Rotes Thai Curry Rezept ganz einfach

Ein gesundes und buntes Gericht aus der Thai-Küche mit viel frischem Gemüse. Mein rotes Thai Curry mit Garnelen kommt dem Original Thai Curry Rezept sehr nah und steht in nur 35 Minuten auf dem Tisch. Es lässt sich auch ohne Garnelen einfach nur mit Gemüse zu einem Thai Curry vegetarisch abwandeln.

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Ich mochte die thailändische Küche schon immer. Als ich dann das erste Mal Anfang der 2000er Jahre selbst dort war, ist es um mich geschehen. Diese vielseitige Street-Food Kultur, die vielen Gewürze, exotische Gerüche und knalligen Farben haben mich vollkommen begeistert. Das tollste Mitbringsel aus meinem asiatischen Lieblingsland: Ein super Rotes Thai Curry Rezept. Das habe ich über all die Jahre immer wieder verfeinert und viele Varianten kreiert – auch als vegetarisches Rezept mit Gemüse und Reis. Mein Rezept kommt dem original Thai Curry Rezept sehr nah.


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Natürlich bekommt man für ein original Thai Curry bei uns nicht alle Gewürze und frische Zutaten genauso wie in Thailand. Aber mittlerweile gibt es auch hier eine schöne Auswahl. Und für viele Dinge muss ich gar nicht mehr eine Einkaufstour im Asia-Laden einplanen, sondern bekomme alle Zutaten für mein rotes Thai Curry Rezept auch in einem gut sortierten, herkömmlichen Supermarkt. Denn: Auch wenn ich Exotisches in meiner Küche zubereite, muss es alltagstauglich und schnell zuzubereiten sein. Mein einfaches Thai Curry Basis Rezept lässt sich ganz einfach zu einem vegetarischen Thai Curry mit Gemüse oder zu einem Thai Curry mit Garnelen abwandeln.

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Was zeichnet mein Thai Curry Rezept aus?

Es gibt unglaublich viele Thai Curry Rezepte. Das Original Thai Curry aus Thailand ist allerdings meine persönliche Messlatte. Was erwartet Dich bei meinem einfachen Rezept?

  • es ist ein schnelles Gericht, das in 35 Minuten gekocht ist und auf dem Tisch steht.
  • mein Rezept ist alltagstauglich, eignet sich immer für ein schnelles Mittag- oder Abendessen.
  • alle Zutaten für mein Thai Curry bekommst Du das ganze Jahr im gut sortierten Supermarkt. Du musst also keine Einkaufstour im Asia-Laden einplanen.
  • mein rotes Thai Curry Rezept orientiert sich an der original Thai-Küche. Dazu gehört neben der typischen Würze wie Currypaste und Zitronengras auch etwas asiatische Fischsoße und natürlich Kokosmilch für den typischen Thai Curry Geschmack.
  • das Gericht mit viel frischem Gemüse ist gesund und lecker und kann auch als vegetarisches Thai Curry mit Gemüse zubereitet werden. Die Garnelen sind eine Option.
  • es ist wandlungsfähig ob als rotes Thai Curry, als grünes Thai Curry oder als gelbes Thai Curry. Es kommt darauf an, für welche Currypaste Du Dich entscheidest und welchen Schärfegrad Du in Deinem Gericht wünschst.
  • Du kannst eine Wok-Pfanne benutzen, musst aber nicht, denn eine beschichtete, große Pfanne funktioniert auch wunderbar für mein Rezept.
  • das Thai Curry Rezept ist auch eine prima Idee, wenn Du im Kühlschrank noch viel Gemüse übrighast. Stichwort „Resteverwertung“. Ob es Paprika, Zucchini, Auberginen, Brokkoli, Erbsen sind, Du kannst das Rezept super abwandeln und variieren.
  • ohne eine Reis-Beilage ist mein Thai Curry ein Low Carb Gericht. Du kannst einfach mehr Gemüse beigeben.
  • es lässt sich sehr gut vorbereiten, wieder aufwärmen und ist prima für ein Meal Prep.

