note und macht es noch unwiderstehlicher.
- Honig und Walnüsse – eine einfache, aber köstliche Füllung. Du kannst die Walnüsse auch vorher leicht anrösten, um den Geschmack zu intensivieren.
- Quark, Beeren und Mandeln: Eine frische und gesunde Variante, die cremig-süß ist und der du mit ein paar gehackten Mandeln extra Crunch verleihst!
- Im USA-Stil: Jede Menge Ahornsirup und ein paar süße Blaubeeren sind eine Hommage an die amerikanische Pfannkuchen-Tradition.

Herzhaft belegte Pfannkuchen selber machen
- Schinken und Käse ist eine klassische Kombination, die stets gut ankommt! Einfach belegen, falten und genießen.
- Mit angebratenem Bacon wird es besonders deftig. Wer mag, bringt mit etwas Ahornsirup noch einen süßen Kontrast hinein.
- Gouda, Emmentaler oder Bergkäse – streue deinen Lieblingskäse auf den noch warmen Pfannkuchen und lass ihn schmelzen. Unglaublich lecker!
- Mit Pilzen, Zwiebeln und gebratenen Paprikastückchen – diese Gemüsefüllung macht richtig satt und schmeckt einfach unglaublich lecker.
- Mit Spargel: Ob mit etwas Frischkäse als Aufstrich oder in einem Mantel aus Käse und Schinken, der Spargel im Pfannkuchen ist deutsche Tradition.
- Räucherlachs mit Frischkäse und blanchiertem Spinat: Das eingespielte Trio kennst du bestimmt schon aus meinem Lachsrolle-Rezept.
- Tomaten und Rucola sorgen für einen würzigen, mediterranen Geschmack in meinem Pfannkuchen-Rezept.
- Salami: Eine würzige Füllung mit Salami und optional etwas Käse für extra Geschmack ist immer beliebt.
- Rührei: Auch für ein herzhaftes Frühstück mit Ei eignet sich mein Pfannkuchen-Rezept.
- Avocado und Lachs ist eine beliebte Frühstückskombination, die auch auf Pfannkuchen unglaublich gut schmeckt.

Extra-Tipp: Pfannkuchenteig verfeinern
Das besondere an meinem Rezept ist, dass es keinen Zucker enthält. So ist es als Grundrezept perfekt für Familien, in denen jeder seine Pfannkuchen nach eigenem Geschmack belegen kann. Falls du jedoch den Teig bereits im Voraus etwas abwandeln willst, um ihm eine gewisse Grundnote zu verleihen, klappt das selbstverständlich ebenfalls sehr gut. Hier sind meine Anregungen für dich:
- Zitronen- oder Orangenschale im Teig sorgt für eine fruchtige, erfrischende Note in dem Pfannkuchen-Rezept – perfekt bei süßen Füllungen wie Zimt und Zucker oder Marmelade.
- Schoko-Stückchen sind ein Muss für Naschkatzen. Die Schokolade schmilzt im Teig und macht die Pfannkuchen schön süß.
- Blaubeeren oder Bananenscheiben: Frisches Obst direkt im Teig sorgt für eine saftige und fruchtige Überraschung beim Essen.
- Zimt und Zucker sorgen im Pfannkuchenteig nicht nur für Süße, sondern auch für eine leicht herbstliche Note.
- Geriebener Käse macht die Pfannkuchen deftig und würzig und bietet eine aromatische Grundlage für herzhafte Beläge.
- Kräuter im Teig sind perfekt für herzhafte Füllungen! Basilikum und Thymian bringen eine mediterrane Note hinein, Petersilie sorgt für Frische und Schnittlauch gibt den Pfannkuchen eine leichte Zwiebel-Note.
- Ein Hauch Chili gibt dem Teig eine feurige Note und passt hervorragend zu mediterranen oder mexikanisch inspirierten Füllungen.
- Bärlauch ist eine tolle Frühlingsidee und sorgt für eine leichte Knoblauch- und Zwiebel-Note.

