Dill

Alles über Dill – Saison, lagern, zubereiten

Wann hat Dill Saison und wann ist er aus heimischem Anbau verfügbar? Hier findest Du alles über Dill. Informationen zur richtigen Lagerung, Zubereitung, Verwendung und was es sonst zu beachten gibt. Sowie meine liebsten Rezepte mit der Verwendung des aromatischen Krauts.

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Wann hat Dill Saison?

Frisches Dillkraut aus heimischem Anbau hat von Mai bis September Saison.

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Was ist Dill und wie wächst er?

Was wäre ein Gurkensalat ohne Dill? Auch das ist natürlich Geschmacksache, aber für die meisten ist die Zugabe von Dill zur Gurke eine unerlässliche Sache. Denn das intensive Dillaroma, mit deutlichen Noten von Anis und Fenchel, ist der erfrischenden Gurke ein kongenialer Partner. Und zwar in allen Formen: Ob die Gurken als Salat zubereitet, als Schmorgurken warm gegessen oder sauer eingelegt werden.

Außer den zarten, hauchdünnen Spitzen des Krauts finden auch die Samen Verwendung als Würze. Zum Beispiel bei gedünstetem Fisch, in Marinaden oder bei eingelegten sauren Gurken. Die Dillsamen sind klein, ähneln Kümmelsamen, haben einen festen Biss und ein noch intensiveres Dillaroma als das fedrige Grün der Spitzen. Ursprünglich kommt das Dillkraut aus dem asiatischen Raum und hat sich über Skandinavien in ganz Europa verbreitet. In Skandinavien ist Dill eine unerlässliche Beigabe zum Lachs.

Wie erkenne ich die Frische?

Frisches Dillkraut hat kräftige Stängel und schöne sattgrüne Spitzen. Wenn diese gelb gefärbt sind oder welk aussehen, liegt die Ernte zu lange zurück. Besonders wenn man abgepackte Supermarktware kauft, sollte man die Schale von unten betrachten, damit kein Wasser darinsteht.

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Wie lagere ich ihn und darf er ins Tiefkühlfach?

Am besten hält er sich, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch oder Zeitungspapier wickelt. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er so bis zu zwei Wochen. Kauft man ihn in Plastik, sollte die Folie abgemacht werden. Dill lässt sich sehr gut einfrieren. Im Gegensatz zum Trocknen ist dies auch die bessere Methode der Konservierung. Denn dabei büßt er zu viel seiner aromatischen Würze ein. Vor dem Einfrieren den Dill gründlich waschen, schütteln und auf einem Tuch trocknen lassen. Danach die Spitzen abzupfen und klein schneiden, auch die Stängel lassen sich gut in feine Scheiben schneiden bzw. hacken, sie geben Salatdressings ein wenig mehr Biss als die Dillspitzen. Anschließend in gefriertaugliche Gläser oder Dosen abfüllen. Dafür eignen sich zum Beispiel leere Marmeladengläser, aus denen man dann löffelweise das gefrorene Kraut entnimmt.  So hält sich Dill für mindestens sechs Monate.

Wie bereite ich ihn zu?

Die feinen Dillspitzen sind etwas empfindlich. Also ist Vorsicht geboten beim Waschen und Trockenschütteln. Anschließend auf einem Tuch zum vollständigen Trocknen auslegen. Mit einem scharfen Messer hacken. Die Stängel auch, wenn man einen intensiveren Geschmack wünscht.

Wenn das Gewürz warme Gerichte oder Soßen aufpeppen soll, erst zum Schluss dazugeben, da Dill hitzeempfindlich ist.

Meine liebsten Rezepte mit Dill

Das aromatische Dillkraut bereichern viele meiner Rezepte wie zum Beispiel:

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Dill – gut zu wissen

Küchengewürz oder Heilmittel? Außer intensivem Aroma punktet das zarte Kraut noch mit vielen weiteren positiven Eigenschaften. Durch den hohen Vitamin C, E und Zinkgehalt stärkt es das Immunsystem und wirkt entkrampfend durch einen hohen Kaliumanteil. Die für das Aroma verantwortlichen ätherischen Öle sollen auch die Verdauung anregen, weshalb er nicht umsonst eine fast obligatorische Beigabe zu Fischgerichten mit hohem Fettanteil ist.

Dill passt gut zu…

jedem Salat, der eine frischen Note verlangt. In Blattsalaten mit hellem Joghurtdressing macht er sich genauso gut wie zu Kartoffelsalaten, die einen frischeren Charakter haben sollen als die klassischen Varianten. Selbst wenn man Tomaten mit Gurken zum Salat vermengt, bringen Dill, Koriander und Minze ein ganz neues Aroma.

Außerdem ist er ein guter Begleiter zu jedem gedünsteten Fisch und in hellen, säurebetonten Soßen.

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