Kartoffelknödel einfach selber machen

Klöße schmecken selbst gemacht am besten. Ein Kloßteig für Kartoffelknödel ist mit wenigen Zutaten aus dem Vorrat ganz einfach zubereitet. Man weiß ganz genau wo die verwendeten Zutaten herkommen und welche Qualität sie mitbringen. Gerade bei den Hauptzutaten gekochte Kartoffeln und Ei ist das wertvoll, denn sie tragen ja den Großteil zum Geschmack und zur Qualität bei.

Knödel oder Klöße aus Kartoffeln einfach selber machen - www.emmikochteinfach.de

Ja ich weiß Knödel bereitet man gerne nur an Festtagen zu, weil sie leider den Ruf haben, sehr aufwändig und kompliziert zu sein. Aber das sind sie nicht, und deshalb möchte ich für die leckeren Knödelchen hier und heute eine Lanze brechen. Das Geschmackserlebnis ist nämlich unschlagbar. Nichts geht über selbstgemachte Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln, wie sie unsere Omas und Mütter zubereitet haben und zubereiten.


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Und ja, es stimmt, sie sind selbst gemacht etwas aufwändiger als fertig Gekaufte – ABER es sind am Ende nur einige Arbeitsschritte und dafür nicht industriell produziert. Ja es stimmt, Klöße können auch bei der Zubereitung im Kochtopf zerfallen – ABER dafür gibt es ganz einfache Regeln, damit das nicht passiert. Knödel sind absolut alltagstauglich, denn sie können prima vorbereitet, aufbewahrt, eingefroren und wieder aufgetaut werden. Wie das geht und vieles mehr erfährst Du in diesem Beitrag. Klöße sind eine echte kulinarische Allzweckwaffe, würde ich mal behaupten, und ganz weit vorne, wenn es darum geht Kinder zu jeder Tages- und Nachtzeit satt zu bekommen 😉 .

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Was ist der Unterschied zwischen Kartoffelklößen und Kartoffelknödeln?

Knödel oder Klöße sind lediglich verschiedene Namen, aber gemeint ist dasselbe. Viele Knödel-Regionen in Deutschland haben ihre eigenen Bezeichnungen für Knödel sowie ihre eigene Philosophie was die verwendeten Kartoffelsorten und Zubereitungsarten betrifft. In meiner fränkischen Heimat nennt man sie Klöße, und für die Zubereitung werden gerne mehlige Kartoffeln verwendet. Jedes Kind im Frankenland kennt „Kloß mit Soß“ und wurde damit großgezogen. Die kleinen runden Teigbällchen aus Kartoffeln werden dort mit ganz viel Soße serviert, fast schon ertränkt, und sind ein echter Kinder-Gaumenschmaus. Gerichte mit viel Soße sind zum Beispiel Schmorgerichte mit Fleisch wie Braten, Rindergulasch oder Rinderrouladen.

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Es gibt folgende Zubereitungsarten für Klöße aus Kartoffeln

  • Kartoffelklöße aus rohen Kartoffeln – Hierfür kommen rohe Kartoffeln zum Einsatz, die für den Teig auf der Kartoffelreibe fein gerieben werden. Die rohen Klöße sind meist körniger im Biss und haben eine leicht glasige Oberfläche.

 

  • Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln – Dafür kocht man die Kartoffeln, am besten mit Schale als Pellkartoffeln, schält sie und presst sie durch eine Kartoffelpresse. Gekochte Klöße sind leicht und locker.

 

  • Kartoffelklöße halb und halb – Dafür verwendet man für eine Hälfte des Teiges gekochte Kartoffeln (gepresst durch die Kartoffelpresse) und für die andere Hälfte des Teiges rohe Kartoffeln (auf einer Kartoffelreibe fein gerieben). Diese werden auch gerne halbseidene Knödel genannt.

 

Ich persönlich liebe Klöße aus gekochten Kartoffeln, weil ein Kloß für mich leicht und locker sein sollte und ich mit der Variante großgeworden bin 🙂 .

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Welche Kartoffeln verwendet man für Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln?