Pfannkuchen vorbereiten, aufbewahren und einfrieren
Teig vorbereiten & aufbewahren: Rühre den Teig zuerst wie gewohnt an. Er sollte mindestens 10 Minuten ruhen, damit sich die Zutaten gut verbinden. Du kannst ihn aber auch bis zu 24 Stunden im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter lagern. Vor der Verwendung einfach gut durchrühren, damit der Teig wieder die perfekte Konsistenz hat.
Fertige Pfannkuchen aufbewahren: Sollten Pfannkuchen übrigbleiben, was bei uns nur selten passiert, kannst du sie zwei bis drei Tage im Kühlschrank lagern. Erwärme sie einfach in der Mikrowelle oder im Backofen– so schmecken sie fast wie frisch gemacht! Kalt sind sie bei uns als kleiner Snack zwischendurch ebenfalls beliebt.
Teig einfrieren: Du hast Lust, Pfannkuchen auf Vorrat vorzubereiten? Kein Problem! Portioniere den rohen Teig flach in Gefrierbeuteln und friere ihnmaximal für 1 bis maximal zwei Monate ein. Lasse ihn am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und verarbeite ihn schnellstmöglich. Vor der Verwendung gut durchrühren.
Pfannkuchen einfrieren: Auch fertige Pfannkuchen kannst du primaeinfrieren! Das mache ich lieber, als den Teig einzufrieren, da der Pfannkuchenteig schneller frisch zubereitet als aufgetaut ist. Mit Backpapier getrennt in einem Gefrierbeutel bleiben sie für ein bis zwei Monate frisch. Zum Auftauen hast du die Wahl zwischen 100 °C Umluft im vorgeheizten Backofen für ca. fünf bis zehn Minuten, einer Minute in der Mikrowelle bei 600 Watt oder langsam im Kühlschrank, am besten über Nacht.
Resteverwertung: Schneide die Pfannkuchen in dünne Streifen und gib sie in eine leckere Flädlesuppe – sie saugen die Brühe super auf. Oder bereite einen süßen Snack zu: Pfannkuchen mit Marmelade oder Quark füllen, aufrollen und mit Zimt und Zucker bestreuen – so wird es im Handumdrehen ein Dessert!

Leckere Pfannkuchen-Variationen – von fluffig bis hauchdünn
Pfannkuchen, Eierkuchen, Plinsen und Palatschinken – alles köstliche Klassiker, aber mit kleinen, feinen Unterschieden! Pfannkuchen sind in Deutschland weit verbreitet. Der Teig ist dickflüssig und er wird schön fluffig in der Pfanne ausgebacken. Eierkuchen ähneln Pfannkuchen, werden aber mit mehr Eiern zubereitet, was sie besonders weich und reichhaltig macht. In Ostdeutschland kennt man die Plinsen – sie sind etwas dicker und haben eine weiche Konsistenz. Hier kommt oft noch Hefe oder Backpulver ins Spiel. Und schließlich das Palatschinken-Rezept aus Österreich und Ungarn: superdünn, oft mit einer leichten Vanillenote im Teig und ideal für süße Füllungen wie Marmelade oder Nutella. Ob fluffig, dünn oder dick – jede Variante hat ihren Charme!
Es gibt noch viele weitere köstliche Kreationen aus der Pfanne, die den klassischen Pfannkuchen sehr ähnlich sind:
- Crêpes: Die französische Variante der Pfannkuchen. Crêpes werden hauchdünn ausgebacken und oft mit einer süßen oder herzhaften Füllung serviert.
- Pancakes: Die bekannte, fluffige Version aus den USA. Sie werden traditionell mit Ahornsirup und Beeren, manchmal auch einfach mit Butter oder sogar mit knusprig gebratenem Bacon serviert. Dadurch sind sie deutlich deftiger, aber trotzdem unheimlich lecker! Pancakes sind nicht nur in Amerika eine beliebte Frühstücksoption, sondern weltweit.
- Japanische Soufflé Pancakes: Diese Süßspeise ist extra fluffig. Dafür werden die Eiweiße separat aufgeschlagen, was ihnen eine einzigartige Textur und Leichtigkeit beschert. Ideal für einen besonderen Genuss.
- Kaiserschmarrn: Ein typisch österreichisches Gericht – ein dicker, zerrissener Pfannkuchen, der meist mit Zucker bestreut und mit Apfelmus serviert wird. Mein Kaiserschmarrn-Rezept ist ein wahrer Gaumenschmaus!