Mein Rotes Thai Curry Rezept wurde erstmals 2020 auf meinem Food-Blog veröffentlicht und ist seitdem von vielen Leserinnen und Lesern erfolgreich gekocht und bewertet worden. Diese Anregungen und Tipps habe ich im Beitrag integriert und diesen neu veröffentlicht.

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Welche Zutaten brauchst Du für mein einfaches Rotes Thai Curry Rezept?

Die Zutaten sind so bunt und gesund wie das Thai Curry selbst. Es gibt sie ganzjährig in jedem gut sortierten Lebensmittelhandel. Einige davon sorgen für den typischen Asia-Geschmack und sind für ein original Thai Curry charakteristisch:

Currypaste

Gelbes, rotes oder grünes Thai Curry sind Rezept-Klassiker in der thailändischen Küche, die schnell zubereitet sind. Zu den wichtigsten Grundzutaten zählt die Currypaste. Das ist eine Gewürzpaste, die mit ihren jeweils unterschiedlichen Gewürzmischungen dem Gericht ein besonders exotisches Aroma verleiht. Und die darin verwendeten unterschiedlichen Chili-Sorten bestimmen den jeweiligen Schärfegrad eines Thai Currys.

Currypasten lassen sich fertig gemischt kaufen. Ganz praktisch sind sie als Fertigprodukt im klassischen Lebensmitteleinzelhandel und auch Discounter zu bekommen. Dort findest Du sie mit anderen exotischen Lebensmitteln im Asia-Regal. Natürlich kannst Du die Paste auch selbst herstellen mit Gewürzen, Chili und Gemüse. Das kostet natürlich ein bisschen Zeit, lohnt sich aber unter Umständen. Aber Du kannst sie in größeren Mengen herstellen und gut verschlossen im Glas im Kühlschrank aufbewahren.

Man unterscheidet folgende Thai Curry Ausrichtungen, die nichts mit unserem Ampelsystem rot-gelb-grün zu tun haben:

  • Grünes Thai Curry: Die grüne Currypaste ist die Schärfste, für mein Empfinden sogar höllenscharf und nur mit Vorsicht zu genießen.
  • Rotes Thai Curry: Die rote Currypaste ist milder aber immer noch recht scharf.
  • Gelbes Thai Curry: Die gelbe Currypaste ist milder und hat eine leichte Schärfe.

Welche Thai Curry Paste ist die beste für Dich? Ich habe für mein Thai Curry Rezept die rote Currypaste gewählt, da sie meine europäischen Geschmacksknospen ins „schwitzen bringt“, aber dennoch eine ausgewogene Schärfe bietet. Ich bin auf jeden Fall im Team „rotes Thai Curry“ und verwende gerne diese Rote Currypaste (Affiliate-Link). Wenn Du richtig Schärfe verträgst, nimmst Du zwei Esslöffel von der roten Currypaste statt wie ich einen. Oder Du probierst gleich das grüne Thai Curry Rezept mit einer grünen Currypaste aus 😉 .

Asiatische Fischsoße

Eine weitere gute Anschaffung für mein rotes Thai Curry beziehungsweise fast alle meine asiatischen Gerichte, ist die Fischsoße. Die Fischsoße ist eine fertige Würzsoße und aus der asiatischen Küche nicht wegzudenken. Sie ist der essenzielle Baustein eines fast jeden südostasiatischen Gerichts. Die Soße wird dort für nahezu alle Gerichte eingesetzt, gleich ob sie Fisch enthalten oder nicht und wird auch zum Nachwürzen verwendet, wie man das von Sojasoße auch kennt. Sie riecht etwas gewöhnungsbedürftig, sorgt aber für genau die asiatische Würze und Aroma, die ein Original Thai Curry ausmacht.

Da sie sehr intensiv und salzig ist, brauchst Du nur wenig davon. Außer für mein rotes Thai Curry Rezept mit Garnelen kannst Du mit ihr auch gebratenem Asia-Reis oder gebratenen Asia-Nudeln die authentische, exotische Note verleihen. Die Anschaffung lohnt sich also in jedem Fall, denn sie ist vielseitig einsetzbar in der schnellen wie schmackhaften Asia-Küche. Ich verwende gerne diese Fischsoße (Affiliate-Link). Du bekommst sie in jedem gut sortierten Supermarkt im Asia-Regal.