Das ist eine absolute Glaubensfrage. Die Knödel-Kocher in unserer Familie schwören schon immer auf mehlige Kartoffeln! Ich weiß, manche behaupten nur vorwiegend festkochende Kartoffeln sind das Nonplusultra für Knödel aus gekochten Kartoffeln. Meine Lieben und ich sind dennoch davon überzeugt, dass Klöße aus gekochten Kartoffeln nur mit mehligen Kartoffelsorten gelingen – wegen ihres Stärkegehalts und der damit verbundenen Bindung. Mehr über die tolle Kartoffel, welche Sorten es gibt und wann sie frisch verfügbar ist, findest Du in meinem Kartoffel Saisonkalender.

Kartoffeln
Alles über Kartoffeln – Saison, lagern, zubereiten Wann haben Kartoffeln...
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Welche Zutaten benötigst Du fürs Klöße kochen?

Die Zutatenliste für das Zubereiten von Knödeln ist sehr überschaubar! Für mein Kartoffelklöße Rezept benötigst Du nur folgendes:

  • Mehlige Kartoffeln – bei uns in Deutschland gibt es bis zu 100 verschiedene Kartoffelsorten und davon auch eine große Zahl an mehligen Sorten. Ich probiere mich immer mal gerne durch. Wenn ich allerdings die mehlige Sorte Gunda bekommen kann, nehme ich am liebsten diese. Sie schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch so schön hellgelb. Die Kartoffeln werden für mein Knödel Rezept in der Schale als Pellkartoffeln gekocht, damit die Stärke gut erhalten bleibt.

Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln - www.emmikochteinfach.de

 

  • Kartoffelmehl (feine Kartoffelstärke) – dieses verwendest Du idealerweise für Kartoffelklöße und kannst es auch für viele weitere Gerichte einsetzen beziehungsweise zum Andicken von Soßen. Feine Kartoffelstärke (Affiliate-Link) bekommst Du in jedem gut sortierten Supermarkt von verschiedenen Marken.

 

  • Salz – damit Du es einfach hast und weißt, dass die Knödel schmackhaft sind, habe ich Dir die genaue Angabe von 1 und ½ Teelöffel Salz erarbeitet. Ich verwende grundsätzlich ein Messlöffelset, wenn Du es auch verwendest haben die Klöße denselben Salzgehalt wie meine 😉 . Hier geht es zu meinem Messlöffelset-Beitrag mit allen Details.

 

  • Ei – in den Kloßteig meiner Kartoffelklöße kommt ein Ei hinein. Für die Bindung des Teiges aber auch für den Geschmack und die Farbe.

 

  • Muskat – das äußerst edle Gewürz, das zu meinen absoluten Lieblingen zählt, darf auch nicht in Kartoffelklößen fehlen. Ich kaufe immer ganze Muskatnüsse (Affiliate Link) und reibe sie frisch, weil sie so den besten Geschmack entfalten. Mit welcher Reibe ich das immer ganz einfach mache, findest Du in meinem Zester-Reiben-Beitrag.

Kartoffelklöße Füllung ganz einfach - www.emmikochteinfach.de

Die beste Füllung für die Kartoffelknödel

Bröckele (gesprochen: Bröggele), also in Butter gebackene Brötchenwürfel, sind für mich persönlich das absolute i-Tüpfelchen in jedem Knödel und dürfen auf keinen Fall fehlen. Wenn meine Oma und ich, als ich klein war, Kartoffelklöße zubereiteten, war die Sache klar, ICH kümmerte mich um die Bröckele. Allein mit dem Hintergedanken die Hälfte der köstlich gebackenen Brotkrumen einfach so wegnaschen zu können.

Meine Omi wusste das und hat mir deshalb immer diese ehrenvolle Aufgabe übertragen. Bröckele zubereiten kann nämlich ganz schön anspruchsvoll sein. Sie verbrennen gerne mal, ähnlich wie Pinienkerne, wenn man ihnen nicht genug Aufmerksamkeit schenkt. Damit meine Kinderhände unversehrt blieben, schnitt meine Oma die Brötchen bereits vorher in Würfel – das ist mir wichtig zu erwähnen 😉 . Für Bröckele kann man ein frisches Brötchen oder auch eines vom Vortag verwenden. Für den Fall, dass welche übrig bleiben, machen sich diese auch gut als Topping in einem grünen Salat.