Häufige Fragen zu meinem Pfannkuchen-Rezept
- Was sollte man zuerst in den Pfannkuchenteig geben? Zuerst kommt das Mehl. So kannst du sicherstellen, dass es sich gleichmäßig mit der Milch verbindet und keine Klumpen entstehen. Im Anschluss kannst du die Masse problemlos mit den anderen Zutaten vermengen, ohne dass es sich an den Rührbesen festsetzt oder ungleichmäßig verteilt.
- Warum muss Pfannkuchenteig ruhen? Der Teig braucht eine kleine Auszeit! Wenn er ruhen kann, mindestens 10 Minuten, dickt er etwas ein bekommt eine stabile Textur, weil sich das Gluten im Mehl gut entfalten kann bzw. die Zutaten sich gut verbinden.
- Warum gelingt der erste Pfannkuchen nicht? Der erste Pfannkuchen gelingt oft nicht perfekt, weil sich die Pfannentemperatur erst mit der Teigtemperatur und der Teigmenge einpendeln muss. Wenn die Pfanne für den Teig zu heiß ist, wird er schnell zu dunkel. Wenn sie zu kalt ist, bleibt er zu hell und bekommt keine Farbe. In beiden Fällen kann auch die Konsistenz nicht optimal sein. Am besten ist es, die Pfanne bei mittlerer Hitze vorzuheizen, immer Öl nachzulegen und vor allem immer dieselbe Teigmenge zu verwenden.
- Wann sollte man Pfannkuchen wenden? Du solltest den Pfannkuchen erst wenden, wenn der Teig durchgestockt ist, auf der Oberfläche also kein glänzender Teig mehr vorhanden ist. Wenn du vorsichtig eine Ecke anhebst und der Pfannkuchen sich ebenfalls leicht vom Pfannenboden löst, ist der richtige Moment zum Wenden gekommen und es gibt den perfekten goldbraunen Pfannkuchen!
- Warum kleben Pfannkuchen in der Pfanne? Wenn du die Pfannkuchen nicht in der Pfanne drehen kannst, dann ist die Beschichtung der Pfanne nicht ideal oder fehlt es vielleicht an Fett. Meine Empfehlung: Achte darauf, dass du eine Pfanne mit einer guten Antihaftbeschichtung benutzt und immer ein kleines Stück Butter oder etwas Pflanzenöl in die Pfanne gibst, auch für den Geschmack. Dann sollte nichts kleben, und die Pfannkuchen rutschen fast von allein raus!

Weitere köstliche Pfannkuchen-Rezepte sind mein Apfelpfannkuchen von Oma, der einfache Ofenpfannkuchen, mein herzhafter Pfannkuchen aus dem Ofen.

Pfannkuchen – einfaches Grundrezept
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ZUTATEN
DER TEIG SOLLTE MINDESTENS 10 MINUTEN RUHEN (IM KÜHLSCHRANK)
ERGIBT BEI MIR CA. 5-6 PFANNKUCHEN BEI EINER PFANNE MIT CA. 26 CM DURCHMESSER UND EINER SUPPENKELLE MIT ETWA 100-125 ML FASSUNGSVERMÖGEN
- 150 g Weizenmehl - Type 405 (alternativ Dinkelmehl Type 630)
- 250 ml Vollmilch - mit 3,5 % oder 3,8 % Fett
- 3 Eier - Größe M oder L
- 1 EL Mineralwasser/Sprudelwasser - Classic, also viel Sprudel
- 1 Prise Salz
- 5 TL Pflanzenöl (Sonnenblumenöl oder Rapsöl) - alternativ Butterschmalz
ANLEITUNG
- Zuerst vermengst du für mein Pfannkuchen-Rezept 150 g Mehl, 1 Prise Salz sowie 250 ml Milch mit den Quirlen des Handrührers oder der Küchenmaschine, bis alles gut vermengt ist und nahezu keine Klümpchen mehr da sind.