Zitronengras

Mittlerweile bekommt man Zitronengras glücklicherweise in jedem gut sortierten Supermarkt in der Gemüseabteilung. Es ist der Gewürz-Klassiker in der süd-ostasiatischen Küche und bringt mit seiner zitronigen Note eine angenehme Frische in alle Thai Currys und Reisgerichte. Du kennst es nicht, das Gewürz, das einfach nur eine lange Stange ist? Du weißt nicht, wie man das Aroma erhält? In meinem Rezept Rotes Thai Curry findest Du die einfache Anleitung.

Garnelen

Wenn Du Thai Curry vegetarisch kochen möchtest, lass die Garnelen im Rezept-Ablauf einfach weg. Für ein Thai Curry mit Garnelen achte ich bei den Garnelen darauf, woher sie stammen, genauso wie beim Fleisch. Garnelen kaufe ich meistens tiefgekühlt. Es gibt tiefgekühlte Ware aus ASC zertifizierten, nachhaltigen Aquakulturen überall im Lebensmitteleinzelhandel. Die Garnelen sind bereits geschält, entdarmt und vorgekocht, haben einen knackig-zarten Biss und einen leckeren leicht süßlich, nussigen Geschmack.

Allerdings auch Garnelen müssen kochfertig bereit sein. Das heißt, vorher in ein Sieb geben und mit lauwarmem Wasser abspülen und damit schon mal etwas antauen lassen, gut abtropfen lassen. In der Regel benötigen sie ca. eine Stunde um aufzutauen (siehe auch auf der Packungsanweisung).

Kokosmilch

Was wäre ein Rotes Thai Curry ohne Kokosmilch? Aber auch in einem Gelben Thai Curry oder im schärferen Grünen Thai Curry darf sie unter keinen Umständen fehlen. Sie bringt mit ihrer angenehmen, aber zurückhaltenden Süße eine schöne Samtigkeit ins Gericht. Sie sorgt dafür, dass sich die unterschiedlichen Zutaten wie Gemüse und Gewürze gut verbinden und unterstützt die Exotik in der südasiatischen Küche von Indien über Vietnam bis nach Thailand und noch viel weiter. Ihr fruchtig-nussiger Geschmack zaubert in viele Reis- und Curry-Rezepte die notwendige Exotik.

Mein Tipp: Kokosmilch aus der Dose gibt es mittlerweile ebenfalls überall zu kaufen. Manche sind in der Konsistenz etwas wässriger als andere, deshalb kommt es bei der Wahl wirklich auf die eigenen Vorlieben an. Ich persönlich verwende am häufigsten diese Kokosmilch (Affiliate-Link) oder diese Bio-Kokosmilch (Affiliate-Link). Damit habe ich geschmacklich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Rotes Thai Curry Rezept ganz einfach - www.emmikochteinfach.de

Meine Geling-Tipps zum Thai Curry kochen

Hier findest Du vier wichtige Tipps für die Zubereitung und das Kochen meines Rezeptes. Damit gelingt Dir mein Thai Curry ganz einfach und es kommt dem Original Thai Curry aus Thailand sehr nahe.

Gemüse schnippeln

Vor dem Kochen solltest Du alle Gemüsezutaten (Paprika, Möhren, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer) fertig gewaschen und geschnippelt bereithalten, da alles nacheinander schnell in die Pfanne oder in den Wok kommt.

Die Kaiserschoten wäschst Du unter fließendem Wasser ab und schneidest die Enden ab. Wenn sie größer sind und Fäden haben, diese mit einem Messer abziehen. Wenn Du die Schoten nicht ganz lassen möchtest, kannst Du sie auch ohne weiteres klein schneiden.

Frühlingszwiebeln schneiden für Rotes Thai Curry - www.emmikochteinfach.de

Um Frühlingszwiebeln in schmale Streifen zu schneiden, teilst Du am besten die Frühlingszwiebeln in vier gleich große Stücke. Diese schneidest Du dann von der Längsseite in dünne Stifte / Streifen.