Toastbrot eignet sich ebenfalls, alternativ zum Brötchen. Mein Sohnemann mag Bröckele leider gar nicht im Kloß, und deshalb bereite ich Klöße grundsätzlich immer mit und ohne Füllung zu. Eine Topping-Leckerei, um Kartoffelklöße zu veredeln, ist in Butter goldbraun gebackenes Paniermehl beziehungsweise Semmelbrösel.

Kartoffelknödel einfach selber machen - www.emmikochteinfach.de

Kartoffelknödel selber machen – was gibt es zu beachten?

Wie immer bei mir, findest Du eine detaillierte Schritt-für-Schritt Rezept-Anleitung in Bildern unten im Beitrag.

Wenn Du Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln zubereiten möchtest, dann benötigst Du auf jeden Fall eine Kartoffelpresse (Affiliate-Link) und einen Kochtopf. Oder mehrere Kochtöpfe, wenn die Knödel nicht nur in einen Kochtopf nebeneinander passen.

Zum Formen der Klöße solltest Du Deine Hände leicht mit Wasser anfeuchten oder die Hände mit Weißmehl oder Kartoffelmehl bemehlen. Das eine oder das andere in einer Schüssel zur Stelle haben. Es gibt zwei Möglichkeiten gleichförmige Klöße zu formen. Zum Einen: Du kannst eine lange Kloßteig-Wurst formen und schneidest davon gleich große Stücke ab. Zum Anderen nimmst Du Dir etwas Kloßteig und formst daraus eine Kugel. Ich wiege für einen Kloß ca. 100 g Knödelteig mit meiner Digitalwaage ab. Als Orientierung: Die Knödelgröße passt ungefähr in die Handfläche. Zwei Knödel mittlerer Größe rechnet man für eine Person. Auf dem Bild siehst Du sowohl fertig geformte Knödel als auch welche, die ich gefüllt habe.

Knödel aus Kloßteig selbst gemacht - www.emmikochteinfach.de

Es gibt zwei Dinge auf die man achten sollte, damit Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln beim Zubereiten nicht zerfallen:

  • Knödelteig: Knödel können zerfallen, wenn der Knödelteig beim Kochen nicht stabil genug ist. Deshalb solltest Du idealerweise, wenn Du Dir nicht sicher bist, einen Testknödel zubereiten. Auf diese Weise kannst Du sehen, ob die Knödelmasse noch etwas Bindung braucht. In der Regel kann mit der Hinzugabe von etwas mehr Kartoffelmehl für mehr Bindung gesorgt werden.

 

  • Wasser: Klöße sollten ausschließlich in siedend heißem Wasser gar gezogen werden, damit sie nicht zerfallen. Das Wasser im Kochtopf darf also auf keinen Fall sprudelnd kochen!

Die Knödel sind fertiggekocht, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Klöße mittlerer Größe, wie meine, haben eine Garzeit von etwa 20 Minuten. Meist schwimmen sie aber schon nach 18 Minuten oben.

Kartoffelklöße sieden im Topf - www.emmikochteinfach.de

Mein Tipp: Kartoffelknödel einfrieren und aufbewahren

Am besten schmecken Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln, wenn Du sie frisch servierst. Im Kühlschrank lassen sich gekochte Knödel dennoch um die zwei Tage aufbewahren. Zum Erwärmen der Knödel diese aus dem Kühlschrank nehmen und für ca. 10 Minuten in heißes, leicht gesalzenes Wasser (darf nicht kochen) legen. Alternativ in große Würfel schneiden und in Butter anbraten.

Fertig gekochte Kartoffelknödel lassen sich sogar prima einfrieren und wieder aufwärmen. Das ist praktisch, weil man so immer selbst gemachte Knödel auf Vorrat hat. Die tiefgefrorenen Knödel einfach für ca. 20-30 Minuten in heißes, leicht gesalzenes Wasser legen. Alle Details dazu findest Du in meinem grau unterlegten Rezept FAQ.

Eine weitere beliebte süddeutsche Knödel-Variante ist mein Rezept für klassische Semmelknödel. Die Hauptzutat dieser Knödel-Variante sind alte Brötchen oder altes Brot. Eine praktische und leckere Resteverwertung.

