Spinat

Alles über Spinat – Saison, lagern, zubereiten

Wann hat Spinat Saison und wann ist er aus heimischem Anbau verfügbar? Hier findest Du alles über Spinat. Informationen zur richtigen Lagerung, Zubereitung, Verwendung und was es sonst zu beachten gibt sowie meine liebsten Rezepte mit dem leckeren Blattgemüse.

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Wann hat Spinat Saison?

Der heimische Saison mit frischer Ware geht von März bis November.

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Was ist Spinat und wie wächst er?

Spinat – der Albtraum aus Kindheitserinnerungen oder ein köstliches Gemüse? Letzteres! Spinat hat auf jeden Fall eine zweite Chance verdient! Früher enthielt er mehr Bitterstoffe und Oxalsäure als heute, schmeckte entsprechend herb und hinterließ ein pelziges Gefühl im Mund. Das ist angesichts moderner Zuchtmethoden aber Geschichte. Es gibt rund 50 verschiedene Sorten, des einst in Asien kultivierten Gemüses.

Heute unterscheidet man nur noch in Frühjahrs-, Sommer- und Winterspinat. Junger Frühjahrs- und Sommerspinat hat kleinere, zarte und hellgrüne Blätter und lässt sich roh samt der Stiele essen, die toll im oder als Salat schmecken. Spinat aus späterer Ernte dagegen ist dunkelgrün, hat große und feste, fleischige Blätter, die kräftiger im Geschmack sind, und wird gedünstet gegessen. Dieser eignet sich hervorragend für Pasta, Aufläufe oder eine Quiche. Ein Tipp: Frischen Blattspinat großzügig einkaufen, da er beim Garen auf 1/8 des Volumens schrumpft. 100 g frischer Spinat entsprechen 80 g blanchiertem Spinat.

Wie erkenne ich die Frische?

Gleich, ob es sich um Frühlingsspinat oder um spätere Sorten handelt, es sollten saftig-grüne Blätter sein, die keine welken oder gelben Stellen aufweisen. Wird Wert auf einen geringen Nitratgehalt gelegt, sollte man aus dem Bio-Anbau einkaufen, weil da anders gedüngt wird.

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Wie lagere ich ihn und darf er ins Tiefkühlfach?

Frisch geerntet wird er am besten sofort verzehrt, er ist aber auch im Kühlschrank für zwei Tage haltbar. Dafür wird er am besten in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, damit die Blätter nicht so schnell welken. Soll der Blattspinat länger gelagert werden, muss er ins Tiefkühlfach. Dafür wird er entweder direkt roh – gewaschen, sortiert und getrocknet – eingefroren oder erst blanchiert.

Das Blanchieren senkt den Nitratgehalt (siehe unten) und sorgt dafür, dass Geschmack und Farbe gut erhalten bleiben. Spinat sortieren, waschen, putzen (Blätter von den Stielen zupfen bei der Wintersorte) und in einen Topf kochendes Salzwasser plus einer Messerspitze Natron (erhält das Chlorophyll bzw. das Blattgrün) geben, ins Kochwasser herunterdrücken und höchstens 30 bis 60 Sekunden blanchieren. Dann für ca. 10-20 Sekunden in eine Schüssel mit Eiswasser geben, um damit den Garprozess zu unterbrechen. Im Anschluss den Spinat fest ausdrücken und in einen Tiefkühlbeutel packen. So ist er nach dem Auftauen weniger matschig.

Wie bereite ich ihn zu?

Er sollte gründlich geputzt werden, um den Sand an den Stielen zu entfernen. Vor dem Waschen sortieren, eventuell noch Wurzelbestandteile von den Rosetten befreien und gut waschen. Sind es sehr robuste Winterblätter, kann der Stiel abgeschnitten werden. Die Blätter können tropfnass in den Kochtopf oder in die Pfanne, je nach Zubereitung. Wird er angedünstet, kann er im Topf oder in der Pfanne verfeinert werden. Salz, angebratener Knoblauch, Zwiebel, Parmesan, Butter oder Olivenöl, Pfeffer und Muskatnuss sind gute Begleiter. Mit etwas Sahne kann man Blattspinat auch zu Rahmspinat pürieren.

Meine liebsten Spinat Rezepte

Das gesunde Blattgemüse ist eine hervorragende Zutat. Er findet Verwendung in diesen Rezepten von mir:

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Spinat – gut zu wissen

Sagen und Märchen um den Spinat: Er enthält aufgrund von Düngemittel viel Nitrat. Also: Spinat besser aus dem Bio-Anbau kaufen, wo anders gedüngt wird. Bleibt gekochter Spinat längere Zeit bei Zimmertemperatur stehen, bildet sich durch Bakterien aus Nitrat das giftige Nitrit, das insbesondere von Kindern nicht verzehrt werden sollte. Wird er ordnungsgemäß zubereitet und im Anschluss im Kühlschrank gekühlt, kann er am nächsten Tag bedenkenlos aufgewärmt werden. Dass das grüne Gemüse also ungesund sein soll, stammt aus einer Zeit, als Kühlschränke noch nicht vorhanden waren.

Mit 800 Mikrogramm Vitamin A pro 100 Gramm gehört er zu den besten Quellen für eine bessere Sehkraft und ein gutes Hautbild. Auch 58 Milligramm Magnesium pro 100 Gramm sind erwähnenswert. Zum Eisen: Es gibt sicher bessere Gemüse-Quellen, die der Blutbildung dienen, aber der Vorteil beim Spinat ist: Er verfügt über reichlich Vitamin C, so dass die Eisenaufnahme und die Verwertung garantiert sind.

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