Um vor allem Möhren gut in dünne Stifte schneiden zu können empfehle ich Dir folgendes: Zuerst die Möhren schälen, die Enden abschneiden und in der Mitte halbieren. Die Unterseite etwas begradigen, damit die Möhre stabil auf der Arbeitsfläche steht. Dann jeweils längs in Scheiben schneiden und die Scheiben wiederum in Stifte. Die Paprika am besten vierteln, entkernen und dann in Streifen schneiden.

Paprika für Thai Curry - www.emmikochteinfach.de

Die Verwendung vom Zitronengras

Das Zitronengras verwende ich für mein Rezept Rotes Thai Curry am liebsten im Ganzen. Dafür schlage ich mit einem schweren Gegenstand, einem Schnitzelklopfer oder einer Untertasse zum Beispiel, auf das weiße Ende, dann öffnet sich die Stange und das Aroma und die ätherischen Öle können sich optimal entfalten.

Zitronengras für Thai Curry - www.emmikochteinfach.de

Viele hacken den unteren weißen Teil klein, ich allerdings verwende die ganze Stange, die ich dann auch wieder leicht entfernen kann. Wenn Du nur mehrere Stangen im Bund kaufen kannst, lassen sich die übrigen ganz leicht in einem Gefrierbeutel einfrieren.

Ich persönlich gebe Zitronengras erst gegen Ende des Kochvorgangs ins Gericht, dann ist das Aroma für meinen Geschmack perfekt dosiert. Außerdem kann ich sie, wie gesagt, dann leichter herausnehmen.

Kochen von Zitronengras für Thai Curry - www.emmikochteinfach.de

Die Verwendung der Currypaste

Currypaste ist unglaublich schmackhaft, aber es ist auch etwas Vorsicht geboten, denn sie hat es in sich. Am besten hältst Du Dich erst einmal an meine Mengenangaben und Empfehlungen. Currypaste röstet man idealerweise in der Pfanne an, damit sich die Aromen noch besser entfalten.

Mein Tipp: Möchtest Du am Ende des Kochvorgangs noch mehr Schärfe, kannst Du immer noch mehr Currypaste oder frische Chilis ins Rote Thai Curry geben.

Currypaste für Rotes Thai Curry - www.emmikochteinfach.de

Wenn Du viele am Tisch glücklich machen willst, kannst Du auch frisch geschnittene Chilischoten und Korianderblätter in Schälchen auf den Tisch stellen. Das bringt nicht nur mehr Würze, sondern macht sich optisch gut an einer langen Tafel.

Welche Pfanne für ein Thai Curry verwenden?

Solltest Du eine Wok-Pfanne besitzen, dann diese auch gerne verwenden. Du kannst ein Thai Curry aber auch in einer anderen Pfanne mit hohem Rand (z.B. Schmorpfanne) zubereiten. Beim Kochen im Wok werden die Zutaten halt trotz hoher Temperaturen besonders schonend und Vitamin erhaltend gegart, weil sie durch ständiges Rühren zwischen dem sehr heißen Boden und den kühleren Wänden hin und hergeschoben werden.

Gemüse für Rotes Thai Curry - www.emmikochteinfach.de

Manchmal sogar auf dem Rand geparkt werden, aber bei meinem Thai Curry ist das nicht unbedingt notwendig. Du kannst also ohne weiteres eine beschichtete Pfanne verwenden. Am besten eine große Pfanne mit 28-32 cm Durchmesser und hohem Rand wegen der vielen Flüssigkeit. In meinem Pfannen-Ratgeber findest Du alles was Du über eine geeignete Allround-Pfanne oder Schmorpfanne wissen solltest, wie sie gepflegt werden und welche Pfannen ich selbst nutze und empfehle.

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Welche Beilage passt zum Roten Thai Curry?