Klassische Semmelknödel – das süddeutsche Original
Ich bin in Süddeutschland aufgewachsen und wir Kinder sind dort quasi mit...
zum Beitrag

 

FAQs zum Rezept

Fragen und Antworten rund um Kartoffelknödel mit gekochten Kartoffeln – einfach selber machen. Zubereitung, Aufbewahrung, welche Zutaten und vieles mehr findest Du hier:

Fragen und Antworten zu meinem Kartoffelknödel Rezept

Wie kann ich fertig gekochte Knödel warmhalten?

Du kannst die gekochten Knödel, bei ausgeschalteter Herdplatte noch 10-15 Minuten im Kochtopf schwimmen lassen. Einen halb geöffneten Deckel darauf legen. So bleiben die Klöße schön warm, bis Du sie servieren möchtest.

Wie lange sind gekochte Kartoffelknödel haltbar?

Sie können zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Länger würde ich es nicht empfehlen, da ein frisches Ei verarbeitet wurde. Willst Du Knödel länger aufbewahren solltest Du sie einfrieren.

Kann man fertige / gekochte Klöße einfrieren?

Selbstverständlich. Wenn Knödel übrigbleiben, oder Du bewusst einen Knödel-Vorrat aufbauen möchtest, ist einfrieren immer eine gute Wahl. Nachdem die Knödel abgekühlt sind, einfach in einem Gefrierbehälter oder Gefrierbeutel einfrieren und innerhalb von 6 Monaten aufbrauchen.

Wie taut man gefrorene Knödel wieder auf und erwärmt sie?

Das ist ein Aufwasch. Die bereits gekochten und eingefrorenen Klöße aus dem Tiefkühler holen und zum Auftauen und Erwärmen direkt in siedend heißes Wasser (leicht gesalzen) gegeben. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen! Darin werden sie für ungefähr 20-30 Minuten, je nach Größe, erwärmt. Der oder die gefrorenen Klöße sinken zuerst zu Boden und wie beim Garvorgang schwimmen sie oben, wenn sie aufgetaut und erwärmt sind. Bitte beachte jedoch, wenn im Wasser aufgetaute Knödel einmal oben geschwommen sind, sinken sie nach kurzer Zeit wieder zu Boden und bleiben am Boden liegen.

Wie viele Knödel rechnet man für eine Person?

Für eine Person rechnet man 2 Knödel mittlerer Größe. Mittlerer Größe bedeutet für mich, sie müssen ungefähr in die Handfläche passen. Ich wiege pro Knödel 100 g Kloßteig ab und bekomme damit die perfekte Größe.

Wie erkenne ich, ob der Knödel fertig ist?

Wenn die Knödel an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie gar, beziehungsweise fertig. Klöße mittlerer Größe haben eine Garzeit von etwa 20 Minuten. Meist schwimmen sie nach 18 Minuten schon oben.

Welche Kartoffelsorte sollte man für Kartoffelknödel verwenden?

Nach meiner Erfahrung ist eine mehlige Sorte die beste Wahl. Mehlige Kartoffelsorten haben so schöne Namen wie Gunda oder Bintje zum Beispiel. Es gibt viele mehlige Kartoffelsorten zur Auswahl. Sie weisen einen höheren Stärkegehalt auf, haben eine weichere Konsistenz und machen sie zur besten Zutat für Kartoffelklöße.

Kann man Kartoffelknödel ohne eine Kartoffelpresse machen?

Das funktioniert nach meiner Erfahrung leider gar nicht. Um eine feine und stabile Kloßteig-Masse zu erhalten, ist eine Kartoffelpresse unbedingt erforderlich. Mit einem Kartoffelstampfer, einer Gabel oder anderen Hilfsmitteln können Kartoffeln natürlich ebenfalls zermatscht werden, aber man erhält nicht die feine Beschaffenheit für einen perfekten Knödelteig. Für alle, die Knödel gerne selbst machen möchten, lohnt sich auf jeden Fall die Anschaffung einer Kartoffelpresse.

Warum können Kartoffelknödel auseinanderfallen?

