Kirschen

Alles über Kirschen – Saison, lagern, zubereiten

Wann haben Kirschen Saison? Hier findest Du Informationen zur richtigen Lagerung, Zubereitung und was es sonst zu beachten gibt. Sowie meine beliebtesten Rezepte mit Kirschen.

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Wann haben Kirschen Saison?

Die heimische Kirschenernte ist von Juni bis August.

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Was sind Kirschen und wie wachsen sie?

Knackig, prall und saftig – das Lieblingsobst der Deutschen kommt ab Juni endlich von den heimischen Bäumen. Zumindest Süßkirschen sind Mitte Juni reif, Sauerkirschen kommen mit wenig Verzögerung hinterher. Botanisch sind sie eng miteinander verwandt, geschmacklich und in der Verwendung unterscheiden sie sich doch stark. Beide Sorten zählen zum Steinobst und zu den Rosengewächsen. Während die milde Süßkirsche mit nur feiner Säure meist direkt verspeist wird, eignet sich die Sauerkirsche perfekt zum Kochen, Backen und Einmachen.

Ursprünglich kommen Kirschen aus Kleinasien, aus der heutigen Türkei. Überliefert ist, dass der römische Feldherr Lucius Licinius Lucullus sie 74 v. Chr., aus der Hafenstadt Kerasus, heute Giresun, am Schwarzen Meer mit nach Rom brachte. Ihren Namen verdankt die Kirsche ihrer Herkunft, in vielen Sprachen erscheint Kerasus abgewandelt, wie in cereza (Spanisch), cerise (Französisch), kiraz (Türkisch) und in der Kirsche natürlich.– damit zählt die Kirsche zu einer der ältesten Obstpflanzen unserer Geschichte.

Heute werden auch in Deutschland zig Sorten der Süßkirschen geerntet. Sehr beliebt sind die dunklen Herzkirschen, mit ihrem besonders weichen und saftigen Fruchtfleisch, ebenso die Knorpelkirschen, die Hedelfinger Riesenkirsche oder die Grosse Prinzessin, die mindestens so süß ist wie ihre Verwandten, sich jedoch farblich deutlich unterscheidet. Statt Dunkelrot, Lila, fast Schwarz getönt, erscheint sie in hellem, leuchtendem Rot mit Gelben Flecken oder Streifen, die gewiss nichts über die Frische aussagen. Sauerkirschen sind generell tiefrot, zu den bekanntesten Sorten zählen die Schattenmorelle und die Weichselkirsche. Sie haben erheblich mehr Fruchtsäure als süße Kirschen und schmecken entsprechend auch säuerlich.

Wie erkenne ich die Frische von Kirschen?

Das wichtigste Kennzeichen für Frische ist ihre pralle Form. Druckstellen sollten sie keine haben, da sie sonst leicht schimmeln. Früchte, die auch nur die kleinsten Mängel oder eben Druckstellen haben, sollten deshalb schnell aussortiert werden. Die Farbe kann durchaus unterschiedlich ausfallen, der Stiel sollte ein saftiges Grün aufweisen.

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Wie lagere ich Kirschen und dürfen sie ins Tiefkühlfach?

Kirschen sollten höchstens zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Am besten, man legt sie ungewaschen auf einem Teller aus.
Wenn die Ernte groß ist, lohnt sich das Einfrieren von Kirschen. Man kann sie nach dem Waschen mit Stein oder entsteint einfrieren. Erstere Möglichkeit hat den Vorteil, dass sie nach dem Auftauen weniger matschig sind. Letztere, dass das lästige Entsteinen bereits erledigt ist und sie einfach weiterverarbeitet werden können. Will man sie entsteint einfrieren, fällt das Entsteinen leichter, wenn die Kirschen leicht angefroren sind. Dafür auf einem Teller ausgebreitet höchstens eine halbe Stunde ins Tiefkühlfach stellen und dann entsteinen. So oder so ist es besser, die Früchte einzeln vorzufrieren, ausgelegt auf einem Teller für eine Stunde. Anschließend können sie in einen Gefrierbeutel oder -behälter umgefüllt und eingefroren werden. Rund zehn Monate halten sie sich so.

Wie bereite ich Kirschen zu?

Die Kirschen gründlich, aber sehr behutsam im mit Wasser gefüllten Spülbecken waschen. Anschließend in einem Sieb gut abtropfen lassen, besser auf einem Tuch zum Trocknen ausbreiten. Die Stiele erst nach dem Waschen, aber vor dem Einfrieren entfernen, damit das Aroma erhalten bleibt. Wenn man sie nicht direkt pur essen will, sondern weiterverarbeiten möchte, gibt es zwei Möglichkeiten fürs Entsteinen. Entweder man halbiert sie mit einem scharfen Messer und löst so die Steine aus. Mit einem Kirschkernentkerner geht es jedoch einfacher. Die einfachste Methode, die auch am wenigsten spritzt, ist die Methode des Vorfrierens und dann entsteinen, siehe „Wie lagere Kirschen und dürfen sie ins Tiefkühlfach?“.
Entsteinte Kirschen, süß wie sauer, können für Kuchen, Marmelade, Grütze verwendet werden. Sie einzumachen ist auch eine prima Option.

Kirsche – gut zu wissen

Kirschen sind gesund und machen schön! Kirschen sind reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen – und echte Vitaminbomben. Vor allem enthalten sie Provitamin A, einige der Vitamin B-Gruppe, Vitamin C und E. Ihr hoher Anteil an Antioxidantien schützt wirksam gegen freie Radikale, die vor allem unsere Haut vor Alterungsprozessen. Außerdem enthalten Kirschen Anthocyane, die entzündungshemmende Wirkung haben und auch zur Rheuma- und Arthritisbehandlung eingesetzt werden.

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