- Anschließend rührst du die 3 Eier unter, bis sich die Masse gut vermengt hat sowie 1 EL Mineralwasser (macht den Teig fluffiger).

- Jetzt lässt du den Pfannkuchenteig ca. 10 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit das Mehl schön aufquellen kann und der Teig etwas eindickt. HINWEIS: Da sich die Zutaten nicht so schnell miteinander verbinden, sollte der Teig ruhen, um sich zu entfalten und stabil zu werden. Verwendest du sehr frische Eier, kann der Teig auch mehrere Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.

- Für das Braten der Pfannkuchen nimmst du eine beschichtete Pfanne in beliebiger Größe, erhitzt darin ca. 1 TL Pflanzenöl oder Butterschmalz auf mittlerer / hoher Stufe (bzw. 7 von 9), gibst beliebig viel Pfannkuchenteig hinein und schwenkst die Pfanne etwas, damit der Teig bis zum Rand läuft.

- Der Pfannkuchen sollte durchstocken (ca. 1 Minute), das bedeutet, bis kein roher, flüssiger Teig mehr an der Oberfläche vorhanden ist.

- Danach wendest du den Pfannkuchen am besten mit einem Pfannenwender. Noch ca. 30 Sekunden backen. Wenn er fertig ist, aus der Pfanne nehmen und für den nächsten Pfannkuchen wieder etwas Öl in die Pfanne geben. Das ist ganz wichtig. HINWEIS: Der erste Pfannkuchen gewinnt meiner Erfahrung nach keinen Schönheitspreis, bis die Hitze der Pfanne und der Pfannkuchenteig ein eingespieltes Team sind. Die fertigen Pfannkuchen kannst du auf einem Teller im warmen Backofen bei 60 °C warm halten.

- Da der Teig des Pfannkuchens keine Süße enthält, kannst du ihn mit herzhaften oder süßen Zutaten füllen und servieren.

- Ich wünsche dir mit meinem Pfannkuchen-Grundrezept einen guten Appetit, lass es dir schmecken!
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WAS MEINST DU?