Das kann das passieren, wenn der Knödelteig nicht stabil genug ist. Deshalb wird auch in der Regel, wenn die Zeit dafür da ist, ein Test-Knödel gegart und der Kloßteig im Anschluss feinjustiert. In der Regel kann mit mehr Kartoffelmehl (feine Kartoffelstärke) schon Abhilfe geschaffen werden. Ein anderer, üblicher Grund für das Auseinanderfallen ist, dass die Knödel in kochendem Wasser gekocht und nicht in siedendem Wasser gar gezogen werden.

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Kartoffelknödel einfach selber machen

5 von 17 Bewertungen
Die Kartoffelknödel mit gekochten Kartoffeln und wenigen weiteren Zutaten schmecken selbst gemacht einfach am Besten.
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VORBEREITUNG25 Minuten
ZUBEREITUNG20 Minuten
ZEIT GESAMT45 Minuten
PORTIONEN4 Personen

ZUTATEN

FÜR DIE KNÖDEL

    DU BENÖTIGST EINE KARTOFFELPRESSE

    • 1 kg mehlige Kartoffeln - eine Sorte, die Dir schmeckt
    • 1 Ei - Größe M
    • 180 g feine Kartoffelstärke / Kartoffelmehl - gibt es in jedem Supermarkt (im Mehl-Regal)
    • 1,5 TL Salz - für den Knödelteig
    • 1 Msp. Muskatnuss - frisch gerieben
    • Salz fürs Kochwasser

    FÜR DIE FÜLLUNG - NACH BELIEBEN

    • 1 halbes Brötchen (auch vom Vortag) - Alternativ eine Toastbrotscheibe
    • 1-2 EL Butter

    FÜR DAS TOPPING - NACH BELIEBEN

    • 25 g Paniermehl/Semmelbrösel
    • 1-2 EL Butter

    ANLEITUNG

    • Als erstes wäschst Du die mehligen Kartoffeln etwas ab, gibst sie mit Schale in einen Topf und gießt kaltes Wasser auf, so dass sie knapp bedeckt sind. Aufkochen lassen, eine Prise Salz dazu und ca. 25-30 Minuten mit geschlossenem Deckel, auf mittlerer Herdstufe, köcheln lassen bis die Pellkartoffeln (=mit Schale gekochte Kartoffeln) weich sind.
      HINWEIS: Wenn man die Kartoffeln mit Schale kocht bleibt die Stärke besser erhalten. Du kannst die Kartoffeln auch einen Tag vorher kochen.
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    • Im Anschluss gießt Du die Pellkartoffeln ab, lässt sie ausdampfen, schälst sie, gibst ein paar davon in die Kartoffelpresse und presst sie direkt in eine große Schüssel. Die Kartoffel-Masse handwarm erkalten lassen.
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    • Zu den ausgedrückten Kartoffeln gibst Du 1 Ei, 180 g Speisestärke, 1,5 TL Salz und 1 Messerspitze Muskatnuss frisch gerieben.
    • Dann verknetest Du die Zutaten mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig. Wenn der Teig noch etwas klebrig sein sollte, kannst Du etwas Speisestärke dazugeben. Du erhältst, bei der angegebenen Zutatenmenge, Knödelteig mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 1100 g.
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    • Jetzt kannst Du Deine Klöße formen. Dafür hast Du zwei gute Möglichkeiten:
      1. Möglichkeit – Du formst eine lange Wurst und schneidest nach Augenmaß gleich große Stücke ab, die Du wiederum jeweils zu einem Kloß formst.
      2. Möglichkeit – Du nimmst Dir etwas Kloßteig, wiegst ihn mit der Wage ab (z.B. 100 g), und formst einen runden Kloß daraus. So mache ich es, auch wenn das etwas aufwändiger ist, und jeder rohe Kloß wiegt ca. 100 g.
      Wenn Du eine Füllung verwenden möchtest, dann drückst Du ein Loch in die Mitte eines Kloßes, gibst die gewünschte Füllung hinein, schließt mit der Teigmasse und formst den Kloß.
      TIPP: Zum einfacheren Formen der Klöße einfach die Hände befeuchten oder die Hände mit Weizenmehl oder Speisestärke immer wieder bemehlen. Entweder das eine oder andere in einer Schüssel beiseitestellen.
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    • In einem sehr großen Topf kochst Du Wasser auf und gibst 2 Prisen Salz hinein. Die Hitze reduzieren, so dass das Wasser nicht mehr kocht, heiß ist aber nur noch siedet (=still ruht das Wasser). Erst dann gibst Du die Klöße ins Wasser – sie sinken zu Boden! Die Klöße dürfen nicht kochen!
      HINWEIS: Die Klöße müssen im Topf Platz haben, nicht aneinanderstoßen und "schwimmen" können. In den ersten Minuten etwas Starthilfe geben, indem Du sie mit einem Kochlöffel vorsichtig bewegst. Manchmal kleben sie nämlich am Boden fest und können dann nicht hochsteigen.
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    • Die Klöße lässt Du ca. 20 Minuten im siedenden Wasser, auf mittlerer Herdstufe (das Wasser muss gut heiß bleiben), gar ziehen. Wenn sie an die Oberfläche kommen sind sie gar.
      TIPP: Du kannst die Klöße ruhig, bei ausgeschalteter Herdplatte, noch 10-15 Minuten im heißen Wasser liegen lassen und damit warmhalten. Zusätzlich einen halb geöffneten Deckel auf den Topf legen.
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    • Kartoffelknödel passen sehr gut zu fast allen Hausmannsgerichten. Aber auch nur mit Soße oder Salat serviert sind sie lecker. Ich wünsche Dir einen guten Appetit.
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    FÜR DIE FÜLLUNG – NACH BELIEBEN