Die Reissorte Jasminreis, auch Duftreis genannt, ist ein Langkornreis der hauptsächlich in Thailand und anderen Ländern wie Vietnam und Kambodscha angebaut wird. Er passt meines Erachtens am allerbesten zu meinem Thai Curry.

Denn: Er hat ein tolles, leicht blumiges Eigenaroma, ist von der Konsistenz eher klebrig, hat dennoch Biss und saugt viel Flüssigkeit auf. Somit passt er perfekt zu einem Curry, gerade wenn das Curry mal etwas flüssiger geworden, weil die Kokosmilch-Sorte sehr flüssig war.

Ein Thai Curry kann meines Erachtens auch prima als Low Carb Gericht gegessen werden, sprich eher als Eintopf oder Suppe ganz ohne Beilagen wie Reis.

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Für Fans der schnellen Asia-Küche kann ich folgende beliebte Rezepte empfehlen:

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In den FAQs rund ums Thai Curry kochen findest Du meine Tipps zu den Zutaten, der Aufbewahrung und der idealen Vorbereitung.

Fragen und Antworten rund um mein Rotes Thai Curry Rezept

Welche Currypaste für ein Thai Curry?

Currypasten gibt es in verschiedenen Ausführungen für verschiedene Thai Curry Ausrichtungen. Die grüne Currypaste für ein Grünes Thai Curry ist die Schärfste, die rote Currypaste für ein Rotes Thai Curry ist milder aber immer noch recht scharf. Für ein Gelbes Thai Curry verwendet man eine gelbe Currypaste, sie ist milder und hat eine leichte Schärfe.

Wo kann man Currypaste für ein Thai Curry kaufen?

Currypasten lassen sich schon fertig gemischt kaufen als Fertigprodukt / Fertigpaste. Du findest sie in jedem klassischen Supermarkt und Discounter im Asia-Regal.

Wie scharf ist Rotes Thai Curry?

Ein Esslöffel rote Currypaste im Thai Curry beansprucht europäische Geschmacksknospen schon ordentlich, bietet aber dennoch eine ausgewogene Schärfe. Wenn Du richtig Schärfe verträgst, nimmst Du zwei Esslöffel von der roten Currypaste.

Braucht man für ein Thai Curry einen Wok?

Nicht unbedingt. Beim Kochen im Wok werden die Zutaten trotz hoher Temperaturen schonend und Vitamin erhaltend gegart. Aber wenn Du keinen Wok im Haus hast, kannst Du natürlich für ein Thai Curry auch eine große, beschichtete Pfanne mit einem hohen Rand und ca. 28 / 32 cm Ø verwenden.

Welcher Reis passt am besten zu einem Thai Curry?

Die Reissorte Jasminreis, auch Duftreis genannt passt meines Erachtens am allerbesten zu einem Thai Curry, weil er schön klebrig ist und die Körner dennoch bissfest bleiben. Dieser Reis ist in jedem Supermarkt im Reisregal erhältlich.

Ist Thai Curry Low Carb?

Ohne Beilage wie Reis kann ein Thai Curry wie ein Eintopf oder eine Suppe gegessen werden.

Was gibt es bei den Garnelen zu beachten?

Für ein Rotes Thai Curry mit Garnelen kannst Du frische oder tiefgekühlte Garnelen verwenden. Die TK-Ware sollte vor der Verwendung gemäß Packungsanweisung abgespült, aufgetaut und trocken getupft werden.

Welche Kokosmilch ist für eine Thai Curry am besten?

Kokosmilch aus der Dose gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Jedoch gibt es Unterschiede in der Konsistenz und im Geschmack. Es gibt Marken, die in der Konsistenz etwas wässriger sind als andere, deshalb kommt es bei der Wahl wirklich auf die eigenen Vorlieben an.

Wie lange kann ich ein Thai Curry aufbewahren?

Das Thai Curry lässt sich prima vorbereiten und im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter für 1 bis 2 Tage aufbewahren. Vor dem Verzehr einfach auf sanfter Stufe langsam auf dem Herd erwärmen.

Kann man gekochtes Thai Curry einfrieren?

