Ob als Krönung von Salaten, als Dip für Gemüsesticks oder im Sandwich: Mein French Dressing aus Essig, Öl, Crème fraîche und Senf schmeckt wunderbar cremig-würzig zu vielerlei Gerichten. Mein Rezept bevorzuge ich ohne Tomatenmark, so wie ich es auch aus meinem liebsten Restaurant kenne.
In unter fünf Minuten ist mein French Dressing angerührt und du weißt genau, was drin ist! Fertigprodukte gehören der Vergangenheit an – die Salatsauce kannst du von nun an einfach selber machen.

Zutaten für mein French-Dressing-Rezept
Diese Salatsauce musst du definitiv nicht als Fertigprodukt kaufen, denn mein selbstgemachtes French Dressing schmeckt wie im Restaurant. Dafür brauchst du nur wenige Zutaten, die meisten hast du vermutlich im Vorrat. Ich habe mich bei meinem Rezept an die europäische Variante eines French Dressings gehalten – ganz ohne Tomatenmark und ohne Mayo. So leicht, würzig und mit einer frischen Kräuternote mag ich es am liebsten.
Dafür benötigst du:
- Crème fraîche und etwas Milch: Sie sorgen für eine cremige Konsistenz und eine leicht säuerliche Note. Du kannst sie auch durch eine Mischung aus Mayonnaise und Joghurt ersetzen.
- Mittelscharfer Senf für die Würze, er hilft auch als Emulgator für eine harmonische Verbindung von Essig und Öl.
- Für Frische und den gewissen Säure-Kick sorgt Balsamico-Essig. Er ist trotzdem mild genug, dass auch Kinder mein French Dressing lieben.
- Rapsöl schafft eine neutrale Basis und lässt die anderen Zutaten glänzen.
- Petersilie liefert eine frische Kräuternote.
- Salz, Zucker und schwarzer Pfeffer vollenden das French Dressing, für die perfekte Aromen-Balance.
Die amerikanische Variante eines French Dressings hat meist eine Tomaten-Komponente. Manch einer verwendet Ketchup, andere Tomatenmark – mir schmeckt es ohne am besten. Du kannst diese Variation aber natürlich auch ausprobieren: Ergänze in meinem Rezept einen Teelöffel Tomatenmark und schmecke das Dressing gegebenenfalls noch einmal ab.

Häufige Fragen zum French Dressing
Warum heißt die Salatsauce French Dressing?
Übersetzt bedeutet die Sauce einfach „französisches Dressing“, viele denken jetzt vielleicht an eine klassische Vinaigrette. Angelehnt an die Salatküche Frankreichs wurde das Dressing jedoch in Amerika entwickelt. Einzigartig sind die cremige Konsistenz und eine leichte Würze, die sich seither einer großen Beliebtheit erfreuen – auch hierzulande.
Wie schmeckt French Dressing?
Aufgrund der Crème fraîche schmeckt das French Dressing eher mild und hat eine geringere Säure als eine klassische Vinaigrette. Perfekt für alle, die noch Salatliebhaber werden müssen. Eine leichte Säure, frische Kräuternote, feine Würze und cremige Textur machen das Rezept auch zum idealen Kandidaten für Kinder.
Wie lange hält sich die selbstgemachte Salatsauce?
Das French Dressing kannst du problemlos bis zu drei Tage fest verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Essig und Senf wirken als natürliche Haltbarmacher, bei Crème fraîche und frischen Kräutern solltest du jedoch etwas aufpassen. Verlasse dich einfach auf deine Sinne: Wenn das Dressing sauer bzw. gegärt riecht oder schmeckt, solltest du es lieber entsorgen.

Kombi-Ideen: Wozu passt der Salatdressing-Klassiker?
Eigentlich müsste ich darauf antworten: Wozu passt das French Dressing nicht? Es ist unglaublich vielseitig und passt dadurch zu vielerlei Salat-Kreationen:
- Grüne Salate: Mein French Dressing ist ideal für einfache Blattsalate wie Romana, Kopfsalat, Rucola, Spinat oder Feldsalat geeignet.
- Bunt gemischt: Natürlich passt die Sauce auch wunderbar zu allen gemischten Salaten – besonders gut schmeckt es mir zum sogenannten „salade niçoise“ oder „Nizza-Salat“ mit Blattsalat, grünen Bohnen, Eiern, Oliven und Thunfisch. Auch Radieschen, Paprika, Karotten und Zwiebeln erhalten durch das French Dressing einen würzigen, frischen Kick.
- Deftig: Kartoffelsalaten verleiht das Dressing ein cremiges Mundgefühl, es bietet eine leckere Salatsaucen-Variation für meinen Kartoffelsalat mit Sherry-Senf-Dressing. Meinen klassischen Nudelsalat kannst du ebenfalls damit abwandeln.
- Als Dip: Ein Löffelchen des Dressings wertet sowohl mein New York Club Sandwich als auch Hähnchen-Wraps auf und ist ein idealer Dip für Gemüsesticks, Antipasti oder mein Ofengemüse mit Kartoffeln vom Blech.

Weitere Salat-Rezepte und einfache Dressing-Klassiker findest du auf meinem Foodblog: vom klassischen Joghurt-Dressing über die klassische Vinaigrette bis hin zum beliebten Honig-Senf-Dressing.

French Dressing selber machen
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ZUTATEN
- 60 g Crème fraîche
- 15 g Petersilie
- 5 EL weißer Balsamico-Essig
- 5 EL Rapsöl
- 4 EL Milch
- 1 TL mittelscharfer Senf
- 1 Prise Zucker
- 1/2 TL Salz
- 1/8 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
ANLEITUNG
- In einer kleinen Schüssel vermengst du mit einem Schneebesen die Zutaten: 60 g Crème fraîche, 5 EL weißen Balsamico-Essig, 5 EL Rapsöl, 4 EL Milch, 1 TL Senf, 1/2 TL Salz, 1 Prise Zucker und 1/8 TL schwarzen Pfeffer.

- Die 15 g Petersilie waschen, die Blättchen abzupfen, fein schneiden und mit dem Dressing verrühren. Nach Belieben abschmecken.

- French Dressing passt gut zu Blattsalaten, vor allem zum Salade niçoise (Nizza-Salat). Ich wünsche dir guten Appetit.

NÄHRWERTE PRO PORTION
WAS MEINST DU?

Ich danke dir, Ingrid 🙂
💚-lichen Dank Angela🤗. Dein Feedback zu meinem Dressing-Rezept freut mich riesig🥰! Viele Grüße💕
Wie schade, dass dir mein Dressing-Rezept nicht geschmeckt hat, Heidi. Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich und das ist ja auch gut so! Viele LG
Es freut mich wenn mein Rezept überzeugen konnte, Friederike🤗. Vielen Dank dir und viele LG
Merci Gaby 🙂
Merci Angelika 🙂
Ja danke dir Rosi 🙂
Danke für dein Feedback Ulrike 🙂 LG Emmi
Ganz lieben Dank, Klaus❤️. Ich wünsche dir viel Freude mit meinen Rezepten. LG
Herzlichen Dank für dein nettes Feedback Meike😍💚. Viele liebe Grüße!
Eine tolle Anregung Tina. Vielen Dank & LG Emmi
Liebe Biki, vielen Dank für dein schönes Lob. Ja, das kann am Senf gelegen haben. Ich hoffe du hast weiterhin Freude an meinen Rezepten. LG, Emmi
Ja wunderbar Carola 🙂