    • Für die "Bröckele", gebratene Brötchenstücke, schneidest Du das halbe Brötchen (kann auch vom Vortag sein) in ca. 1x1 cm große Würfel. 1-2 EL Butter in einer Pfanne erwärmen und die Würfel goldgelb braten. Achtung: Geduldig bleiben und nicht abwenden, sonst können sie schnell schwarz werden.
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    FÜR DAS TOPPING – NACH BELIEBEN

    • 1-2 Esslöffel Butter in einem kleinen Topf erwärmen und 25 g Paniermehl/Semmelbrösel darin auf mittlerer Stufe goldbraun rösten.
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    Hast Du das Rezept einmal ausprobiert? Wie findest Du es? Ich freue mich immer über Lob, freundliche Kritik oder Deine Tipps und Erfahrungen. Lass uns sehr gerne über die untenstehende Kommentarfunktion im Austausch bleiben. Das würde mich sehr freuen.
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    42 Kommentare
    1. Christel 9. Januar 2022 - 11:56

      Bin begeistert von diesem Knödelrezept. Die Zubereitung hat 100% geklappt und Konsistenz und Geschmack 👍👍👍. Danke für dieses Rezept, alle anderen Knödelrezepte werden aus meinem privaten Kochbuch entfernt 😊.

      Antworten >>
      1. Emmi 9. Januar 2022 - 12:06

        Herzlichen Dank Christel 🙂 Hab noch viel Freude mit meinem Kartoffelknödel Rezept! Alles Liebe!

        Antworten >>
    2. Chistian 26. Dezember 2021 - 17:39

      Ich kaufe nie wieder fertige Knödel ….

      Antworten >>
      1. Emmi 27. Dezember 2021 - 13:06

        Klasse Christian 😉

        Antworten >>
    3. Gernot 25. Dezember 2021 - 19:56

      Hallo Emmi, ich mache traditionell zu Weihnachten immer Kartoffelklöße. Nun dachte ich, probier doch mal die Variante von Emmi. Und was soll ich sagen, die Köße sind wesentlich einfacher zu machen und schmecken zudem toll nach Kartoffel. Vielen Dank für das Rezept und noch eine schöne Weihnachtszeit mit deinen Lieben……

      Antworten >>
      1. Emmi 26. Dezember 2021 - 13:20

        Das freut mich sehr lieber Genrot💜🤗. Merci dafür und ich hoffe es wird 2022 auch was für Dich dabei sein🙂

        Antworten >>
    4. Andy 25. Dezember 2021 - 17:20

      Zum ersten Mal Knödel aus gekochten Kartoffeln selbst gemacht. Wirklich sehr sehr lecker und der Fertigkloß aus der Packung kann hier nicht mithalten. Eine Kartoffepresse hatten wir nicht- also haben wir die Kartoffeln mit der Vierkantreibe fein gerieben, das hat prima geklappt. 🙂 Knödelige Grüße, ich mag deinen Blog.