Einfrieren ist ebenfalls möglich für bis zu maximal 6 Monaten. Selbst wenn Du tiefgekühlte, aufgetaute Garnelen verwendet hast, kannst Du diese mit dem Thai Curry wieder einfrieren, denn sie wurden ja beim Kochen durchgegart.

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Rotes Thai Curry Rezept ganz einfach

4.95 von 60 Bewertungen
Mein Rotes Thai Curry kommt dem Original aus Thailand sehr nah und steht mit Zutaten, die es in jedem Supermarkt gibt in nur 35 Minuten auf dem Tisch. Es lässt sich wunderbar ohne Garnelen auch vegetarisch abwandeln.
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VORBEREITUNG25 Minuten
ZUBEREITUNG10 Minuten
ZEIT GESAMT35 Minuten
PORTIONEN4 Personen

ZUTATEN

DU BENÖTIGST EINE WOK-PFANNE ODER EINE GROSSE BESCHICHTETE PFANNE MIT HOHEM RAND

  • 800 ml Kokosnussmilch - z.B. 2 Dosen Kokosmilch à 400 ml
  • 500 g Garnelen (tiefgekühlt oder frisch) - alternativ Garnelen weglassen, für ein vegetarisches Thai Curry nur mit Gemüse
  • 100 g Kaiserschoten (Zuckerschoten)
  • 10 g Bio-Ingwer
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln - ca. 4-5 Stück je nach Größe
  • 1 Stange Zitronengras - gibt es in jedem Supermarkt in der Gemüseabteilung
  • 2 Möhren (ca. 160-180 g gesamt)
  • 1 rote Paprikaschoten (ca. 150 g)
  • 1 - 2 EL rote Currypaste (Fertigprodukt) - gibt es im "Asia-Regal" in jedem Supermarkt, muss nicht unbedingt "Thai" drauf stehen.
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 EL asiatische Fischsoße (Würzsoße / Fertigprodukt) - gibt es im "Asia-Regal" in jedem Supermarkt
  • 2 EL Sojasoße
  • Thai-Basilikum - zum Garnieren

ANLEITUNG

  • Ca. 1 Stunde vor der Zubereitung die TK-Garnelen, gemäß Packungsanweisung, in einem Sieb unter lauwarmen Wasser abspülen, auftauen lassen und trocken tupfen. Diese Zeit kannst Du, wenn Du möchtest, schon mal für die Vorbereitung nutzen.
    HINWEIS: Du kannst die Garnelen auch weglassen und das Thai Curry vegetarisch nur mit Gemüse zubereiten.
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  • 100 g Kaiserschoten, waschen und die beiden Enden knapp abschneiden. (Du kannst sie auch nach Belieben halbieren). Die Frühlingszwiebeln wäschst Du ebenfalls, schneidest die Enden ab und teilst jede Zwiebel in vier gleich große Stücke, drei Anteile schneidest Du wiederum von der Längsseite in dünne Stifte (auf die Finger aufpassen 😉 ) .
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  • Die 2 Möhren schälst Du zuerst und schneidest die Enden ab. Dann halbierst Du jede Möhre in zwei Hälften und schneidest jede Hälfte längs in Scheiben (Unterseite evtl. kappen, damit die Möhre stabil beim Schneiden ist). Die Scheiben wiederum in dünne Stifte schneiden. Die 1 Paprikaschote wäschst Du, viertelst und entkernst sie und schneidest sie ebenfalls in dünne Stifte.
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  • Die 2 Knoblauchzehen schälst Du und schneidest sie fein. Den Bio-Ingwer heiß abwaschen und mit Schale klein schneiden oder reiben. Die Stange Zitronengras klopfst Du etwas platt bis sie aufplatzt, damit sich das Aroma besser entfalten kann.
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  • Jetzt erhitzt Du bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne oder in einem Wok 3 EL Pflanzenöl und röstest darin für ca. eine Minute 1 oder 2 EL rote Currypaste sowie den Knoblauch und den Ingwer an.
    HINWEIS: Rote Currypaste hat es in sich. Wenn Du es nicht so scharf magst, dann empfehle ich Dir in jedem Fall nur 1 Esslöffel davon zu nehmen, lieber später noch damit nachwürzen. Wenn Du grundsätzlich scharfes Essen magst, dann nimmst Du 2 Esslöffel.
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  • Danach gibst Du das gesamte Gemüse dazu und lässt es für ca. 2-3 Minuten dünsten.
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  • Im Anschluss gibst Du 800 ml Kokosmilch, die 500 g aufgetauten Garnelen und die Stange Zitronengras hinein. Alles einmal aufkochen lassen und mit 2 EL Fischsoße und 2 EL Sojasoße abschmecken und für 2-3 Minuten leicht köcheln. Zum Schluß nach Belieben nochmals abschmecken, evtl. zusätzlich auch mit roter Currypaste.
    TIPP: Die Anschaffung einer Fischsoße kann ich Dir wirklich empfehlen. Sie ist in jeder Küche Asiens zu finden und Du bekommst sie in jedem Supermarkt im "Asia-Regal". Sie riecht zwar etwas merkwürdig aber davon solltest Du Dich nicht abschrecken lassen. Sie bringt salzige Würze und den typisch asiatischen Geschmack. Wenn Du zum Beispiel gebratenen Reis (oder Asia-Nudeln) mit Fleisch, Fisch oder Gemüse magst gibt die Fischsoße ebenfalls den letzten asiatischen Kick.
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  • Zum Thai Curry schmeckt natürlich am allerbesten klebriger Jasminreis / Duftreis. Wenn Du möchtest mit Thai-Basilikum servieren.
  • Ich wünsche Dir mit meinem Roten Thai Curry Rezept viel Freude und einen guten Appetit.

