Johannisbeeren

Alles über Johannisbeeren – Saison, lagern, zubereiten

Wann haben Johannisbeeren Saison? Hier findest Du Informationen zur richtigen Lagerung, Zubereitung und was es sonst zu beachten gibt. Sowie meine beliebtesten Rezepte.

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Wann haben Johannisbeeren Saison?

Die heimische Ernte ist von Juni bis August.

 

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Was sind Johannisbeeren wie wachsen sie?

Der Sommer kommt mit! Mit dem Johannistag am 24. Juni löst die Johannisbeerenernte die Spargelernte ab, zumindest die des weißen Gemüses. Diesem Tag verdanken die Johannisbeeren ihren Namen, egal in welcher Farbe sie geerntet werden. Es gibt rund 50 Sorten, am häufigsten treten Rote Johannisbeeren auf. Weiße Varianten sind eine Albino Art der roten Sorte und gelten eher als eine Rarität. Schwarze Beeren erfreuen sich auch großer Beliebtheit, werden aber etwa vier Wochen später erst geerntet. Rote Johannisbeeren haben am meisten Fruchtsäuren, ihr Geschmack ist deshalb süß-säuerlich bis sauer verglichen mit weißen und schwarzen Beeren. Schwarze Johannisbeeren werden seltener frisch verzehrt. Wegen ihres intensiven bis herben Geschmacks aber gerne zu Gelees, Säften oder Likören verarbeitet.

Johannisbeeren zählen zu den Stachelbeergewächsen und kommen ursprünglich aus Mittel- und Nordosteuropa. Die sommergrünen Sträucher werden je nach Sorte ein bis maximal zwei Meter hoch, an denen die Beeren in Trauben wachsen. Im Vergleich zu Himbeeren (Sammelsteinfrüchte) oder Erdbeeren (Sammelnussfrüchte) handelt es sich bei Johannisbeeren um echte Beeren. Erntezeit ist zwischen Juni und August.

Wie erkenne ich die Frische?

Egal in welcher Farbe, die Früchte müssen prall aussehen und ihre Haut soll unverletzt sein. Sind noch Blätter an den Rispen, sollten diese noch hellgrün und frisch aussehen.

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Wie lagere ich Johannisbeeren und dürfen sie ins Tiefkühlfach?

Die bunten Beeren haben eine relativ dicke Haut, die ihr Fruchtfleisch zuverlässig schützt. Dennoch sollte man sie im Gemüsefach des Kühlschranks nicht länger als zwei bis drei Tage aufbewahren, am besten auf einem Teller ausgelegt, wie eigentlich alle Beeren. Einfrieren lassen sie sich sehr gut. Gewaschen, geputzt und getrocknet lassen sie sich Vorfrieren. Dafür auf einem Teller oder Tablett auslegen, und ca. eine Stunde frieren. Danach können die gefrorenen Beeren in einen Gefrierbeutel oder in eine Box gelegt werden.

Wie bereite ich Johannisbeeren zu?

Erst kurz vor der Verwendung sollten sie in Wasser getaucht werden. Danach in einem Sieb trocknen und dann auf einem Tuch auslegen. Anschließend die Beeren vorsichtig vom Stielgerüst streifen. Rote und weiße Beerenvarianten werden gern pur gegessen oder für Desserts und Kuchen verwendet. In der Roten Grütze sind sie unerlässlich. Auch in würzigen Soßen machen sie sich gut. Soll aus den Beeren Saft oder Gelee gemacht werden? Dann können Rispen und Stiele mitgekocht werden und dienen dem Aroma.

Johannisbeeren – gut zu wissen

Schwarze Beeren sind enorme Vitamin C-Lieferanten. Er übersteigt den von Orangen um das 3,5-fache. Wer lieber rote und weiße Varianten isst, bekommt trotzdem noch eine Menge. Für Diabetiker sind die roten und weißen Beeren wegen ihres geringeren Gehalts an Kohlenhydraten sogar besser.

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