      Antworten >>
      1. Emmi 26. Dezember 2021 - 13:22

        Es freut mich wenn die selbstgemachte Alternative gut angekommen ist liebe Andy💚👍. Liebe knödelige Grüße zurück 😉

        Antworten >>
    5. Isabel 25. Dezember 2021 - 16:27

      Diese Knödel sind fantastisch, ich habe Knödel zum ersten Mal nach Ihrem Rezept gemacht, diese waren super Lecker. Vielen Dank für das Rezept!

      Antworten >>
      1. Emmi 26. Dezember 2021 - 13:23

        Immer gerne liebe Isabel👍. Dankeschön für Dein nettes Feedback 🙂

        Antworten >>
    6. Tamara 23. Dezember 2021 - 19:36

      Hallo Emmi, heute nachgekocht, muss sagen mega lecker. Selbst mein Mann, der nicht so ein Kartoffel-Fan ist, fand sie total gut. LG Tamara

      Antworten >>
      1. Emmi 24. Dezember 2021 - 11:22

        Ja prima liebe Tamara👍❤️. Lieben Dank fürs Feedback 🙂

        Antworten >>
    7. Kathrin 20. Dezember 2021 - 21:30

      Als Thüringerin kenne ich mich mit Klößen ein bisschen aus. 😀 Klöße aus gekochten Kartoffeln habe ich bisher noch nicht gekocht. Mit deinem Rezept und der Beschreibung werde ich diese Klöße mal nach kochen. Dein Kochbuch ist toll und ich habe viele Rezepte schon probiert. Vielen Dank dass du dein Wissen mit uns teilst!

      Antworten >>
      1. Emmi 21. Dezember 2021 - 10:13

        Es freut mich wenn Dich auch an neue Varianten herantrauen möchtest liebe Kathrin. ❤️-lichen Dank und viele LG

        Antworten >>
        1. Margarete Ziegler 16. Januar 2022 - 12:40

          Vielen Dank für dieses geniale Klossrezept. Entspricht vollkommen der Empfehlung Ihres Food- Blogs. Ich werde auf jeden Fall noch mehr ausprobieren. Liebe Grüße Von Margarete

          Antworten >>
          1. Emmi 16. Januar 2022 - 15:33

            Merci Margarete 💚👍. Freut mich riesig wenn Dir mein Kartoffelknödel Rezept geschmeckt hat 🙂

            Antworten >>
    8. Klaus-Dieter Berger 19. Dezember 2021 - 19:22

      Ich koche selber gerne und hole mir machen guten Rat oder Idee von anderen.

      Antworten >>
      1. Emmi 20. Dezember 2021 - 15:23

        Immer gerne lieber Klasus-Dieter👍❤️

        Antworten >>
    9. Ines 19. Dezember 2021 - 16:12

      Genau das gleiche Rezept habe ich von meiner Oma geerbt. Allerdings nicht mit so genauen Maßangeben. Es gibt einfach keine besseren Klöße/Knödel😊😋

      Antworten >>
      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 17:31

        Merci Ines💜💕. Ich hoffe Du kannst mein Rezept gut umsetzten und lass es Dir gut schmecken 🙂

        Antworten >>
    10. Sabine 19. Dezember 2021 - 14:22

      Ich habe heute die Kartoffelklöße gemacht…..hat perfekt funktioniert und war super lecker!

      Antworten >>
      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 17:30

        Spitze liebe Sabine👍. Das freut mich zu hören 🙂

        Antworten >>
    11. Franz Markus 19. Dezember 2021 - 14:22

      Die Kartoffelknödel sind Dank dem einfachen, verständlichem Rezept sehr gut gelungen

      Antworten >>
      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 17:30

        Das freut mich zu hören Franz Markus👍👍👍. Lass es Dir gut schmecken und LG

        Antworten >>
    12. Dedores, Uwe 19. Dezember 2021 - 11:09

      Deine Rezepte sind einfach zu kochen und schmecken auch lecker. iCH HABE SCHON VIELE PROBIERT UND ES WAR KÖSTLICH. Vielen Dank !!! Einen schönen 4. Advent wünscht Dir Uwe

      Antworten >>
      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 12:01

        Lieber Uwe, lass es Dir gerne weiterhin gut schmecken und Dir ebenfalls einen wundervollen 4. Advent💜💕. Viele LG

        Antworten >>
    13. Katja 19. Dezember 2021 - 9:05

      Liebe Emmi, ich glaube, nun traue ich mich endlich mal ran, an die Knödel. Ich habe allerdings nur einen Kartoffelstampfer, geht der auch? Alternativ noch einen Knöpflehobel.