WAS MEINST DU?

Hast Du das Rezept einmal ausprobiert? Wie findest Du es? Ich freue mich immer über Lob, freundliche Kritik oder Deine Tipps und Erfahrungen. Lass uns sehr gerne über die untenstehende Kommentarfunktion im Austausch bleiben. Das würde mich sehr freuen.
Hast Du mein Rezept ausprobiert?Markiere mich mit @emmikochteinfach wenn Du es mir zeigen möchtest
Emmi in der Küche - www.emmikochteinfach.de

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134 Kommentare
  1. Margret 5. Dezember 2022 - 10:59

    Emmi, habe vergessen zu fragen, ob ich das -wenn ich Gäste bekomme- schon am Vortag zubereiten kann. LG

    Antworten >>
    1. Emmi 6. Dezember 2022 - 9:57

      Liebe Margret, das ist gar kein Problem. Du kannst das Curry sanft auf dem Herd erwärmen. Meine Empfehlung wäre nur das Fischfilet frisch im erwärmten, heißen Curry zu garen. Wenn Du es direkt am Tag vorher mit kochst, zerfällt er Dir gegebenenfalls beim Erwärmen, da man ja doch immer mal wieder rühren muss. LG

      Antworten >>
  2. Margret 5. Dezember 2022 - 10:56

    Hallo Emmi, kann ich dieses Curry auch mit Heilbutt oder Kabeljau machen? Bei uns mag niemand Garnelen, aber das Rezept klingt so toll, dass ich es nachmachen möchte. LG Margret

    Antworten >>
    1. Emmi 6. Dezember 2022 - 9:55

      Liebe Margret, selbstverständlich kannst Du das. Das kann ich mir geschmacklich sogar sehr gut vorstellen! Schreibe doch mal, wie es allen geschmeckt hat. LG

      Antworten >>
  3. Heidi 20. November 2022 - 11:59

    Liebe Emmi, genau danach habe ich gesucht. Ein einfaches Rezept, welches einen dennoch an den Thailand Urlaub erinnert. Selbst mein Mann, der sonst Thai Currys zu Hause verweigert, war begeistert. Vielen Dank für das tolle Rezept.

    Antworten >>
    1. Emmi 20. November 2022 - 15:08

      Herzlichen Dank Heidi für Dein Feedback zum Thai Curry Rezept❤️💕. Es freut mich wenn es etwas Thailand-Feeling auf den Tisch gebracht hat 🙂

      Antworten >>

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