Ja wie großartig, liebe Kat! Das ist für mich das schönste Kompliment wenn es den Kids schmeckt! Ganz lieben Dank und viele LG
Hallo, ich hatte das Pfannkuchenrezept meiner Mutter vergessen und bin dann hier fündig geworden. Da ich die herzhafte Variante mag (auch als Flädle in einer Brühe) mußte ich das hier gefundene Rezept etwas anpassen. Alles fängt mit 1 an – 100ml Wasser / 100ml Milch / 100g Mehl / 1tl. Salz / 1 Ei / 1El. gehakte Petersilie. Letzte Woche fand ich für kleines Geld einen Schüttelbecher bei LIDL. Dieser Mix- oder Schüttelbecher eignet sich hervorragend zum Mischen, Aufbewahren und Portionieren des Teigs (zuerst die Flüssigkeiten in den Becher und dann das Mehl) und macht weiteres Werkzeug überflüssig.. Das ergibt 5 dünne Pfannkuchen in einer 28er Pfanne. Der Schüttelbecher kann auch doppelt befüllt werden. Den Teig darin im Kühlschrank für später aufzubewahren dürfte problemlos sein. Mit Gruß Albrecht
Lieber Albrecht, schön, dass Du bei meinem Pfannkuchenrezept gelandet bist. Vielen Dank für Deine tollen Anregungen. LG
Herzlichen Dank für Dein schönes Feedback. Viele LG
Herzlichen Dank für Dein schönes Feedback, liebe Rita. Probiere es einfach mal aus. Ganz LG
Oh wie schön, liebe Ulla! Ich hoffe Ihr werdet noch weiterhin bei meinen Rezepten fündig! Viele LG
Hallo Emmi. Ich habe heute dein Rezept nachgekocht, war sehr lecker alles in allem. Wie ist das, wenn ich kein Weizenmehl verwende, sondern Dinkel? Hab das heute ausprobiert, mit dem 1,5fachen Rezept, aber es sind trotzdem nur 5 Pfannkuchen geworden… Hast du da Erfahrung, ob da dann vielleicht die Milchmenge erhöht werden muss? Hatte mich eigentlich gefreut, bei dir ein Rezept mit Mengenangaben zu finden, da mir die Pfannkuchen, wenn ich alles Pi mal Daumen mische, eher schlecht als recht gelingen. Vielleicht hast du da ja eine Idee. Liebe grüße
Liebe Lisa, erst einmal vielen Dank für Deine Nachricht. Welche Pfannengröße hast Du denn verwendet? Meine hat 26cm und ich erhalte bei der angegebenen Menge 5-6 Pfannkuchen. Welches Dinkelmehl hast Du eingesetzt? Das 630er ist 1:1 ersetzbar und sollte keine Einflüsse auf die Konsistenz haben. Wie lange hast Du den Teig ruhen lassen? Ich kann mir es nur so erklären, dass der Teig durch das Dinkelmehl (Type?) kompakter und dickflüssiger geworden ist und deshalb weniger Pfannkuchen heraus gekommen sind. Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. LG
Das freut mich, lieber Alexander. Lieben dank für Dein Feedback! Ganz LG
Herzlichen Dank für Deine schöne Rückmeldung – es freut mich sehr, dass Euch das Mittagessen geschmeckt hat, liebe Siggi. Viele LG
Herzlichen Dank liebe Britta. Das freut mich aber sehr. Ganz LG
Wie toll, liebe Roswitha! Dankeschön – Das freut mich aber wirklich sehr! Herzliche Grüße
Ich hoffe sehr, Du konntest Ihnen verraten vom wem das Rezept ist 😉 . Viele LG
Vielen Dank lieber lieber Maximilian für Deine Rückmeldung und Anregung. Ganz LG
Hallo Emmi, habe gerade dein Pfannkuchen Rezept gelesen und mich spontan entschlossen, das morgen zum Frühstück zu machen. Jetzt habe ich aber gelesen, das du Vollmilch nimmst. Mein Problem ist aber, ich habe nur 1.5%ige fettarme Milch. Mein Frage, geht das auch damit oder muss es Vollmilch sein? LG Andrea
Liebe Andrea, Du kannst auch fettarme Milch verwenden. Das sollte kein Problem sein. LG
Das freut mich sehr liebe Uta! Deine Anregungen sind köstlich und müssen das nächste mal getestet werden. Herzlichen Dank und Viele LG
Oh wie schön, liebe Yvonne❤️. Das freut mich zu hören, herzlichen Dank für Dein Feedback aus den USA 🙂 Viele liebe Grüße aus Köln
Oh das freut mich sehr, liebe Nadine. Ich liebe ja Schinken & Käse in der Kombination oder einfacher einen Frischkäse – auch sehr lecker 😉 . Viele LG
Liebe Elisabeth, ganz herzlichen Dank für Deine schöne Rückmeldung und die Anregungen! Ich finde auch, manchmal darf es ruhig Ketchup sein 😉 . LG
Liebe Alexandra, vielen Dank für Deine liebe Nachricht. Bei uns zu Hause heißt es Flädle Suppe, wenn die Pfannkuchenreste in einer Suppe landen 😉 . Vielen lieben Dank für die Erinnerung, ich mache das auch bald mal wieder. Liebe Grüße ins schöne Österreich!
Herzlichen Dank für Deine lieben Worte, liebe Andrea. Es freut mich sehr, dass Dir mein Rezept geschmeckt hat. Viele LG
Oh wie schön, lieber Axel! Ich hoffe Du wirst diese kulinarischen Kindheitserinnerungen nochmal probieren. Viele herzliche Grüße!
Das freut mich sehr, liebe Inge. Diese Erfahrung habe ich meist auch gemacht 😉 . Viele LG
Lieben Dank für Deine schöne Rückmeldung, liebe Agi. Es freut mich sehr, dass es allen geschmeckt hat. Viele LG
Das freut mich sehr, liebe Lena! Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Viele LG
Lecker! Genau so – manchmal mit, manchmal ohne Sprudelwasser – mache ich unsere Pfannkuchen auch. Immer wieder gerne gegessen. 🙂
Wie klasse liebe San! Die Pfannkuchen sind einfach zu lecker! Viele liebe Grüße nach Kalifornien