      Antworten >>
      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 11:58

        Liebe Katja, wie im grau hinterlegten FAQ-Bereich vom Rezept schon ausführlich geschrieben. Es geht nichts über ein Kartoffelpresse 🙂 Viele LG

        Antworten >>
    14. Petra Jo 19. Dezember 2021 - 8:47

      Diese Klöße werde ich auch ausprobieren. Danke für das Rezept. TIPP: Josef Lafer pellt die Kartoffeln nicht, er halbiert sie an der kurzen Seite und steckt sie in die Presse. Übrig bleibt die Schale. Leider habe ich keine Presse und muss sie doch schälen. 😉

      Antworten >>
      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 11:57

        Dann lasst Euch die Klöße gut schmecken liebe Petra und danke für die Anregung💜💕

        Antworten >>
    15. Michael aus Rastatt 19. Dezember 2021 - 8:44

      Hallo Emmi, funktioniert anstatt einer Kartoffelpresse auch eine Flotte Lotte oder eine Spätzlepresse? Meine schränke quellen langsam über

      Antworten >>
      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 11:56

        Lieber Michael, ich kenne das 😉 Die Spätzlepresse sollte wunderbar funktionieren💜💕

        Antworten >>
    16. Inge 19. Dezember 2021 - 8:38

      Liebe Emmi, ich möchte mich einmal ganz herzlich für die vielen schönen Rezepte bedanken und wünsche dir und deiner Familie ein schönes, besinnliches und gesundes Weihnachtsfest. LG Inge

      Antworten >>
      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 11:55

        Liebe Inge, herzlichen Dank für Deine nette Rückmeldung. Ich wünsche Dir auch eine wundervolle Weihnachtszeit💜💕

        Antworten >>
    17. Lony 19. Dezember 2021 - 7:28

      Liebe Emmi, ich möchte Dir einfach mal HALLO sagen und Dir ein herzliches Dankeschön für Deinen grandiosen Blog senden! Deine Rezepte sind einfach super, ich lieeeebe Deine Seite! Dir und deiner Familie einen schönen 4. Advent, Lony vom Glencheck and Pearls Blog

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      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 11:54

        1000 Dank liebe Lony💜💕. Das freut mich sehr 🙂

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    18. Marc Zieber 18. Dezember 2021 - 19:57

      Selten so ein ausführliches Rezept gesehen das alle meine Fragen im Vorfeld beantwortet hat. Die Klöße sind super geworden und eine Portion wurde für Weihnachten eingefroren. Deine Rezepte machen Freude. Dankeschön dafür. VLG Marc

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      1. Emmi 19. Dezember 2021 - 12:00

        Klasse Marc. Dein Lob ehrt mich sehr. Ich hoffe Ihr habt noch ganz viel Freude mit den Knödeln 🙂

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    19. Maja 18. Dezember 2021 - 13:06

      Ich habe gerade welche frisch zubereitet und meine Familie ist begeistert😍. Ich werde nie wieder Pfanni & Co machen. Am Montag werde ich Deinen Rat befolgen und nochmal welche kochen und gleich einfrieren für die Festtage. Besser geht nicht, vielen Dank👍. VG Maja

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      1. Emmi 18. Dezember 2021 - 13:43

        Klasse Maja 🙂 Dann lasst Euch die Klöße gerne an den Feiertagen nochmals gut schmecken und viele liebe Grüße

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    20. Liselotte 18. Dezember 2021 - 9:41

      Hallo, Kann man die Knödelmasse auch einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren ? Vg

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      1. Emmi 18. Dezember 2021 - 13:45

        Da sehe ich keine Probleme liebe Liselotte 🙂

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